|
|
|
|
17. Mai 2013
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Afrikanischen Union (AU) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der afrikanischen Staatengemeinschaft für Menschenrechte und für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen gefordert. „Die AU ist noch weit davon entfernt, Konflikte erfolgreich schlichten und die Zivilbevölkerung schützen zu können“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
|
|
|
|
|
17. Mai 2013
Offener Brief an Dr. Thomas Bach, Kandidat für die Präsidentschaft des Internationalen Olympischen Komitees
Sehr geehrter Herr Dr. Bach,
am 21. Mai gedenken die Tscherkessen jedes Jahr weltweit des an ihnen begangenen Genozids durch die Armee des russischen Zaren 1864. 1,5 Millionen Tscherkessen kamen dabei ums Leben. Nach mehr als 100 Jahren Krieg war Sotschi ihre letzte Hauptstadt. Ganz in der Nähe wurden damals im Gebiet Krasnaja Poljana sehr viele Tscherkessen ermordet. 2014 soll Krasnaja Poljana – das „blutrote Feld“ – Hauptaustragungsort für die olympischen Skiwettkämpfe sein. Es erschüttert viele Tscherkessen, wie mit ihrer traurigen Geschichte umgegangen wird: Ausgerechnet auf den Gebeinen ihrer Vorfahren sollen genau 150 Jahre nach dem Völkermord die Olympischen Winterspiele stattfinden. Nur noch zehn Prozent der Tscherkessen leben heute in der Russischen Föderation. Die Nachfahren der Überlebenden von Krieg, Vertreibung und Deportation über das Schwarze Meer, die die meisten Opfer forderte, leben heute verstreut in aller Welt. Sie haben den Eindruck, dass die Tscherkessen durch Sotschi 2014 ein weiteres Mal verhöhnt und Opfer russischer Aggression werden.
|
|
|
|
|
15. Mai 2013
Nach Verhängung des Ausnahmezustandes im Nordosten von Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch dort mehr Initiativen zur Beendigung der Straflosigkeit gefordert. „Mehr als 14.000 Menschen starben seit 1999 im Zentrum und Norden Nigerias durch religiös, ethnisch und politisch motivierte Gewalt. Doch kaum 200 Verantwortliche wurden bislang vor Gericht zur Rechenschaft gezogen“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
|
|
|
|
|
14. Mai 2013
Dringend muss Europa die humanitäre Hilfe für die mehr als 440.000 Bürgerkriegsflüchtlinge in Mali verstärken, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Menschenrechtsorganisation erinnerte am Dienstag daran, dass nach UN-Angaben bisher erst Zusagen für 28 Prozent der benötigten 315 Millionen Euro gemacht wurden.
|
|
|
|
|
13. Mai 2013
Europa soll den Wiederaufbau in Mali nach dem Krieg gegen radikale Islamisten nur finanziell fördern, wenn das Land die Menschenrechte beachtet und sich glaubwürdig um eine politische Lösung der Tuareg-Frage bemüht. Dies forderte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor Beginn einer Geberländerkonferenz der Europäischen Union und Frankreichs, die am Mittwoch in Paris stattfindet.
|
|
|
|
|
10. Mai 2013
Mehr als 331.000 Menschen sind seit Januar 2013 vor neuer Gewalt im Westen des Sudan geflohen. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen. „Während die internationale Gemeinschaft noch an der Fiktion eines Friedens im West-Sudan festhält, spitzt sich die Lage der Zivilbevölkerung in vielen Regionen im Osten und Süden von Darfur dramatisch zu“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
|
|
|
|
|
10. Mai 2013
Die acht bedeutendsten christlichen Parteien in Pakistan haben zum Boykott der Parlamentswahlen am Samstag aufgerufen. „Denn diese Wahlen missachten grundlegende demokratische Rechte der religiösen Minderheiten und sind einer Demokratie nicht würdig“, berichtete der Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius, am Freitag in Göttingen. „So dürfen Christen und andere religiöse Minderheiten nicht ihre eigenen Abgeordneten wählen.“
|
|
|
|
|
08. Mai 2013
Nach der erneuten Schließung einer Ahmadiyyah-Moschee hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der indonesischen Regierung vorgeworfen, die Glaubensfreiheit religiöser Minderheiten zu verletzen. Die Menschenrechtsorganisation forderte am Mittwoch die Ablösung des Gouverneurs der Provinz West Java, Ahmad Heryawan, der für die Schließung zahlreicher Ahmadiyyah-Moscheen und christlicher Kirchen seit Februar 2012 verantwortlich ist.
