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 Foto: ddp images/AP/Anurup Titu
Dezember 2012 Von aller Welt verlassen – so fühlen sich die Rohingya in Burma. Sie brauchen dringend Hilfe, denn ihre Lage ist dramatisch eskaliert. Vor 30 Jahren entrechtet, waren sie plötzlich Ausländer im eigenen Land und schutzlos staatlicher Willkür und Anfeindungen ausgesetzt. Doch im Juni 2012 hat es blutige Übergriffe auf Angehörige dieser ethnischen und religiösen Minderheit gegeben.
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17. Mai 2013
Offener Brief an Dr. Thomas Bach, Kandidat für die Präsidentschaft des Internationalen Olympischen Komitees
Sehr geehrter Herr Dr. Bach,
am 21. Mai gedenken die Tscherkessen jedes Jahr weltweit des an ihnen begangenen Genozids durch die Armee des russischen Zaren 1864. 1,5 Millionen Tscherkessen kamen dabei ums Leben. Nach mehr als 100 Jahren Krieg war Sotschi ihre letzte Hauptstadt. Ganz in der Nähe wurden damals im Gebiet Krasnaja Poljana sehr viele Tscherkessen ermordet. 2014 soll Krasnaja Poljana – das „blutrote Feld“ – Hauptaustragungsort für die olympischen Skiwettkämpfe sein. Es erschüttert viele Tscherkessen, wie mit ihrer traurigen Geschichte umgegangen wird: Ausgerechnet auf den Gebeinen ihrer Vorfahren sollen genau 150 Jahre nach dem Völkermord die Olympischen Winterspiele stattfinden. Nur noch zehn Prozent der Tscherkessen leben heute in der Russischen Föderation. Die Nachfahren der Überlebenden von Krieg, Vertreibung und Deportation über das Schwarze Meer, die die meisten Opfer forderte, leben heute verstreut in aller Welt. Sie haben den Eindruck, dass die Tscherkessen durch Sotschi 2014 ein weiteres Mal verhöhnt und Opfer russischer Aggression werden.
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15. Mai 2013
Nach Verhängung des Ausnahmezustandes im Nordosten von Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch dort mehr Initiativen zur Beendigung der Straflosigkeit gefordert. „Mehr als 14.000 Menschen starben seit 1999 im Zentrum und Norden Nigerias durch religiös, ethnisch und politisch motivierte Gewalt. Doch kaum 200 Verantwortliche wurden bislang vor Gericht zur Rechenschaft gezogen“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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14. Mai 2013
Dringend muss Europa die humanitäre Hilfe für die mehr als 440.000 Bürgerkriegsflüchtlinge in Mali verstärken, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Menschenrechtsorganisation erinnerte am Dienstag daran, dass nach UN-Angaben bisher erst Zusagen für 28 Prozent der benötigten 315 Millionen Euro gemacht wurden.
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10. Mai 2013
Mehr als 331.000 Menschen sind seit Januar 2013 vor neuer Gewalt im Westen des Sudan geflohen. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen. „Während die internationale Gemeinschaft noch an der Fiktion eines Friedens im West-Sudan festhält, spitzt sich die Lage der Zivilbevölkerung in vielen Regionen im Osten und Süden von Darfur dramatisch zu“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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07. Mai 2013
Bundespräsident Joachim Gauck soll sich in Brasilien zum Fürsprecher bedrängter indianischer Gemeinschaften machen. Darum hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihn kurz vor seiner Abreise nach Südamerika gebeten. „Wir müssen befürchten, dass mühsam erkämpfte Grundrechte der Ureinwohner gleich durch mehrere Gesetzesvorhaben massiv eingeschränkt werden“, schrieb die GfbV an den Bundespräsidenten.
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Februar 2013 Rund 2,5 Millionen Syrerinnen und Syrer befinden sich in ihrem eigenen Land auf der Flucht: Unter ihnen sind viele Verletzte, wie ein Mädchen aus Afrin und eine Mutter von zwei Kindern, die auf medizinische Versorgung in Deutschland angewiesen sind. Eine Behandlung in Syrien ist häufig nicht möglich. Der Weg nach Deutschland wird ihnen jedoch verwehrt. Ein Aufnahmeprogramm für diese Menschen wird bisher sowohl von der Bundesregierung als auch von anderen Staaten der EU abgelehnt.
Setzen Sie sich bei Bundestagspräsident Norbert Lammert dafür ein, dass Verletzten aus Syrien die Einreise ermöglicht wird!

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06/2012 Wir sind schwarz, na und?! Viel ist erreicht - Dennoch: Schwarze kämpfen weiter gegen Diskriminierung |
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274 Editorial |
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274 Syrische Zivilbevölkerung leidet unter den Folgen des Bürgerkrieges |
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274 Medienwirksame Protestaktionen – Kanadas Indianer wehren sich |
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274 Tibetische Geschichte wird umgedeutet |
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| Aktuelle Veröffentlichungen |
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März 2013 Memorandum: Konflikte rund um Wasser |> |
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Januar 2013 Memorandum: Mapuche-Konflikt |> |
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20. Dezember 2012 |
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Einblicke in unsere Arbeit 2012 |
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GfbV Berlin - der Blog |
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