Gesellschaft für bedrohte Völker
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30. Januar 2012

Zur Eröffnung des China - Kulturjahres in Deutschland hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der Verfolgung von Schriftstellern und Künstlern in China gefordert. Mit fünf leeren Stühlen erinnerte die GfbV bei der Eröffnungszeremonie in Berlin an inhaftierte uigurische, tibetische, mongolische und chinesische Schriftsteller. Auf Transparenten prangerten die Menschenrechtler die Unterdrückung der Meinungs-, Presse- und Glaubensfreiheit in China an.
Kritik am China-Kulturjahr 2012 in Deutschland
China zeigt nur seine Schokoladenseite – Kein Platz für Menschenrechte

  
26. Januar 2012

Als einseitige Propaganda-Schau der chinesischen Regierung bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das China-Kulturjahr 2012 in Deutschland. „Chinas Regierung instrumentalisiert Künstler zur Image-Werbung in Deutschland, während es zugleich Dutzende Schriftsteller und Filmemacher zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt und mundtot macht“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius. „Während Tibet brennt, feiert sich Chinas Regierung in Deutschland als fortschrittlich und dynamisch. Der Zeitpunkt ist denkbar schlecht gewählt, um in Deutschland nur die Schokoladenseiten Chinas zu zeigen.“
Ägypten: Die Lage der Kopten ein Jahr nach Beginn der „Revolution“ (25.1.)
Christen in Ägypten sind tief verunsichert und blicken mit Sorge in die Zukunft
24. Januar 2012

Ein Jahr nach Beginn der „Arabischen Revolution“ in Ägypten ist die christliche Minderheit der Kopten tief verunsichert und blickt mit großer Sorge in die Zukunft. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. „Viele junge Kopten, die sich für den Sturz des Mubarak-Regimes eingesetzt haben, verfolgen den Wahlsieg der Muslim-Bruderschaft und der Salafisten mit großer Sorge“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
Waffenlieferungen Russlands an Syrien
Russland soll Stimmrecht im Europarat entzogen werden
24. Januar 2012

Nach den jüngsten Waffenlieferungen Russlands an Syrien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert der russischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates das Stimmrecht zu entziehen. Noch während der bis Freitag dieser Woche andauernden Sitzungsperiode der Parlamentarischen Versammlung sollte eine Abstimmung über die Suspendierung Russlands anberaumt werden, erklärte die Menschenrechtsorganisation in Schreiben an den Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarates sowie an die Mitgliedstaaten.
Unruhen in Tibet breiten sich aus - Bundeskanzlerin Merkel reist nach China (1.- 3.2.)
Bundeskanzlerin soll sich in China für ein Ende der Gewalt gegen Tibeter einsetzen
24. Januar 2012

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrer China-Reise in der kommenden Woche für ein Ende des Blutvergießens und der Verfolgung in Tibet einzusetzen. "Die Bundeskanzlerin muss die Regierung in Peking nachdrücklich zur Zurückhaltung auffordern und an Chinas internationale Verpflichtungen zum Schutz der Menschenrechte der Tibeter und anderer Minderheiten erinnern", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius.
Nigeria: Mehr als 270 Menschen sind seit Weihnachten 2011 dem Terror von Boko Haram zum Opfer gefallen
Christen in Nordnigeria kündigen neue Massenflucht an
22. Januar 2012

Nach den Terroranschlägen am letzten Freitag in Nordnigeria kündigen christliche Ibo die Flucht von drei Millionen Angehörigen ihrer Bevölkerungsgruppe aus dem Bundesstaat Kano an. Der Vorsitzende der Ibo-Organisation "Ohanaeze Ndigbo" in dem Bundesstaat, Michael Idika, appellierte nun an die Behörden, Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen, um die in der Region lebenden Ibo in den Südosten Nigerias zu evakuieren. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen.
Tourismus in der Sahara droht der Kollaps
Neue Tuareg-Revolte im Norden Malis
20. Januar 2012

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem Ausbruch einer neuen Tuareg-Revolte im Norden Malis vor einer Eskalation der Gewalt in der Sahara und vor Reisen in den Nordosten des nordwestafrikanischen Landes gewarnt. "Dem Norden Malis droht eine lange militärische Auseinandersetzung, da die Tuareg-Rebellen nichts zu verlieren haben und militärisch gut ausgerüstet sind", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
Gefahr eines Bürgerkrieges wächst - 107 Tote seit Weihnachten
Nigeria: 27 Tote durch religiös motivierte Gewalt seit Montag
11. Januar 2012

