Gesellschaft für bedrohte Völker
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 VERÖFFENTLICHUNGEN 

  
Januar 2012

Nach fast einem Jahr ununterbrochener Proteste gegen das Assad-Regime ist in Syrien eine „Pattsituation“ entstanden: Trotz massiver Gewalt wird es dem Regime nicht gelingen, den Aufstand niederzuschlagen. Auch die Aufständischen sind nicht im Stande, die Diktatur zu Fall zu bringen, solange die große Mehrheit der Syrer nicht auf die Straßen geht und aktiv an der Antiregierungsbewegung teilnimmt. In einem Hintergrundartikel analysiert der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido den "Arabischen Frühling" in Syrien.
2012

"Projekte der Hoffnung…"- sind Thema des Bildkalenders 2012. Mit farbenprächtigen Bildern und spannenden Texten auf den Rückseiten der Monatsblätter erzählt er Erfolgsgeschichten von Selbsthilfe-Initiativen in aller Welt. Die Augen der Ureinwohner und Minderheitenangehörigen auf den Fotos leuchten vor Freude und Stolz: Die Cherokee (USA), Maja (Mexiko) oder Maasai (Kenia) haben ihre Projekte mit viel Mut, Kreativität und Beharrlichkeit vorangetrieben.
19. Dezember 2011

Der GfbV-Nahostreferent Kamal Sido berichtet im Gespräch mit Matthias Knappe über die Situation der Kopten in Ägypten.

Der Beitrag ist im Internet verfügbar.
Interview: Kamal Sido bei echo-fm
Christen im Irak fürchten weitere Anschläge
19. Dezember 2011

echo-fm, das Uni-Radio für Freiburg sendete unter dem Titel "Kreuzzug" gegen Christen ein Interview mit dem GfbV-Nahostreferenten Dr. Kamal Sido.

Der Beitrag ist als MP3-Download im Internet verfügbar.


  
Dezember 2011

Am 10. Dezember 2011, dem Tag der Menschenrechte, wurde der mauretanische Menschenrechtler und Vorsitzende der Anti-Sklaverei-Bewegung, Biram Dah, Abeid auf Vorschlag der GfbV mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar ausgezeichnet.
Arbeitsschwerpunkte der GfbV im Jahr 2011: Ein Rückblick
Bedrohte Minderheiten nicht allein lassen!

  
Dezember 2011

Interview: Ulrich Delius bei ERF
Neue Kirchen in Aegypten?
14. November 2011

Der Radiosender ERF widmete sich am 14.11.2011 dem Thema "Neue Kirchen in Aegypten? Zur Situation der Kopten." und führte ein Interview mit Ulrich Delius, Afrikareferent der GfbV. Wenige Tage zuvor hatten sich Vertreter der Koptisch-Orthodoxen Kirche und der Große Scheich der Al Azhar-Moschee über Regelungen zur Errichtung neuer religiöser Stätten aller Konfessionen geeinigt. Damit wurde ein Zeichen der Hoffnung gesetzt.

Der Beitrag ist als MP3-Download im Internet verfügbar.


  
14. November 2011

Am Mittwoch, dem 8. November 2011, war der Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Dr. Kamal Sido zu Gast in Pforzheim. Dort referierte Sido über die Lage der Yeziden in ihren Herkunftsländern. Etwa 1000 yezidische Flüchtlinge aus dem Irak leben und arbeiten in Pforzheim. Dr. Sido erläuterte die Grundsätze der yezidischen Religion, deren gesellschaftliche Strukturen und die Kontroversen einer Eingliederung der yezidischen Kultur und Bräuche in die deutsche Gesellschaft.
Die Veranstaltung wurde von der Pforzheimer Zeitung durchgeführt, die die größte unabhängige Zeitung der Region ist.

Einen ausführlichen Bericht im pdf-Format finden Sie hier
Interview: Kamal Sido bei ERF Plus
Kopten in Aegypten fühlen sich nicht geschützt
19. Oktober 2011

Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV, spricht mit ERF Plus über die Hintergründe der Ausschreitungen in Kairo Anfang Oktober. Rund 2000 koptische Christen waren vor das Gebäude des ägyptischen Fernsehens gezogen, um gegen muslimische Extremisten zu demonstrieren.

