Dekade der Indigenen: Gestohlene Zukunft?
"Vor zehn Jahren, als die erste UN-Dekade für die Rechte der indigenen Völker begann, konnte kaum jemand mit dem Begriff "indigen" etwas anfangen. Die Vereinten Nationen hatten ihn als Bezeichnung für die weltweit 350 Millionen Ureinwohner geprägt. Heute sind die Repräsentanten der 5.000 indigenen Völker auf dem Parkett internationaler Institutionen und Konferenzen nicht mehr zu übersehen. Sie haben Allianzen geschmiedet, Kompetenzen und Erfahrungen erworben, fordern selbstbewusst die neue, gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Ureinwohnern und Staaten ein, die als Motto der Dekade vorangestellt war. Erreicht ist dieses Ziel noch lange nicht." (Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker)
| Nummer |
Ausgabe |
Seiten |
Preis |
| 227 |
05/2004 |
42 |
4.60 EUR |
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Titelthema:
12 Ein gut gehütetes Geheimnis: Die UN-Dekade der indigenen Völker – ein relatives Scheitern?
16 Gegen die eigenen Ansprüche: ILO 169 sichert Indigenenrechte ab
18 Paraguays letzte Waldindianer: Vor dem Untergang
20 Preguntando caminamos: Zapatische gemeinden proben Selbstverwaltung
22 Venezuela: Gespaltenes Volk
24 Awas Tingni: Der lange Weg zum Recht
27 Stolen land!
28 Western Shoshone: Verlorener Kampf
38 Aborigines vor der Wahl
32 Neuseeland/Maori: Vertrag des Betrugs
34 Moskaus neue Kolonialpolitik
Brennpunkte:
40 Rechte à la carte: Vorschläge des EBLUL für die Minderheiten
42 Ausgehungert: EU-Minderheitenbüro EBLUL ist geschlossen
4 Editorial und Impressum
5 Magazin: Nachrichten aus aller Welt
11 Die Liste des Todes: Völkermord in Darfur – mit deutschen Waffen?
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