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Ihr Engagement für die Olympischen Spiele 2008 und Chinas Mitverantwortung für den Völkermord in Darfur
Absender:
Empfänger: Alexander.hunger@volkswagen.de, info@volkswagen-nachhaltigkeit.de
Betreff: Ihr Engagement für die Olympischen Spiele 2008 und Chinas Mitverantwortung für den Völkermord in Darfur
Protesttext: An die Volkswagen AG


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe gehört, dass Ihr Unternehmen zu den Sponsoren der Olympischen Spiele 2008 in Peking zählt. Ihre Firma hat sich immer wieder zu Ihrer sozialen Verantwortung bekannt.

Ich wende mich daher heute an Sie, um Sie als einer der Sponsoren der Olympiade zu bitten, Chinas Regierung aufzufordern, Ihren enormen Einfluss auf den Sudan zu nutzen, um den Völkermord in Darfur zu beenden. Keine andere Regierung in der Welt hat mehr Einfluss auf die Machthaber im Sudan als die chinesische Führung. Nach dem gewaltsamen Tod von bis zu 400.000 Menschen im Westen des Sudan, verschlechtert sich die Lage der Zivilbevölkerung stetig.

Der Rücktritt des angesehenen Regisseurs Steven Spielberg als künstlerischer Berater der Organisatoren der Olympiade im Februar 2008 hat einen massiven Imageverlust Chinas zur Folge gehabt. Wenn die Olympischen Spiele beginnen und in Darfur immer noch Völkermord herrscht, würde dies auch einen Schatten auf Ihre Sponsorentätigkeit und Ihr Unternehmen werfen. Bitte werden Sie deshalb aktiv und drängen Sie die chinesische Regierung und das Internationale Olympische Komitee, sich engagierter für einen Schutz der Zivilbevölkerung in Darfur und für ein Ende der Genozidverbrechen einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen
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