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24. August 2011

Der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Markus Löning, emfping am 24. August 2011 eine Delegation von Repräsentanten verschiedener Volksgruppen aus Syrien. Die Delegierten vom Nahostreferenten der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Dr. Kamal Sido begleitet.
Hintergrundpapier zum Tag der Indigenen Völker (9. August) mit zahlreichen Einzelfällen
"Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner"
09. August 2011

Die GfbV hat den Internationalen Tag der indigenen Völker (9. August) zum Anlass genommen, ein Hintergrundpapier mit zahlreichen Einzelfällen zum Thema "Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner" zu erstellen. Oft wird diese bedingungslose Nutzung der Wasserkraft auch noch als beispielhafte Nutzung erneuerbarer Energie gepriesen, obwohl sie massiv Menschenrechte verletzt.


Dringender Appell von Peltiers Anwalt Robert R. Bryan
Leonard Peltier durch Täuschung in Isolationshaft

  
01. August 2011

Seit dem 27. Juni befindet sich der indianische Bürgerrechtler Leonard Peltier bereits unter unerträglichen Bedingungen in Einzelhaft im Bundesgefängnis von Lewisburg, Pennsylvania. Die große Hitze in der kleinen Zelle und seine Isolation machen dem fast 67-jährigen herzkranken Diabetiker schwer zu schaffen.
In einem Brief schildert Anwalt Robert R. Bryan die vielen Hinweise darauf, dass Peltier vermutlich bewusst getäuscht wurde, um ihn zu dieser drakonischen Strafe verurteilen zu können.

Wir veröffentlichen den Brief im Wortlaut als pdf-Datei.
Sklaverei im 21. Jahrhundert:
Die Haratin in Mauretanien

  
August 2011

In Ihrem aktuellen Informationsblatt thematisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das traurige Thema "Sklaverei im 21. Jahrhundert". Für über 500.000 Sklaven in Mauretanien ist dies immer noch traurige Wirklichkeit. Ohne Hilfe von Menschenrechtsorganisationen ist ihre Befreiung meist aussichtslos. Die GfbV berichtet über die Situation der Haratin anhand von zwei Einzelschicksalen, die wichtige Rolle von Menschenrechtlern vor Ort, welche Erfolge bereits errungen wurden und welche Ziele es in Zukunft zu verfolgen gilt.
Interview: Ulrich Delius mit dem Arte Journal
Die Hintergründe der Hungerskatastrophe in Ostafrika
26. Juli 2011

Die Hungerkatastrophe, die das Bürgerkriegsland Somalia betrifft, ist kein Zufall: Der Zerfall jeglicher Ordnung, die Herrschaft der Warlords und der nahezu allmächtigen radikalislamischen Al-Shabaab-Milizen haben sie in diesem Ausmaß überhaupt erst ermöglicht. Die Gesellschaft für bedrohte Völker wirft der Weltgemeinschaft vor, ein Eingreifen zur rechten Zeit verschlafen zu haben, um das Desaster abzuwenden. Sie fordert Verhandlungen mit den radikal-islamischen Al-Shabaab-Milizen. Denn, so erklärt der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in einem Interview mit dem Arte Journal, nur so haben die Menschen dort eine Überlebenschance.

Das komplette Interview gibt es hier zum Nachlesen.
Interview: Yvonne Bangert mit dem WDR 5
Unbekannter Stamm im Amazonasgebiet entdeckt
24. Juni 2011

Die staatliche Indianerbehörde Funai gab Anfang der Woche bekannt, dass sie im Javari-Tal im Westen Brasiliens an der Grenze zu Peru eine bislang unbekannte Siedlung mit geschätzt 200 Bewohnern entdeckt hat.
Darüber spricht der WDR5 mit Yvonne Bangert, der GfbV-Referentin für Indigene Völker.


