Gesellschaft für bedrohte Völker
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10. Juli 2005
Am Vortag des 10. Jahrestages der Ermordung von mindestens 8106 bosniakischen Knaben und Männern in Srebrenica (Zahlen des Internationalen Roten Kreuzes) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker International die Regierungen Europas aufgefordert die ethnische Säuberung in Bosnien endlich als Genozid anzuerkennen und die Angriffskriege Serbiens (1992-1995) und Kroatiens (April 1993 – Februar 1994) gegen die multiethnische Republik Bosnien & Herzegowina ausdrücklich zu verurteilen.
07. Juli 2005
Zehn Jahre nach dem Massenmord in der ostbosnischen Drina-Stadt Srebrenica ziehen heute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesellschaft für bedrohte Völker ((GfbV) und in Deutschland lebende Bosnier mit einem 60 Meter langen Transparent mit den bisher bekannten 8106 Namen und Geburtsdaten der Ermordeten vom Brandenburger Tor zur Neuen Wache in Berlin. Dort werden nach kurzen Ansprachen einer Repräsentantin der Hinterbliebenen, des früheren internationalen Streitschlichters für Bosnien und Bundesministers a.D., Dr. Christian Schwarz-Schillling, sowie des Präsidenten der GfbV International, Tilman Zülch, die Namen der muslimisch-bosnischen Opfer verlesen.
05. Juli 2005
Anlässlich des 70. Geburtstages des Dalai Lama (6.Juli) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der deutschen und europäischen Politik "Heuchelei" in der Tibet-Frage vorgeworfen. "Es ist ein unwürdiges Schauspiel, wenn Politiker den Dalai Lama zu seinem Geburtstag mit Lobreden hofieren, obwohl sie sich seit Jahren nicht für eine friedliche Lösung des Tibet-Konflikts einsetzen", sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. Mit ihrem Schweigen zur Zerstörung Tibets beschleunigten sie den Untergang der traditionellen tibetischen Kultur.
Klimawandel bedroht Ureinwohner der Arktis
Appell an G 8-Gipfel in Schottland
04. Juli 2005
Mehr als 400.000 Ureinwohner in der Arktis sind durch den Klimawandel akut bedroht. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen hingewiesen. Mehr als 30 indigenen Völkern drohe die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, wenn die reichsten Industrienationen nicht endlich wirksam ihre Treibhausgas-Emissionen reduzierten.
Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert vor der Neuen Wache in Berlin auf 60 Meter langem Transparent an 8106 Ermordete von Srebrenica
10. Jahrestag des Massakers von Srebrenica
01. Juli 2005
Mit einem 60 Meter langen Transparent mit den Namen von 8106 Toten aus Srebrenica wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zusammen mit Hinterbliebenen der Ermordeten am kommenden Donnerstag vom Brandenburger Tor zur Neuen Wache ziehen. Dort sollen anlässlich des 10. Jahrestages der Eroberung der sog. ehemaligen UN-Schutzzone in Ostbosnien durch serbische Truppen (11.07.1995) alle bisher bekannten Namen der Toten verlesen werden.
Erinnern Sie auch an das furchtbare Schicksal der Königsberger Zivilbevölkerung, Herr Bundeskanzler!
750 Jahre "Kaliningrad"/Königsberg:
01. Juli 2005
In einem Offenen Brief hat der Generaklsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker, Timan Zülch, Bundeskanzler Schröder aufgefordert, bei seinem Besuch in Königsberg am kommenden Sonntag auch über den Untergang dieser deutschen Stadt und das furchtbare Schicksal ihrer Einwohner zu sprechen. "Wir dürfen menschliches Leiden, auch jenes das den Königsbergern widerfuhr, wir dürfen Kriegsverbrechen nicht gegeneinander aufrechnen, nicht tabuisieren, verdrängen oder aus den Schulbüchern verbannen", mahnte Zülch.
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