13. April 2010 Liebe Freundinnen und Freunde der GfbV,
ganz herzlich möchten wir Ihnen danken für Ihre Unterstützung und Ihr Interesse. Die GfbV-Unterschriftenliste gegen den Belo-Monte-Staudamm in Brasilien wurde von über 1.000 Personen unterschrieben. Wir werden Sie über die weitere Verwendung der Liste auf dem Laufenden halten. Viele Interessierte und in der GfbV-Engagierte besuchten uns auf der Leipziger Buchmesse, und wir hoffen, dass einige von ihnen den Weg zu unseren Regionalgruppen fanden. Menschenrechtsarbeit aktuell und detailliert: Wir möchten Ihnen die "Written Statements" der GfbV empfehlen, die 2010 beim UN-Menschenrechtsrat eingereicht wurden und nun online zur Verfügung stehen.
> UN-Arbeit der GfbV
Tansania: Landrechte für die Hadzabe - damit sie Überleben können!
Das Nomadenvolk der Hadzabe (Singular: Hadza) ist bedroht. In der modernen tansanischen Gesellschaft wird ihre Lebensweise als "menschenunwürdig" verachtet - mit verheerenden Konsequenzen: Ihr traditionelles Land wird von der Regierung Tansanias an Farmer und Jagdtourismusunternehmen verschachert, die die Hadzabe von ihrem Land vertreiben und so ihre nomadische Kultur gefährden.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an Mizengo Pinda, den Premierminister Tansanias, die Hadzabe zu schützen.
> zum Online-Appell
Türkei: Unterdrückung von Kurden und Christen endlich beenden!
Stolz präsentiert die Türkei Istanbul und somit eigentlich auch das ehrwürdige christliche Konstantinopel als "Kulturhauptstadt Europas 2010". Die Türkei gilt als aufstrebende Wirtschaftsnation im Nahen Osten, die immer engere Kontakte zu ihren Nachbarn knüpft und so ihren Einfluss in der Region verstärkt. Gleichzeitig strebt sie auch in die Europäische Union, und die wachsende türkische Minderheit gewinnt in Deutschland ständig an Gewicht.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Türkei soll der EU-Beitritt so lange verwehrt werden, bis die Minderheitenrechte dort nicht mehr mit Füßen getreten werden.
> zum Online-Appell
Ihr Einsatz ist gefragt!
Ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen könnte die Arbeit der GfbV nicht funktionieren. Unsere Regionalgruppen sind für uns durch nichts zu ersetzen und ein wichtiger Teil unserer Menschenrechtsorganisation. Dank ihrer Mitarbeit erreicht die GfbV eine breitere Öffentlichkeit.
Bitte unterstützen Sie diese Menschenrechtsarbeit und engagieren Sie sich in den GfbV-Arbeitsgruppen in Ihrer Nähe. Auf jede neue Mitarbeiterin und jeden neuen Mitarbeiter freuen wir uns.
Die Arbeitsmöglichkeiten in den Gruppen sind vielseitig. Dazu kann Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit gehören Mitglieder der Regionalgruppe können Probleme verfolgter Minderheiten recherchieren, sich an internationalen und nationalen Kampagnen beteiligen und sie sind Ansprechpartner für Schutz und Hilfe suchende Flüchtlinge und Vertriebene.
Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich bitte im Aktionsreferat bei Eva Lutter (E-Mail: e.lutter@gfbv.de, Tel.: 0551-49906-42).
> GfbV-Regionalgruppen
Die neue Ausgabe von "bedrohte Völker - pogrom" ist da: Indianer in Nordamerika
Gerade ist die neueste Ausgabe unserer Menschenrechtszeitschrift "bedrohte Völker - pogrom" erschienen. Unter dem Titel "Indianer in Nordamerika: Kampf um Selbstbestimmung und Respekt für "Mutter Erde"" widmet sich das Schwerpunktthema den heutigen Problemen der Indigenen in Kanada und den USA. Denn nach wie vor haben sie mit Diskriminierung, Landrechtsstreitigkeiten, grober Umweltverschmutzung und dem stetigen Verlust ihrer Traditionen und Sprachen zu kämpfen.
Bestellen Sie jetzt Ihr Exemplar für 4,60 Euro in unserem Online-Shop! Wir würden uns besonders darüber freuen, wenn Sie unsere Zeitschrift regelmäßig lesen möchten: Das Abonnement umfasst sechs Ausgaben im Jahr und kostet inklusive Versand 25 Euro pro Jahr. Leseproben finden Sie auf unserer Internetseite.
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Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!
Ihr GfbV-Team
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