Gesellschaft für bedrohte Völker
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 PRESSEMITTEILUNGEN    - zurück

  
30. Juni 2009

Als wegweisendes Vorbild für die Nationalitätenpolitik und die Lösung von Minderheitenproblemen im Nahen Osten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die neue Verfassung des autonomen Bundesstaates Irakisch-Kurdistan bezeichnet.

  
29. Juni 2009

US-Außenministerin Hillary Clinton soll sich in Bagdad nach dem Rückzug der amerikanischen Truppen aus den Städten des Irak für eine schnelle Lösung der "Kirkuk-Frage" einsetzen und so Nationalitätenkonflikte entschärfen.
24. Juni 2009

Der tschetschenische Präsident Ramzan Kadyrow soll nach dem Willen
Moskaus "Spezialoperationen im Kampf gegen inguschetische Rebellen"
durchführen. Diesen Auftrag habe er vom russischen Präsidenten Dmitri
Medwedew erhalten, hat Kadyrow bereits am Dienstag bekannt gegeben.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass unter dem
Kommando dieses mutmaßlichen Kriegsverbrechers Menschenrechtsverletzungen und Gewalt in Inguschetien noch zunehmen
werden.

  
22. Juni 2009

Während die iranischen Sicherheitskräfte mit unverminderter Härte gegen
die friedlichen Proteste im Lande vorgehen, sprachen Vertreter der iranischen Nationalitäten am vergangenen Samstag bei der Konferenz "Nationalitätenfrage und Demokratie" in Frankfurt am Main von Wahlbetrug.
Inguschetien: Kriegsgefahr wächst nach Anschlag auf Präsidenten
Anschlag auf Präsident Junus-Bek Jewkurow
GfbV warnt vor Kriegsgefahr in Inguschetien

  
22. Juni 2009

Beispiele für unverhältnismäßige Gewaltanwendung nannte die international anerkannte tschetschenische Menschenrechtlerin Zainap Gaschajewa in einem Telefonat mit der GfbV-Referentin für die GUS-Staaten, Sarah Reinke

  Exil-Kurden protestieren gegen die iranische Regierung(Finland)
19. Juni 2009

Auch in den iranischen Kurdengebieten hat es in den vergangenen Tagen vereinzelt Proteste gegen die Regierung gegeben, berichtet ein Mitarbeiter der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus dem Grenzgebiet Irak-Iran.
Erklärung von Tilman Zülch, Bundesvorsitzender der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), zum Weltflüchtlingstag
Deutschsprachige Flüchtlingskinder:
Opfer des Bundestagswahlkampfs?

  (Quelle: GfbV)
18. Juni 2009

"Klammheimlich, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, schieben deutsche Innenminister von Woche zu Woche politische Flüchtlinge, meist Angehörige von ethnischen und religiösen Minderheiten aus Kriegs-, Genozid-, oder Vertreibungsgebieten, mit ihren deutschsprachigen Kindern in meist ausweglose Situationen ab.
Nationalitäten fordern Föderalismus nach europäischem Vorbild
Mullah-Regime hat längst die Unterstützung der Bevölkerungsmehrheit verloren

  Frauenkundgebung 2006
(Foto:Gfbv-Archiv)
16. Juni 2009


Das fundamentalistische Regime des Iran hat nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nicht nur die Mehrheit der Jugend und große Teile der weiblichen Bevölkerung gegen sich. Auch die vielfach verfolgten oder unterdrückten nicht-persischen Volksgruppen und nicht-schiitischen Glaubensgemeinschaften, die insgesamt bis zu 60% der Bevölkerung stellen, stehen mehrheitlich gegen die Diktatur.
Gemeinsam mit der Friedrich-Nauman-Stiftung veranstaltet die GfbV am kommenden Samstag, den 20. Juni 2009, von 9.00 bis 17.00 Uhr in Frankfurt am Main die Konferenz "Nationalitätenfrage und Demokratie im Iran" mit Repräsentanten zahlreicher Volksgruppen aus dem Iran.
15. Juni 2009

Die gegenwärtige Lage der nichtpersischen Volksgruppen und nicht-schiitischen Glaubensgemeinschaften im Iran und ihre Zukunftsperspektiven nach der Präsidentenwahl sind Thema einer Konferenz der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und der Friedrich-Naumann-Stiftung am 20. Juni 2009 in Frankfurt am Main.
15. Juni 2009

Anlässlich des Prozessbeginns gegen die frühere Sprecherin von Carla del Ponte und langjährige Balkankorrespondentin von Le Monde, Florence Hartmann, vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Offenlegung geheimer Dokumente aus der Zeit des Genozids in Bosnien gefordert.
Rohingya-Flüchtlingen wird Zuflucht verweigert
Anhaltender Exodus von Flüchtlingen aus Burma
15. Juni 2009