Mindestens 27 Menschen sind seit Montag in Nigeria bei religiös motivierten Gewaltverbrechen getötet worden, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen. Damit erhöht sich die Zahl der Opfer von Überfällen mutmaßlicher Boko-Haram-Anhänger und anderer religiös motivierter Bluttaten seit Weihnachten 2011 auf mindestens 107 Menschen.
Anschlag auf Kirche vereitelt - Drei Polizisten von Boko Haram getötet
Nigerias bekannteste Schriftsteller warnen vor Buschfeuer der Gewalt
09. Januar 2012

Die Gewalt gegen Christen in Nigeria hält nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weiter an. Sicherheitsbeamte konnten am frühen Sonntagmorgen zwar einen mutmaßlichen Anschlag gegen die mit 30.000 Gläubigen voll besetzte Kirche "Living Faith Church" im zentralnigerianischen Barnawa (Bundesstaat Kaduna) verhindern. Doch im Nordosten des Landes wurden am Sonntag in der Stadt Maiduguri im Bundesstaat Borno drei Polizisten von mutmaßlichen Angehörigen der Boko-Haram-Sekte getötet.
Nigeria: Mehr als 80 Christen seit Weihnachten gewaltsam getötet
Gewaltspirale schürt Misstrauen zwischen Christen und Muslimen - Nigeria droht Zerreißprobe
08. Januar 2012

Die Gewaltspirale in Nigeria schürt das Misstrauen zwischen Christen und Muslimen in dem westafrikanischen Staat, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. Den nigerianischen Sicherheitskräften warf die Menschenrechtsorganisation vor, mit dem Schutz religiöser Minderheiten vollkommen überfordert zu sein und nicht die Sicherheit der Bürger des Staates garantieren zu können.
Tibeter fürchten Verlust ihrer Kultur und Identität
Chinas Eisenbahn bringt immer mehr Touristen und Migranten nach Tibet
06. Januar 2012

Chinas Eisenbahn hat 2011 mehr als 6,5 Millionen Reisende nach Tibet befördert. Nach Angaben der Eisenbahngesellschaft „Qinghai-Tibet Railway Company“ nutzten vor allem chinesische Touristen und Migranten die 2006 eröffnete Bahnlinie. „Damit sind die schlimmsten Befürchtungen des Dalai Lama und der Tibeter Realität geworden“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. „Noch nie zuvor haben in einem Jahr so viele Menschen aus anderen Regionen Chinas Tibet besucht. Doch profitiert haben Tibeter kaum von der Bahn.
Mauretanien: Menschenrechtler entgeht Attentat
Mordanschlag auf Träger des Weimarer Menschenrechtspreises vereitelt

  
06. Januar 2012

Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag erfuhr, ist der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011 am vergangenen Mittwoch in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott nur knapp einem Attentat entgangen. Ein Polizeibeamter der Abteilung Jugendschutz hatte sich unter die Teilnehmer einer Demonstration gemischt, an der der Menschenrechtler Biram Dah Abeid teilnahm. Plötzlich zog der Polizist seine Pistole und legte auf Dah Abeid an.
06. Januar 2012

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Stadt Köln vor, bei ihren Feiern zum „China-Jahr 2012“ der Wirtschaftsförderung Vorrang vor Menschenrechten zu geben. „Bei den geplanten Veranstaltungen mit kulturellem Schwerpunkt wird nur die „Schokoladenseite“ Chinas gezeigt, das Schicksal des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, des von den Behörden mundtot gemachten Künstlers Ai Weiwei und Dutzender verfolgter Schriftsteller, Menschenrechtsanwälte, Bittsteller und bedrängter Angehöriger ethnischer Minderheiten ist Köln nur eine Randnotiz wert“, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius.
06. Januar 2012

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer drohenden Zweiteilung Nigerias aufgrund religiöser Unruhen. „Zehntausende Christen und Muslime sind seit den Terroranschlägen an Weihnachten in Nigeria auf der Flucht“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
04. Januar 2012

Angesichts der andauernden Bombardierung von Dörfern in Südkordofan durch die sudanesische Luftwaffe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch an den Weltsicherheitsrat appelliert, sich für eine sofortige Einstellung der Luftangriffe auf zivile Ziele im Sudan einzusetzen. Dringend müsse der Sudan außerdem aufgefordert werden, humanitären Helfern freien Zugang zu den Konfliktregionen in den Provinzen Süd-Kordofan und Blauer Nil zu gewähren.
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