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31. Mai 2006 Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker
(GfbV) die Entscheidung der Fraktionen von SPD, FDP und
Grünen im Düsseldorfer Stadtrat aufgenommen, die Vergabe des
Heinrich-Heine-Preises an Peter Handke verhindern zu wollen.
"Es ist unfassbar, dass die intellektuelle Unterstützung von
Völkermord belohnt werden sollte", kritisierte der GfbV-
Generalsekretär Tilman Zülch (z.Zt. Erbil/Kurdistan Irak) am
Mittwoch das Votum der unabhängigen Jury für den
österreichischen Schriftsteller. "Der Skandal ist umso
größer, weil dafür der Name eines der bedeutendsten
deutschen Dichter, des Juden Heinrich Heine, missbraucht
werden sollte."
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30. Mai 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag
vor der Gefahr eines neuen Krieges zwischen Äthiopien und
Eritrea gewarnt, sollte der Weltsicherheitsrat wie geplant
den Abzug der Hälfte der an der Grenze zwischen beiden
verfeindeten Staaten stationierten UN-Friedenstruppen
beschließen. "Ein Abzug der UN-Blauhelme wäre zu diesem
Zeitpunkt unverantwortlich und ein falsches Signal an die
Konfliktparteien, die ihre Spannungen offenkundig ohne
internationale Vermittlung nicht beilegen können", warnte
die GfbV in einem Schreiben an den Präsidenten des
Weltsicherheitsrates.
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29. Mai 2006 Die vier Mapuche-Aktivisten Florencio Jaime Marileo Saravia und José Patricio Marileo Saravia, Juan Carlos Huenulao Lemil und Patricia Roxana Troncoso Robles, haben ihren am 13. März 2006 begonnenen Hungerstreik am vergangenen Wochenende abgebrochen. Sie wurden sofort auf die Intensivstation eines Krankenhauses in Temuco verlegt.
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26. Mai 2006 "Wenn US-Präsident George Bush sich mit seiner Politik der
Plünderung der Ressourcen in der Arktis durchsetzt, droht
der traditionellen Kultur der im Alaska National Wildlife
Refuge (ANWR) lebenden Gwich´in-Indianer die Vernichtung",
warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am
Freitag in Göttingen. Trotz Protesten von Ureinwohnern und
Umwelt- schützern hatte das US-Repräsentantenhaus am
Donnerstag den von Präsident Bush geförderten Plänen zur
Ölförderung in dem Schutzgebiet zugestimmt.
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24. Mai 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der
äthiopischen Regierung am Mittwoch vorgeworfen, nach den
heimischen Medien nun auch noch die letzten unabhängigen
ausländischen Medien mundtot machen zu wollen. Das
äthiopische Außenministerium hatte zuvor angekündigt, dem
Deutschen Bundestag in den nächsten Tagen
Protestresolutionen gegen die vermeintlich "unausgewogene
und destruktive" Berichterstattung der "Deutschen Welle" zu
übergeben.
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23. Mai 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag vor einer neuen Flüchtlingstragödie in Südasien gewarnt. Denn mindestens 21.170 in Bangladesch lebende muslimische Rhohingya-Flüchtlinge sollen jetzt zwangsweise in den Verfolgerstaat Burma zurückgeführt werden. "Die Rohingya zählen weltweit zu den
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19. Mai 2006 Bundeskanzlerin Angela Merkel muss bei ihrer am Sonntag beginnenden China-Reise die Führung in Peking drängen, mehr weltpolitische Verantwortung zu übernehmen.
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18. Mai 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um das Leben von sieben politischen Flüchtlingen arabischer Abstammung aus dem Iran, die seit geraumer Zeit in Syrien Zuflucht gefunden haben und kürzlich festgenommen wurden.
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17. Mai 2006 Der Kongo- Einsatz der Bundeswehr werde das Massenster-ben im Kongo nicht beenden und die langfristigen Probleme dieses Landes nicht lösen, warnte am heutigen Mittwoch die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). "Es ist zwar eine wichtige symbolische Geste
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15. Mai 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) International hat prominenten Besuch aus der Russischen Förderation: Dr. Larisa Abryutina, die Vizepräsidentin des Dachverbandes der russischen Ureinwohner
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13. Mai 2006 Zum Auftakt der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen hat Generalsekretär Tilman Zülch am Samstag eine Verschlechterung der Menschenrechtssituation in vielen Ländern beklagt.
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12. Mai 2006 Als Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit des Europarates hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Übernahme des Vorsitzes seines Ministerkomitees durch Russland am 15. Mai bezeichnet. Damit werde ausgerechnet jenem Staat dieses Gremiums die Führung übertragen, in dem furchtbare Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt oder unterstützt werden
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10. Mai 2006 Auf Initiative der Göttinger Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sind sieben schwer bleivergiftete Kinder aus dem Kosovo mit ihrem Vater zur Genesung nach Deutschland eingeladen worden.
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10. Mai 2006 Als Mitglied des neuen UN-Menschenrechtsrates muss Deutschland nun die Chance nutzen, eine Vorreiterrolle bei der weltweiten Durchsetzung der Menschen- und Minderheitenrechte zu übernehmen. Anlässlich der Wahl der Bundesrepublik in das neue Gremium
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09. Mai 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um das Wohlergehen von vier politischen Gefangenen der Mapuche, die seit dem 13. März 2006 im Hungerstreik sind.
Sie hat sich heute an die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet, die eine Besserstellung der Indianer Chiles zu einem ihrer Wahlziele gemacht hatte, gewandt, gegen die Verletzungen der Menschenrechte
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09. Mai 2006 Angesichts der dramatischen Engpässe bei der Finanzierung der Hungerhilfe in Darfur hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag gefordert, der Sudan müsse einen Teil seiner Einnahmen aus dem Öl-Export in einen Hilfsfonds für die Hungernden in Darfur einzahlen.
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08. Mai 2006 Auf Initiative der Göttinger Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sind sieben schwer bleivergiftete Kinder* aus dem Kosovo mit ihrem Vater zur Genesung nach Deutschland eingeladen worden. Die Familie musste seit 1999 in einem mit Schwermetallen verseuchten Flüchtlingslager der UN leben. Im Institut für Functional Medicine und Umweltmedizin (IFU) in Bad Emstal bei Kassel sollen sie jetzt entgiftet werden.
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02. Mai 2006 Sehr geehrte Herren Minister und Senatoren,
täglich müssen Ihre Ausländerbehörden "geduldete" Familien vertreiben, Eltern von ihren Kindern und Männer von ihren Frauen trennen, deutschsprachige, gut integrierte Kinder und Jugendliche, die hier geboren sind oder hier seit acht, zehn oder 15 Jahren leben, in Länder deportieren, deren Sprache sie nicht verstehen.
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