Gesellschaft für bedrohte Völker
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 PRESSEMITTEILUNGEN    - zurück

  Die Schwestern Calfunao vor ihrem Richter, Foto: Christine Schug
26. Oktober 2007
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um das Wohlergehen von zwei Mapuche-Indianerinnen in Chile, die nach einem 60-tägigen Hunger- und Durststreik für Freiheit und Gerechtigkeit für politische Gefangene der Mapuche sehr geschwächt sind. Anlässlich des Tages der internationalen Solidarität mit dem Volk der Mapuche am heutigen Freitag, zu dem verschiedene Mapuche-Exil-Organisationen aufgerufen haben, macht die Menschenrechtsorganisation auf das Schicksal von Juana Calfunao (51), Ortsvorsteherin (Lonko) der Gemeinde Paillalef in der IX. Region von Chile, und ihrer Schwester Louisa (41) aufmerksam. Sie sind politische Gefangene und stehen im Zusammenhang mit einem seit langem schwelenden Landrechtskonflikt nach elf Monaten Untersuchungshaft zurzeit in Temuco vor Gericht. Das Urteil wird heute erwartet. Ihnen drohen bis zu 15 Jahren Haft. Denn sie haben sich wie viele andere Mapuche mit den Mitteln zivilen Ungehorsams gegen Landraub und Diskriminierung zur Wehr gesetzt. Holz- und Energiekonzerne betreiben in großem Stil Raubbau an den natürlichen Ressourcen auf dem traditionellen Land der Mapuche-Gemeinschaften in Chile.

  Foto: Kamal Sido
25. Oktober 2007
"Türkei: Kein EU-Beitritt für Kriegstreiber! – Statt PKK endlich Gleichberechtigung für 15 Mio. Kurden!" Mit diesen Forderungen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zu einer Mahnwache vor der türkischen Botschaft in Berlin am heutigen Donnerstag aufgerufen. Die Menschenrechtsorganisation protestiert so gemeinsam mit in Deutschland lebenden Kurden gegen den drohenden Einmarsch türkischer Truppen in den friedlichen irakischen Bundesstaat Kurdistan und fordert eine gewaltlose Lösung der Kurdenfrage in der Türkei. "Die 15 Millionen Kurden als gleichberechtigte Staatsbürger zu behandeln, wäre eine wesentlich wirksamere Maßnahme, der radikalen Kurdischen Arbeiterpartei PKK den Boden zu entziehen, als ein Krieg im Nachbarland", sagt der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch.

  Foto: Sylvia Nagel
24. Oktober 2007

Die prominente uigurische Menschenrechtlerin Rebiya Kadeer aus China gab gestern in Berlin eine Lesung ihres Buches "Die Himmelsstürmerin, Chinas Staatsfeindin Nr.1 erzählt aus ihrem Leben" und stand dem begeisterten Publikum Rede und Antwort. Die erst im Sommer veröffentlichte Biographie, die im Heyne-Verlag erschien, gewährt sehr persönliche Eindrücke aus dem schicksalsreichen Leben der Mutter von elf Kindern.

  
23. Oktober 2007
"Miteinander - nebeneinander - gegeneinander?" lautete die zentrale Frage des "Gespräches der Religionen" an der Philipps-Universität Marburg am 23.Oktober. Die Alte Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt. An der öffentlichen Diskussion nahmen neben dem Großmufti von Syrien, Dr. Ahmad Hassoun, als Vertreter der evangelischen bzw. katholischen Kirche Bischof Dr. Martin Hein und Weihbischhof Dr. Hans-Jochen Jaschke sowie der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Marburg, Amnon Orbach, teil.
EINLADUNG zu einer Veranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker
Uigurische Menschenrechtlerin aus China zu Gast in Berlin

  
19. Oktober 2007


Die prominente uigurische Menschenrechtlerin Rebiya Kadeer aus China wird sich vom 23. bis 25. Oktober 2007 zu politischen Gesprächen in Berlin aufhalten. Die Vorsitzende des Weltkongresses der Uiguren, die mehrere Jahre in chinesischer Haft verbrachte, wurde mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert. Sie gilt neben dem Dalai Lama als bedeutendste Vertreterin der verfolgten Nationalitäten in China.
Neue Studie zu Menschenrechtsverletzungen an ethnischen Minderheiten in Burma
76.000 Angehörige von Minderheiten wurden im vergangenen Jahr vertrieben
19. Oktober 2007

Mindestens 76.000 Angehörige ethnischer Minderheiten sind im vergangenen Jahr vor schweren Menschenrechtsverletzungen aus ihren Dörfern im Osten von Burma geflohen. Dies stellte ein Bündnis von Menschenrechtsorganisationen, die im Grenzgebiet von Thailand und
Verleihung durch Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI)
Spenden-Gütesiegel für die GfbV

  
18. Oktober 2007
"Heute kann ich Ihnen mitteilen, dass der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. das Spenden-Siegel zuerkannt worden ist. Unseren Prüfbericht sowie die Siegel-Urkunde erhalten Sie in den nächsten Tagen", wurde die GfbV heute vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen DZI informiert. Das Gütesiegel bescheinigt Transparenz und einen ordnungsgemäßen Umgang mit Spendengeldern.
18. Oktober 2007

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat heute an die Regierung der Türkei unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdo?an appelliert, endlich ihren Konflikt mit den Kurden in der Türkei beizulegen. "Erst wenn die Türkei die 3835 kurdischen Gefangenen freilässt, mit dem Wiederaufbau der 3876 von der türkischen Armee zerstörten Dörfer und einem umfangreichen Rückkehrprogramm für die zwei Millionen intern vertriebenen Kurden beginnt und die kurdische
EU-Außenminister beraten über Einfuhrstopp für Edelsteine aus Burma
Burmas Minderheiten leiden unter Raubbau an Edelsteinen und Gold - Kritik am Schweigen deutscher Juweliere
15. Oktober 2007

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag begrüßt, dass die Europäische Union einen Einfuhrstopp für Edelsteine und Edelmetalle aus Burma verhängen will. "Das Edelstein-Embargo ist wichtig, da es der Junta eine der bedeutendsten Einnahmequellen nimmt", erklärte der GfbV-Burmaexperte Ulrich Delius. Für Burmas Minderheiten sei der Raubbau an Edelmetallen zum Fluch geworden, da er ihre Umwelt und Gesundheit gefährde. Die GfbV warnte vor einem

  
14. Oktober 2007

Am Sonntag-Abend um 19 Uhr besuchte die Bundesministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Wieczorek-Zeul das neue Victor-Gollancz-Haus der Gesellschaft für bedrohte Völker. Sie traf dort deutsche, bosnische, kurdische und yezidische Mitarbeiter, Mitglieder und Freunde der internationalen Menschenrechtsorganisation. Wieczorek-Zeul versprach dem GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch Vorschläge zur
09. Oktober 2007
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag an die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Louise Arbour appelliert, Vorwürfen nachzugehen, es habe im Norden von Niger ein Massaker an 32 Tuareg gegeben. "Sollten die Tuareg allein aufgrund ihrer ethnischen Abstammung getötet worden sein, so droht in Niger und Mali eine weitere Verschärfung des Tuareg-Konflikts", warnte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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