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Interview: Ulrich Delius mit dem Evangeliums-Rundfunk
Die Lage im Sudan
22. Juni 2011

23 Jahre lang haben der Norden und der Süden Krieg gegeneinander geführt. 2005 wurde ein Friedensabkommen verabschiedet,, das aber keinen Frieden gebracht hat.

Anfang dieses Jahres gab es ein Referendum, bei dem sich 99 % der Südsudanesen für die Unabhängigkeit ihres Landesteils ausgesprochen haben. Am 9. Juli soll es in Kraft treten. Doch immer noch ist die Lage im Sudan sehr unruhig. Was in dem Land vor sich geht, darüber spricht Ulrich Delius mit dem Evangeliums-Rundfunk.


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Deutsche Welle Global Media Forum vom 20. bis 22. Juni 2011 in Bonn
GfbV-Diskussionsrunde "Underdogs on the brink - Indigenous peoples and the race for ressources"

  
21. Juni 2011
Vom 20. bis zum 22. Juni 2011 findet die vierte Auflage des Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn statt. 1.500 Teilnehmer aus aller Welt werden erwartet.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker nahm am Dienstag, den 21. Juni, an einer Diskussionsrunde zum Thema "Underdogs on the brink - Indigenous peoples and the race for ressources" teil.

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Interview: Kamal Sido bei WDR5
Wer stoppt Assad?
15. Juni 2011

Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV, berichtet im WDR5 Morgenecho über die Situation in Syrien und erklärt, wie Assad gestoppt und die Lage verändert werden könnte.

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Interview: Ulrich Delius mit dem Domradio
Hungerkatastrophe in Kenia bedroht die Existenz der Nomadenvölker
10. Juni 2011

Die Hungerkatastrophe im Norden Kenias spitzt sich immer mehr zu. "Drei Millionen Nomaden sind akut in ihrer Existenz bedroht", warnt Ulrich Delius, Afrikareferent der GfbV, im Interview mit domradio.de. In manchen Gebieten sei das Überleben von bis zu 80 Prozent der Bevölkerung gefährdet.

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Interview: Kamal Sido bei Radio Lora München
Verfassungsänderung in der Türkei
10. Juni 2011

Türkeis Premier Erdogan steht vor einer weiteren Amtszeit als Ministerpräsident - doch das reicht ihm nicht. Eine Zweidrittel-Mehrheit im Parlament ist sein Ziel, mit der er eine neue Verfassung verabschieden lassen will. Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV berichtet, was Erdogan eigentlich mit der verfassungsändernen Mehrheit erreichen will.

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Juni 2011

Am Freitag, 17. Juni 2011, besuchte der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert, das koptisch-orthodoxe Kloster der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Mauritius in Höxter-Brenkhausen. Dort traf er den Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian.
Kongress europäischer Minderheiten (Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen - FUEV)
Eine Chance: FUEV - Verbündeter der Roma Europas
Juni 2011

Rund 180 Repräsentanten vieler Minderheiten aus ganz Europa, politische Entscheidungsträger und Bürgerrechtler diskutierten auf dem Kongress europäischer Minderheiten (1.-4.06.2011) über Möglichkeiten, ihre Identität und Kultur zu bewahren. Der Kongress wurde in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) durchgeführt. Für einen der Schwerpunkte des Kongresses - die Verbesserung der Lage der Roma - erstellte die GfbV ein Positionspapier, das Sie bei "weiterlesen" herunterladen können.
17. März 2011

  
März 2011

Der vorliegende Bericht zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft und verantwortlicher Entscheidungsträger auf allen Ebenen auf die Situation der Flüchtlinge tschetschenischer Herkunft in Polen zu richten und sich für die Verbesserung ihrer Lage einzusetzen. Folgende Informationen über die Einreise, die Aufnahme- und Lebenssituation, den Rechtsstatus sowie Perspektiven der Asylsuchende aus Tschetschenien sollten dazu dienen, die aktuelle bittere Lage dieser spezifischen Flüchtlingsgruppe zu vermitteln und dringenden Handlungsbedarf aufzuzeigen.
Interview Ulrich Delius bei ERF Medien e. V.
Noch vieles unklar - Ägypten am Scheideweg
14. Februar 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchten wir Sie auf folgenden Beitrag der ERF Medien e.V. aufmerksam machen, in dem auch Urlich Delius, Afrikareferent der GfbV zu Wort kommt. Thema der Sendung ist "Noch vieles unklar - Ägypten am Scheideweg".

