Gesellschaft für bedrohte Völker
GfbV International Deutschland Österreich Schweiz Chile Bosnien-Herzegowina Italien Kurdistan/Nordirak
 PRESSEMITTEILUNGEN    - zurück
30. Dezember 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Vorbereitungen Deutschlands auf seine am 1. Januar 2011 beginnende Mitgliedschaft im Weltsicherheitsrat als "unzureichend" bezeichnet. "Berlin hat die seit der Entscheidung über die Aufnahme als nichtständiges Mitglied vergangenen beiden Monate nicht genutzt, um konkrete Strategien für die friedliche Konfliktlösung in Afrika auszuarbeiten und international mehr Profil bei der Suche nach Friedenslösungen zu zeigen", kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

  
29. Dezember 2010
"Die Menschenrechtler in der Welt dürfen den Mut nicht sinken lassen, denn es gibt immer wieder Erfolge", ermuntert der Gründer der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen, Tilman Zülch zu noch mehr Engagement für Frieden und Gerechtigkeit. In einem Brief zum Jahresende an die Mitglieder und Unterstützer der GfbV schildert der 71-Jährige sehr persönlich, warum er für die Menschenrechte kämpft: Er selbst war ein Flüchtlingskind. Seine Familie schloss sich im eisigen Januar 1945 dem Treck der Pferdewagen aus dem Ostem an. Zülch war damals fünf Jahre alt.
23. Dezember 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ruft die 52 Millionen Christen in Deutschland dazu auf, sich noch stärker für ein Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge einzusetzen. "Auch Jesus Christus war ein Flüchtlingskind. Die "Heilige Familie" musste mit dem Säugling vor Herodes in das Land der Pharaonen fliehen", erinnert der Präsident der GfbV International, Tilman Zülch in seinem Weihnachtsappell.
22. Dezember 2010

Nach einem brutalen Überfall auf den Mitarbeiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Helsinki Komitees in Belgrad warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor "russischen Verhältnissen" in Serbien. "Wir sind in großer Sorge um die Gesundheit und das Leben von Branko Zivkovic, der von Unbekannten auf offener Straße zusammengeschlagen wurde", sagte der Präsident der GfbV International, Tilman Zülch, am Mittwoch in Göttingen.

  
20. Dezember 2010

Die Sorge des Dalai Lama um das vom Klimawandel bedrohte Tibet ist mehr als begründet. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag hingewiesen. "Das Schmelzen zehntausender Gletscher im Himalaya bedroht nicht nur die Tibeter, sondern weit mehr als eine Milliarde Menschen in ganz Süd- und Südostasien", sagte Ulrich Delius, GfbV-Asienreferent in Göttingen. "Chinas Antwort auf die Gletscherschmelze ist der Bau immer neuer Staudämme, der jedoch mehr Probleme schafft als löst."

  
17. Dezember 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navanethem Pillay aufgefordert, das Schicksal von 20 uigurischen Flüchtlingen aufzuklären, die seit ihrer Abschiebung aus Kambodscha nach China am 19. Dezember 2009 spurlos verschwunden sind. "Wir fürchten um das Leben dieser Frauen, Kinder und Männer, da mehrfach uigurische Flüchtlinge nach ihrer Abschiebung gewaltsam in chinesischen Gefängnissen zu Tode kamen", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
Europäische Geiseln in der Sahara seit drei Monaten in der Hand von El Kaida (16.12.)
Wikileaks deckt Militarisierung der Sahara auf - Tuareg leiden unter Antiterror-Kampf

  
15. Dezember 2010

Drei Monate nach der Entführung von sieben Mitarbeitern französischer Atom-Unternehmen in der Sahara durch El Kaida im Maghreb leiden die Tuareg unter der wachsenden Militarisierung der Wüstenregion. "Seit der Entführung am 16. September in Arlit im Norden Nigers wurde der Kampf gegen die Terrorbewegung in der ganzen Region massiv verstärkt", berichtete Ulrich Delius, Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

  
15. Dezember 2010

Anlässlich der heutigen Verleihung des Europäischen Bürgerrechtspreises der Sinti und Roma an die frühere Präsidentin des Europäischen Parlaments, Simone Veil, erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass das Engagement dreier international renommierter Persönlichkeiten zur Anerkennung des nationalsozialistischen Völkermordes an den "Zigeunern" und einer grundlegenden Verbesserung ihrer Situation in Deutschland führte: Simone Veil, Simon Wiesenthal und Indira Gandhi.

  
14. Dezember 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Mauretaniens am Dienstag aufgefordert, 15 festgenommene Sklaverei-Kritiker unverzüglich freizulassen. Der Bürgerrechtler Biram Dah Abeid, Vorsitzender der Anti-Sklaverei-Bewegung IRA (Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste), und 14 weitere Mitglieder seiner Organisation wurden am Montagmittag verhaftet, als sie gegen die Versklavung von zwei minderjährigen Mädchen öffentlich protestierten.