|
|
|
|
|
07. Mai 2013
Bundespräsident Joachim Gauck soll sich in Brasilien zum Fürsprecher bedrängter indianischer Gemeinschaften machen. Darum hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihn kurz vor seiner Abreise nach Südamerika gebeten. „Wir müssen befürchten, dass mühsam erkämpfte Grundrechte der Ureinwohner gleich durch mehrere Gesetzesvorhaben massiv eingeschränkt werden“, schrieb die GfbV an den Bundespräsidenten.
|
|
|
|
|
06. Mai 2013
Mit aller Entschiedenheit fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Einstellung des drohenden Gerichtsprozesses gegen ihr Ehrenmitglied, den Autonomie-Experten Thomas Benedikter aus Bozen. Wie der Autor von seinem Verleger in der Kurdenmetropole Diyarbakir im Südosten der Türkei erfuhr, sollen er und sein Verlag Aram sich nach der Veröffentlichung des Buches "Avrupa'nin Özerk Bölgeleri" (deutsch sinngemäß "Europas Autonomiesysteme") wegen angeblicher Verletzung des Anti-Terror-Gesetzes verantworten.
|
|
|
|
|
06. Mai 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Einschränkung der Glaubensfreiheit in Bangladesch und fordert besseren Schutz für bedrängte Hindu, Christen und Buddhisten. „Bangladesch droht ein Exodus der religiösen Minderheiten, wenn dort die Religionsfreiheit nicht wirksamer gesichert und die Menschen vor Übergriffen radikaler Islamisten nicht besser geschützt werden“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
|
|
|
|
|
02. Mai 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Freilassung von sechs Papua-Ureinwohnern gefordert, die am Mittwoch bei Protesten gegen Feiern zum 50. Jahrestag der Aneignung Westpapuas durch Indonesien verhaftet wurden. „Die Proteste der indigenen Völker Papuas machen deutlich, dass die Papua-Frage noch immer ungelöst ist“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
03. Mai 2013
Der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011, der mauretanische Menschenrechtler Biram Dah Abeid, wird heute in Dublin mit dem bedeutendsten Menschenrechtspreis Irlands ausgezeichnet. Die weltweit angesehene irische Menschenrechtsorganisation „Frontline“ würdigt damit sein Engagement für ein Ende der Sklaverei in dem nordwestafrikanischen Land.
|
|
|
|
|
03. Mai 2013
Im Gegensatz zu Altkanzler Helmut Schmidt hält die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Menschenrechte für einen wichtigen Bestandteil europäischer China-Politik. „Europa drängt auf die Beachtung der Menschenrechte, nicht um China westliche Wert aufzuzwingen, sondern um dem Völkerrecht Geltung zu verschaffen“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
|
|
|
|
|
02. Mai 2013
Ein Jahr nach der Massenfestnahme von demonstrierenden Putin-Gegnern auf dem Bolotnaja-Platz in Moskau ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zu einer Solidaritätsaktion am kommenden Montag vor der russischen Botschaft in Berlin auf. Dort wollen sich Mitarbeiter, Unterstützer und Freunde der GfbV gemeinsam mit in Deutschland ansässigen russischen Menschenrechtsaktivisten versammeln, um für die Freilassung der noch immer inhaftierten Oppositionellen und für ein Ende der Schikanen gegen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sowie Menschen- und Bürgerrechtler in Russland demonstrieren.