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Dezember 2010

Mit dem vorliegenden Arbeitsbericht möchten wir allen Freundinnen und Freunden der Gesellschaft für bedrohte Völker, den Mitgliedern, Förderern, Spendern, Abonnenten und nicht zuletzt den Ehrenmitgliedern, den
Koordinatoren und dem Beirat über ein bewegtes und oft erfolgreiches Arbeitsjahr 2009 berichten.
Dokumentarfilm über die Situation der indischen Adivasi-Ureinwohner
"Buddha weeps in Jadugoda"

  
Dezember 2010

Im September hat unser Gast aus Indien Punit Minz, Vorsitzender einer Minenarbeiter-Gewerkschaft der Adivasi-Ureinwohner, bei der GfbV in Göttingen über die verheerenden Folgen der Uranförderung für Leib und Leben von Adivasi-Minenarbeitern und Anwohnern berichtet. Den Film "Buddha weeps in Jadugoda", der die Situation der Ureinwohner im indischen Bundesstaat Jharkhand dokumentiert, können Sie nun in vier Teilen auf YouTube anschauen.
Eindlich frei! Aung San Suu Kyi kämpft weiter für Demokratie
Ulrich Delius, Asienreferent der GfbV, in Kulturzeit bei 3Sat
16. November 2010

Ulrich Delius im Interview in der "Kulturzeit"-Sendung von 3Sat zum Thema "Eindlich frei! Aung San Suu Kyi kämpft weiter für Demokratie"

Klicken Sie hier, um sich die Sendung anzuhören.
Uran-Abbau - Tödliche Gefahr für Ureinwohner weltweit
James Albert, Indienexperte der GfbV, im Interview bei BR-online
09. November 2010

James Albert, Indienexperte der GfbV und Vorstandsmitglied, informiert in einem Interview vom 9. November 2010 beim BR über die Folgen des Uranabbaus für Indigene und berichtet über die aktuelle Kampagne der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) "Uran-Abbau - Tödliche Gefahr für Ureinwohner weltweit".

Klicken Sie hier, um sich die Sendung anzuhören.
24. Oktober 2010

In der Zeitzeichen-Sendung des WDR zum Thema "60 Jahre chinesischer Einmarsch in Tibet" kommt der Asienreferent der GfbV, Ulrich Delius, zu Wort.

Klicken Sie hier, um sich die Sendung anzuhören.

  
Oktober 2010

Der folgende Beitrag soll anhand ausgewählter Beispiele Hinweise darauf geben, dass vor dem Hintergrund ethnischer Spannungen von den Warlords zu verantwortender Machtmissbrauch den Taliban hilft, selbst in den Gebieten, in denen sie niemals wirklich Fuß fassen konnten, den Aufstand gegen die afghanische Regierung und ausländische Truppen zu organisieren.
Bericht der Gesellschaft für bedrohte Völker – Stand Oktober 2010
Die Situation der muslimischen Minderheit der malaiischen Patani in Südthailand

  
Oktober 2010

Im mehrheitlich buddhistischen Thailand bilden die Patani die größte muslimische Minderheit. Sie machen 80 Prozent der zwei Millionen Bewohner der südlichen Provinzen Patani, Narathiwat und Yala aus. Da sie malaiischer Herkunft sind, unterscheiden sie sich sowohl ethnisch als auch in Sprache und Kultur von der thailändischen Mehrheitsbevölkerung.