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Staaten Südostasiens am Montag vorgeworfen, politischen Flüchtlingen aus Burma trotz dramatischer Verfolgung jeden Schutz zu verweigern.
Stuttgart intensiviert Beziehungen mit Nanjing
Kritische Menschenrechtslage in chinesischer Partnerstadt wird ignoriert
15. Juni 2009

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bedauert, dass in der neuen Partnerschaftsvereinbarung zwischen Stuttgart und Nanjing Menschenrechtsfragen ausgeblendet werden. "Denn Nanjing ist nicht nur
eine Wirtschaftsmetropole, sondern eine chinesische Großstadt, in der
systematisch grundlegende Bürgerrechte verletzt werden", erklärte der
GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
11. Juni 2009

Entrüstet über die Ankündigung von Innenminister Wolfgang Schäuble, die Visumspflicht für Staatsbürger Serbiens aufzuheben, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Balkanpolitik der Bundesregierung als "prinzipienlos" bezeichnet.
GfbV begrüßt neue Entwicklung im Flüchtlingsdrama
Bermuda-Inseln haben heute vier Guantanamo-Uiguren aufgenommen

  (Foto: VideoVik)
11. Juni 2009

Mit großer Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Aufnahme von vier Uiguren aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo auf den britischen Bermuda-Inseln reagiert.
Verbrechen treiben letzte Mandäer aus dem Irak
Mandäerin mit zwölfjährigem Sohn in Bagdad verschleppt

  Rituelle Taufzeremonie der Mandäer
Foto:GfbV-Archiv
10. Juni 2009
Im Irak sind erneut zwei Angehörige der mandäischen Glaubensgemeinschaft verschleppt worden. Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch erfuhr, wurden die 40 Jahre alte Mandäerin Inssam Mubarak Muhalhal und ihr zwölfjähriger Sohn Said
Mazen Said bereits am vergangenen Freitag von einer unbekannten bewaffneten Gruppe im Stadtteil Schare´a Falastin von Bagdad entführt.
Skandalöser Menschenhandel mit Guantanamo-Uiguren -
Aufnahmeangebot von Palau ist für Gefangene"lebenslange Verbannung"

  (Quelle: Sfar)
10. Juni 2009

Als "skandalösen Menschenhandel" hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Pläne der US-Regierung kritisiert, 17 im US-Gefangenenlager Guantanamo festgehaltene Uiguren aus China vorübergehend in die entlegene Inselrepublik Palau im Pazifischen Ozean zu bringen.

  
09. Juni 2009
Die Zahl der Hinrichtungen im Iran ist vor den Präsidentschaftswahlen am 12. Juni nach Beobachtungen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eklatant gestiegen.
08. Juni 2009
Nach dem Massaker an Dutzenden Indianern in Peru hat sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag an die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navanethem Pillay mit dem dringenden Appell gewandt, unverzüglich die gewaltsame Eskalation des Landkonfliktes zwischen Indianern und Militär in der Amazonasprovinz nahe der Stadt Bagua zu untersuchen.

  (Quelle: GfbV)
08. Juni 2009
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Computer-Hersteller dazu
aufgerufen, Chinas Behörden bei der geplanten Verschärfung der
Internetzensur nicht zu unterstützen...

  
04. Juni 2009
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Ankündigung von
Unionspolitikern, bei der am heutigen Donnerstag in Bremerhaven beginnenden Innenministerkonferenz gegen eine Liberalisierung der
Ausländergesetze zu stimmen, als "Verhöhnung der Prinzipien christlicher
Nächstenliebe" bezeichnet.

  
03. Juni 2009

In Aleppo im Norden von Syrien droht 180 überwiegend kurdischen
Studierenden kurz vor ihrem Examen ein Disziplinarverfahren, das den
Ausschluss von der Universität bedeuten kann.
02. Juni 2009

Das Oberste Gericht der USA wird im Juni 2009 darüber entscheiden müssen, ob die US-Behörden Uiguren aus dem Gefangenenlager Guantanamo in die USA einreisen lassen müssen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wies am Dienstag darauf hin, dass bei dem Obersten Gericht eine entsprechende Petition von 14 der 17 auf Kuba festgehaltenen Uiguren anhängig ist.

Vor 20 Jahren Massaker in Peking (3./4.6.1989)
Angehörige der Opfer warten noch immer auf Gerechtigkeit

  (Quelle: GfbV)
02. Juni 2009

Anlässlich des 20. Jahrestages des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der chinesischen Regierung vorgeworfen, Überlebende des Blutbades, ihre Angehörigen sowie Kritiker noch immer zu verfolgen.


Wie die GfbV aus Kamtschatka erfuhr, halten die Proteste indigener Gruppen gegen die hohe Fischfangquote und neue Bestimmungen zum kommerziellen Fischfang auf ihrem Gebiet auf Kamtschatka an.

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