  
13. Dezember 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag über eine massive Zunahme von Übergriffen auf Menschenrechtler und Regimekritiker im Westen des Sudan berichtet. "Seit Wochen nehmen Willkür und Gewalt in Darfur stetig zu", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.
Ehrung von Alfons Benedikter
Südtirolautonomie: Vorbild und Modell

  
13. Dezember 2010

Im gebührenden Abstand zu den vielen ehrenden Nachrufen für den Anfang November verstorbenen Alfons Benedikter würdigt die Gesellschaft für bedrohte Völker den großen Südtiroler Parlamentarier und Politiker als Wegbereiter für den Minderheitenschutz weltweit.

  
10. Dezember 2010

Mit Gesichtsmasken der in China inhaftierten Regimekritiker Liu Xiaobo und Gao Zhisheng hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Tag der Menschenrechte vor der Botschaft Chinas in Berlin für die sofortige Freilassung der unschuldig inhaftierten Menschenrechtler protestiert. "Die Verleihung des Friedensnobelpreises für Liu Xiaobo ist eine Auszeichnung für alle Menschenrechtler in China", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Berlin.
Nobelpreisverleihung: Serbien im Kreis der diktatorisch regierten Staaten:
Die Gesellschaft für bedrohte Völker International fordert neue Serbienpolitik
09. Dezember 2010

"Mit dem angekündigten Boykott der Nobelpreisverleihung an den chinesischen Menschenrechtler Liu Xiaobo hat sich Serbien dem Kreis der autoritär oder totalitär regierten Diktaturen angeschlossen", erklärte der Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker International Tilman Zülch am Donnerstag in Göttingen.
China mobilisiert für Boykott der Nobelpreisverleihung
Notorische Menschenrechtsleugner scharen sich um Pekings Machthaber
08. Dezember 2010

Als "Internationale der Menschenrechtsleugner" bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Kreis der 19 Staaten, die beschlossen haben, aus Solidarität mit der chinesischen Führung der Friedensnobelpreis-Zeremonie in Oslo am kommenden Freitag fernzubleiben und damit die Verleihung des bedeutsamsten Friedenspreises weltweit zu boykottieren.

  
07. Dezember 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Europäische Union appelliert, die Nothilfe für Tamilen im Norden Sri Lankas zu verstärken. "Sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen haben seit Mitte November 2010 mehr als 70.000 aus dem Bürgerkrieg heimgekehrte Angehörige der Minderheit obdachlos gemacht", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo / Tag der Menschenrechte
Menschenrechtsaktion vor der Botschaft Chinas für inhaftierte Regimekritiker
07. Dezember 2010

Unter dem Motto "Unschuldig inhaftiert: Freiheit für Liu Xiaobo und Gao Zhisheng" wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo am 10. Dezember 2010 und Tag der Menschenrechte vor der Botschaft Chinas in Berlin für die Freilassung der beiden unrechtmäßig inhaftierten Menschenrechtler demonstrieren.
China: Im Vorfeld der Verleihung des Friedensnobelpreises nimmt die Verfolgung von Regimekritikern in China zu
Frau des inhaftierten mongolischen Menschenrechtlers Hada verhaftet
06. Dezember 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die sofortige Freilassung der am letzten Wochenende festgenommenen Frau des inhaftierten mongolischen Menschenrechtlers Hada in China gefordert. Der Buchhändler und Verleger gilt als Symbolfigur der mongolischen Minderheit, dessen 15-jährige Haftstrafe regulär am 10. Dezember 2010 - am Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo und Tag der Menschenrechte - enden würde.
01. Dezember 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um Angehörige indianischer Völker, die in Reservaten am Rio Xingu im brasilianischen Bundesstaat Pará leben und durch den geplanten Bau des Belo Monte-Staudamms akut gefährdet sind. Recherchen der GfbV-Ehrenamtlichen Rebecca Sommer in Brasilien weisen nach, dass mit dem Bau des Megastaudamms eine groß angelegte Industrialisierung dieser Amazonasregion eingeleitet werden soll.
Bangladesch: Jahrestag des Friedensabkommens in den Chittagong Hill Tracts (2.12.)
Seit mehr als einem Jahrzehnt werden die Menschenrechte von 700.000 Ureinwohnern missachtet

  
01. Dezember 2010

13 Jahre nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der Regierung Bangladeschs und der indigenen Bevölkerung in den Chittagong Hill Tracts (CHT) hat sich die Menschenrechtslage der auch Jumma genannten Ureinwohner des Hochlandes kaum verbessert.
01. Dezember 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um Angehörige indianischer Völker, die in Reservaten am Rio Xingu im brasilianischen Bundesstaat Pará leben und durch den geplanten Bau des Belo Monte-Staudamms akut gefährdet sind. Recherchen der GfbV-Ehrenamtlichen Rebecca Sommer in Brasilien weisen nach, dass mit dem Bau des Megastaudamms eine groß angelegte Industrialisierung dieser Amazonasregion eingeleitet werden soll.
QUICKFINDER
Ich suche:
Zu folgendem Land/Region:
AUF KEINEM AUGE BLIND
Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist eine unabhängige Menschen- rechtsorganisation. Ihre Leitlinie: Auf keinem Auge blind. Sie wird von tausenden Einzelpersonen unterstützt. Jede Spende, jeder Beitrag vergrößert unseren Einfluss und ermöglicht so weitere Initiativen für bedrohte Völker.
JETZT SPENDEN
Top 
©2013 Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)