  
08. September 2010

Die EXPO-Weltausstellung in Schanghai wird von schweren Menschenrechtsverletzungen überschattet. In ihrem zweiten Menschenrechtsreport über Schanghai dokumentieren die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg mehr als 1.900 willkürliche Verhaftungen, die in Hamburgs chinesischer Partnerstadt zwischen August 2008 und August 2010 registriert wurden. Landvertreibungen für den Bau der EXPO tragen entscheidend zur katastrophalen Lage der Menschenrechte in der chinesischen Metropole bei.

  
06. September 2010

Sinti und Roma: Warum sind sie ein bedrohtes Volk? Wie unterscheiden sich "Sinti" und "Roma"? Tilman Zülch im Interview bei Radio Darmstadt.

Anlass sind die geplanten Zwangsräumungen und Abschiebungen der Roma aus Rumänien und Bulgarien in Frankreich am 6. September 2010.
Schleswig-Holsstein beraten über Aufnahme von Sinti und Roma als schutzberechtigte Minderheit in die Verfassung
Beitrag von Tilman Zülch zur Anhörung beim Innen- und Rechtsausschuss und beim Europaausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages
01. September 2010

Das Landesparlament Schleswig-Holsteins hat im Rahmen des Übereinkommens zum Schutz der nationalen Minderheiten von 1998 erfreulicherweise der dänischen Volksgruppe und der nordfriesischen Sprachgemeinschaft Verfassungsstatus verschafft. Das war ein großer Schritt vorwärts. Ein Wermutstropfen war jedoch, dass damals die Volksgruppe der in Deutschland schon seit dem 14. Jahrhundert ansässigen Sinti und Roma nicht berücksichtigt wurde. Das soll jetzt geschehen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker begrüßt das sehr.

  
23. August 2010

Indiens Regierung setzt auf den Ausbau der Atomkraft. In den nächsten zwei Jahrzehnten soll die Produktion von Atom-Strom um das 14-Fache gesteigert werden und die Förderung des dafür notwendigen Rohstoffes Uran dementsprechend ausgeweitet werden. Das bedeutendste Uranabbaugebiet Indiens liegt in der Gegend von Jadugoda im indischen Bundesstaat Jharkhand. Dort leben vor allem Angehörige der Adivasi-Völker Ho und Santhal. Es gibt kaum Bemühungen, Adivasi in den angrenzenden Dörfern oder die Arbeitskräfte in der Uranmine und –mühle vor der Radioaktivität zu beschützen. Auffällige Gesundheitsschäden wie Krebserkrankungen und erblich bedingte Missbildungen häufen sich in diesen Gebieten.

  
23. August 2010

Formen der modernen Sklaverei im 21. Jahrhundert. Asien- und Afrikareferent der GfbV im Interview mit dem ERF Radio.
Internationaler Tag der Indigenen Völker (09.08.2010)
Raubbau an der Natur gefährdet Überleben indigener Völker weltweit

  
09. August 2010

Sauberes Wasser und ausreichend Land für den Nahrungsanbau sind für die meisten von uns selbstverständlich. Doch vielen der etwa 350 Millionen Angehörigen indigener Völker weltweit werden diese elementaren Grundrechte vorenthalten.

  
Juli 2010

In dem vorliegenden Menschenrechtsreport werden auf der Grundlage von Augenzeugenberichten die Ereignisse rekonstruiert und Hintergründe der Auseinandersetzungen aufgezeigt. Bis heute ist unklar, wieviele Menschen den blutigen Auseinandersetzungen zum Opfer fielen.

Download des Reports
Die Menschenrechtslage in den Nordkaukasusrepubliken
Tschetschenien. Inguschetien. Dagestan.

  
Juni 2010

In den drei Nordkaukasusrepubliken Tschetschenien, Inguschetien und Dagestan herrschen praktisch bürgerkriegsähnliche Zustände. Beinahe täglich werden Selbstmordattentate oder Sprengstoffanschläge verübt, es kommt zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Kämpfern, die sich aus islamistischen Gruppierungen rekrutieren. Darauf antworten die Regierungen mit Gegengewalt.

