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Newsletter 03/2012
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April 2012


Liebe Freundinnen und Freunde der GfbV,

während der Eröffnung der Industriemesse in Hannover hat unser Aktionsteam mit einer Mahnwache gegen Umweltzerstörung und Zwangsansiedlung von Nomaden in Tibet, Ostturkestan und der Inneren Mongolei demonstriert. China ist Gastland der Industriemesse und wirbt mit Nachhaltigkeit. Dabei wird ausgeblendet, dass Tibeter, Uiguren und Mongolen unter der rücksichtlosen Ausbeutung von Bodenschätzen auf ihrem Land nicht gefragt werden und sie unter weiträumiger Umweltverschmutzung durch die chinesische Industrie leiden.

Auch Sie können mit uns ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen setzen. Bitte beteiligen Sie sich an unseren aktuellen E-Mail-Protestaktionen, die Sie weiter unten finden. Vielen Dank!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr GfbV-Team






April 2012

Die Mandäer sind eine im Südirak und angrenzen Ländern siedelnde Glaubensgemeinschaft. Ihre Religion ist monotheistischen Ursprungs und bedient sich verschiedener Elemente mehrerer großer Religionen.
Genau diese Mischung verschiedener Religionen stellt die Mandäer vor große Probleme in ihren Heimatländern. Islamistische Extremisten bringen sie zum Teil in lebensbedrohliche Situationen, welche zur Flucht aus ihren Heimatländern führen.
Unterstützen Sie die Mandäer und appellieren Sie an den deutschen Innenminister Dr. Friedrich 500 sich auf der Flucht befindene Mandäer in Deutschland aufzunehmen.
Seit 2004 unschuldig in irakischer Haft
Der Maler und Dichter Hussein Faqe muss freigelassen werden!

  
April 2012

Der aus Syrien stammende kurdische Dichter, Maler und Journalist Hussein Mahmood Hussein Faqe ist seit 2004 unschuldig in einem irakischen Gefängnis inhaftiert. Anfang 2004 flüchtete er aus Syrien in den Irak. Nach dem gescheiterten Versuch seine Frau ebenfalls in den Irak zu bringen und da die Lage dort immer gefährlicher wurde, entschied er sich für eine Rückkehr in sein Heimatland Syrien. Bei seiner Rückkehr wurde er von US-Soldaten an der Grenze aufgegriffen und verhaftet. Ihm wird der illegale Grenzübertritt als Verbrechen vorgeworfen, da er kein reguläres Visum für den Irak hatte.
April 2012

Leonard Peltier (67) gehörte zur Führung der indianischen Bürgerrechtsbewegung American Indian Movement (AIM), als er 1977 nach einem bis heute hoch umstrittenen Prozess wegen Mordes an zwei FBI-Agenten zu zweimal lebenslänglicher Haft verurteilt wurde.
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