  
Mai 2010
Zum ersten Mal seit 24 Jahren fanden im Sudan Ende April 2010 mehrtägige Wahlen statt, in denen der Staatspräsident, die Abgeordneten des nationalen Parlaments und die lokaler Vertretungen bestimmt werden sollten. In diesem Memorandum der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wird die aktuelle Menschenrechtssituation im Sudan anhand ausgewählter Brennpunkte erläutert.
Offener Brief an ukrainischen Präsidenten
Lage der Krimtataren verbessern – Sozialen Frieden stärken!
28. April 2010
In einem offenen Brief hat der Bundesvorsitzende der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, den Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukovič, gebeten, Anfeindungen gegen die Krimtataren entschieden zurückzuweisen und sich für eine massive Verbesserung ihrer Lage einzusetzen. Dies werde den sozialen Frieden auf der Krim stärken.

zur Originalversion des offenen Briefes (pdf Format)
zur deutschen Übersetzung des Briefes (pdf Format)
Offizielle Bestätigung Österreichs für viele Verdachtsmomente:
Tschetschenen-Präsident Kadyrow steckt hinter Mord an Umar Israilov in Wien
28. April 2010

Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse des Untersuchungsberichts des Wiener Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) am 27. April 2010 hat Österreich den tschetschenischen Präsidenten Ramzan Kadyrow als erste europäische Regierung des Mordes bezichtigt.
23. April 2010
In dem Schreiben äußern 62 Vertreter von 16 indigenen Siedlungen ihre Ängste. Der Einschnitt in ihren Lebensraum bedeutet ebenso das Eingreifen in ihre Kultur. Die Indigenen bitten um Unterstützung im Kampf gegen den Megastaudamm.

Bitte schließen sie sich der weltweiten Protestbewegung an und unterstützen Sie unsere Unterschriftenaktion

Zur online-Unterschriftenliste

Offener Brief der Indigenen gegen den Bau des Staudamms

Ein YouTube-Video zum Thema Belo Monte Staudamm finden Sie hier
Fortsetzung des YouTube-Videos:
Teil 2
Teil 3
Die Menschenrechtslage in den Nordkaukasusrepubliken: Tschetschenien. Inguschetien. Dagestan.
Memorandum der Gesellschaft für bedrohte Völker – November 2009

  
31. März 2010

Den entsetzlichen Terroranschlägen gestern Morgen, am 30.03.2010, in Moskau fielen 39 Personen zum Opfer, der Zustand von fünf der 71 Verletzen ist ernst. Dieser Anschlag wirft ein grelles Licht auf die Zustände im Nordkaukasus, aus dem nach Angaben der russischen Behörden die Terroristen wohl stammen.

Das GfbV-Memorandum können Sie sich kostenlos herunterladen.

AKTUELL Hintergrundtext zu den Unruhen in Kirgistan [Stand 7.April 2010]
Hier geht es zum Text auf unseren Blog "GfbV Berlin - Der Blog"

  
30. März 2010

Alle Mitglieder des multiethnischen Vorstands der GfbV-Sektion Kurdistan/Irak haben die Grünen-Politikerin Claudia Roth in einem persönlichen Gespräch über die Lage der Minderheiten im Irak informiert. Das von den beiden GfbV-Mitarbeitern Dr. Masud Siany und Dr. Yousif Dzayi koordinierte zweistündige Treffen, an dem auch Mitarbeiter des deutschen Generalkonsulats teilnahmen, fand am Montagabend im deutschen Konsulat in Arbil, der Hauptstadt des autonomen Bundeslandes Irakisch-Kurdistan, statt.



Marc Thörner (Journalist) und der GfbV-Afghanistanexperte Tillmann Schmalzried im Interview beim Stadtradio Göttingen
Die Lage im Norden Afghanistans und die Auswirkungen der deutschen Afghanistanpolitik

  
24. März 2010


Ende 2007 wurde im afghanischen Norden, dem Zuständigkeitsbereich der deutschen Bundeswehr, ein damals 23-jähriger Journalist zum Tode verurteilt. Sein Vergehen: Gotteslästerung. Für Marc Thörner und Tillmann Schmalzried ist die Verurteilung ein Ergebnis der negativen Auswirkungen der deutschen Afghanistan-Politik und der Zusammenarbeit mit den afghanischen Warlords, die nach wie vor das Machtmonopol besitzen.
Bedrohte Sprachen - Gefahr für Minderheiten weltweit
Menschenrechtsreport Nr. 63

  
17. März 2010

In dem vorliegenden Menschenrechtsreport veröffentlicht die GfbV erschreckende Zahlen über bedrohte Sprachen - meist sind es die Sprachen von Minderheiten. Von den rund 7.000 heute weltweit gesprochen Sprachen, werden bis Ende des 21. Jahrhunderts nur noch rund 3.000 übrig sein. Am stärksten vom Sprachensterben sind jene betroffen, die weniger als 1.000 Sprecher haben.

Download des Reports
Download des Schulmaterials für Lehrende - mit Beispielen aus dem Report
Tilman Zülch im SWR Interview
Die Kopten in Ägypten schweben in Gefahr
07. Januar 2010
Tilman Zülch, Präsident der GfbV,spricht in einem Interview am 7. Januar 2010, mit SWR cont.ra über die christlichen Kopten in Ägypten und ihre zunehmende Bedrohung als Minderheit.

Sendung im Archiv von SWR (7.Januar)
Experten warnen vor kulturellem Ausverkauf Afghanistans
Kunstschmuggel aus Afghanistan
17. Dezember 2008

Interview mit GfbV-Asienreferent Ulrich Delius und Afghanistan-Koordinator Tillmann Schmalzried im Deutschlandfunk zum Thema "Kunstschmuggel aus Aghanistan" am 17.12.2008

Die Gesellschaft für bedrohte Völker sorgt sich um die Kulturgüter Afghanistans. Allein in der westlich gelegenen Stadt Herat seien seit 2004 mehr als 100 Objekte aus staatlichen Museen verschwunden, teilte die Organisation mit. Das sei umso bedauerlicher, als die Bundesregierung seit dem Jahr 2000 mit insgesamt rund 3,6 Millionen Euro den Erhalt des kulturellen Erbes fördere.


  
11. November 2008

Christen im Kandhamal-Distrikt (Orissa) in Indien werden von radikalen Hindu zwangsweise zum hinduistischen Glauben "bekehrt", werden willkürlich verhaftet und aus ihren Dörfern vertrieben. Christlichen Ureinwohnern droht bei der Rückkehr in ihre Heimatdörfer der Tod. Mehrere Rückkehrer, die sich nicht zwangsweise zum Hinduismus konvertieren ließen, wurden bereits ermordet.

Ein Bericht zum Thema "Verfolgung von Christen im indischen Bundesstaat Orissa"

Download des Reports

  
September 2008
INHALT

Zusammenfassung ++ Empfehlungen ++ Einführung ++ Menschenrechte und Olympische Spiele ++ Menschenrechtler sind auch 19 Jahre nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens noch inhaftiert ++ Rechtsstaatsprinzipien werden mit Füßen getreten ++ Beschränkungen der Medien- und Pressefreiheit ++ Internetfreiheit wird unterdrückt ++ Bedrängte Christen ++ Politische Gefangene fertigen Produkte in Arbeitslagern und Gefängnissen ++ Bittsteller werden kriminalisiert ++ Wanderarbeiter klagen über Diskriminierung ++ Missbrauch der Psychiatrie ++ Folter und Tod in der Haft ++ Massive Verfolgung von Falun-Gong ++ Umstrittene Transplantationen ++ Verfolgung an Universitäten in Schanghai ++ Die Verfolgung von Dr. Jiafeng Zeng ++ Verhaftungen

  
25. Juni 2008

Bolivien, eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, steht mitten in einem erbitterten Machtkampf zwischen der Regierung unter dem indigenen Präsidenten Evo Morales, die mit umfassenden Reformen die rechtliche und wirtschaftliche Stellung der indigenen Bevölkerungsmehrheit deutlich stärken will, und der bürgerlichen, nichtindigenen Opposition in den sogenannten Halbmondstaaten Pando, Beni, Santa Cruz und Tarija im östlichen Tiefland Boliviens. Diese vier Bundesländer (Departments) haben sich inzwischen mit Referenden für Autonomiestatute ausgesprochen und sind damit deutlich von der Zentralregierung abgerückt. Die Polarisierung zwischen dem armen indianischen Andenhochland im Westen Boliviens, in dem sich die politische Macht konzentriert, und dem reichen von Europäern und Mestizen geprägten Tiefland, in dem sich die wirtschaftliche Macht ballt, hat damit eine neue Qualität gewonnen. Evo Morales sah sich veranlasst, nun seinerseits die Machtfrage zu stellen. Voraussichtlich am 10. August 2008 will er die Bolivianer darüber abstimmen lassen, ob er im Amt bleiben soll oder nicht.

19. Juni 2008

Die Bahá’í-Religion (auch Bahá‘ísmus oder Bahá‘ítum genannt) hat weltweit rund 7,7 Mio. Anhänger. In ihrem Ursprungsland, der Islamischen Republik Iran, umfasst die Glaubensgemeinschaft mehr als 300.000 Angehörige. Die Bahá’í stellen dort die größte religiöse Minderheit und werden seit Anbeginn ihrer Geschichte Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgt.


  
11. Juni 2008

Die internationale Gemeinschaft und die Regierung Afghanistans sicherten in dem Afghanistan-Pakt zu, sich für mehr Sicherheit, eine gute Regierungsführung, Menschenrechte, wirtschaftlichen Fortschritt und eine aktive Anti-Drogenpolitik einzusetzen. Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Paktes bleiben die meisten Versprechen uneingelöst.

  
06. Juni 2008

Zusammenfassung

Sechseinhalb Jahre nach ihrer Festnahme in Afghanistan und Pakistan werden noch immer 17 Uiguren aus der chinesischen Region Xinjiang / Ostturkestan im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Es sind die ersten Opfer des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus. Der vorliegende Menschenrechtsreport stellt nicht nur viele der Verhafteten erstmals persönlich vor und beschreibt die Umstände ihrer Inhaftierung. In dem Bericht wird auch deutlich, dass den Festgenommenen im Falle einer Abschiebung nach China akute Lebensgefahr droht.

  
22. Mai 2008

Zusammenfassung

Sechseinhalb Jahre nach ihrer Festnahme in Afghanistan und Pakistan werden noch immer 17 Uiguren aus der chinesischen Region Xinjiang / Ostturkestan im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Es sind die ersten Opfer des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus. Der vorliegende Menschenrechtsreport stellt nicht nur viele der Verhafteten erstmals persönlich vor und beschreibt die Umstände ihrer Inhaftierung. In dem Bericht wird auch deutlich, dass den Festgenommenen im Falle einer Abschiebung nach China akute Lebensgefahr droht.

  
15. Mai 2008

Wie in jedem zweiten Jahr treffen sich vom 19.-30. Mai 2008 die Vertreter von über 190 Staaten zur 9. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention (Convention on Biological Diversity (CBD)). Unter den 5.000 Teilnehmern werden auch mehr als 180 Vertreter indigener Völker auf der Konferenz in Bonn anwesend sein. Das rege Interesse spiegelt die enorme Bedeutung des Themas wider.


  
2008

Aus dem Grußwort von Tilman Zülch: Die Massendeportation der Krimtataren nach Zentralasien und der Völkermord des Stalin-Regimes an bis zu 44 % dieses kleinen Volkes, gehört zu den schlimmsten Verbrechen der europäischen Geschichte. Leider haben diese Nachrichten die deutsche und europäische Öffentlichkeit sehr spät erreicht. Vielfach wurde aus vermeidlich ideologischen Gründen dieses furchtbare Leid von Medien, aber auch von Menschenrechtsorganisationen verschwiegen.
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Zwangsräumung in der größten Traveller-Siedlung Großbritanniens
Streit um Anerkennung Palästinas
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