Wir laden Sie herzlich zu unserer Demonstration ein:
am Montag, den 6. Mai 2013, um 17 Uhr
vor der Botschaft der Russischen Föderation
Unter den Linden 63-65
in 10117 Berlin.
|
|
|
|
|
01. Mai 2013
Nach neuen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Regierung Burmas vorgeworfen, die Ursachen der Gewalt zu ignorieren. "Nur mit dem Einsatz von mehr Polizei und drakonischen Haftstrafen lässt sich der Kreislauf der Gewalt zwischen der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit und der muslimischen Minderheit nicht stoppen", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
|
|
|
|
|
26. April 2013
Anlässlich des bevorstehenden Russland-Besuchs der Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU) warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Zunahme russischer Rüstungsexporte in afrikanische Länder. „Russlands Rüstungsexporte schüren schon heute Konflikte in Afrika“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
|
|
|
|
|
25. April 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass sich der serbische Präsident Tomislav Nikolic für die Verbrechen, die im Namen Serbiens an Bosniaken begangen wurden, entschuldigt hat. „Es ist ein Schritt nach vorn, wenn Nikolic nach Srebrenica fahren und dort kniend um Verzeihung für Serbien bitten will“, erklärte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Donnerstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
25. April 2013
Als schweren Rückschlag für die Menschenrechte in der Westsahara hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Scheitern der Bemühungen um eine Erweiterung des Mandats für die UN-Friedenstruppe MINURSO bezeichnet. „Das MINURSO-Mandat ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, da es nicht miteinschließt, die Einhaltung der Menschenrechte zu gewährleisten“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
22. April 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hält die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Burma für voreilig. „Damit gibt Europa ein wichtiges Druckmittel aus der Hand, um mehr Respekt für Menschenrechte in dem südostasiatischen Staat zu erreichen“, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius.
|
|
|
|
|
19. April 2013
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf Initiative der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wenden wir uns heute an Sie mit der dringenden Bitte, die Feierlichkeiten türkischer Vereine zum Tag der Staatsgründung der Türkei am 23. April nicht zu unterstützen. Ein großes Fest ist in diesem Jahr in Berlin geplant.
|
|
|
|
|
18. April 2013
Rund 56.000 Menschen sind in den vergangenen zehn Tagen vor Kämpfen in Darfur im Westen des Sudan geflohen. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
16. April 2013
Bei einem schweren Erdbeben im iranisch-pakistanischen Grenzgebiet wurden am Dienstag alleine in der pakistanischen Provinz Belutschistan mindestens 34 Menschen getötet und 80 Personen verletzt. Mehrere hundert Häuser wurden zerstört, so dass noch mit einer weiteren Erhöhung der Todeszahl in Pakistan gerechnet werden muss, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstagabend in Göttingen.
|
|
|
|
|
16. April 2013
Den Behörden des Jemen ist ein wichtiger Schlag gegen den internationalen Menschenhandel gelungen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Sie verhafteten am Wochenende 50 mutmaßliche Menschenhändler und befreiten 535 Äthiopier.
|
|
|
|
|
15. April 2013
Außenminister aus elf islamischen Staaten fordern einen wirksameren Schutz der muslimischen Rohingya-Minderheit in Burma. Bei einer Eilsitzung der Kontaktgruppe der „Organisation für Islamische Kooperation (OIC)“ in Jeddah (Saudi-Arabien) drängten die Politiker am Sonntag die Regierung Burmas, dem Besuch einer Außenminister-Delegation der OIC zuzustimmen, um sich vor Ort über die Lage der Rohingya zu informieren.
|
|
|
|
|
15. April 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nimmt den Besuch des Präsidenten von Ecuador, Rafael Correa, in Berlin zum Anlass, um auf den drohenden Ausverkauf des Yasuní-Nationalparks im Osten des südamerikanischen Landes an Erdöl fördernde Unternehmen hinzuweisen. „Wir sind sehr besorgt um das Schicksal von sieben indianischen Völkern, die sich gegen das derzeit laufende Bieterverfahren für die Vergabe von Öllizenzen in ihrem Gebiet wehren. Sie wurden widerrechtlich von der Regierung übergangen und fürchten nun um Land und Leben“, berichtete Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker, am Montag in Göttingen.
|
|
|
|
|
12. April 2013
Ein dringender Hilferuf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus dem multiethnischen und multireligiösen Distrikt Qamishli im äußersten Nordosten von Syrien erreicht. Dort droht bis zu 5.000 Dialyse-Patienten ein langsames Sterben, weil die für sie lebenswichtige Blutwäsche in den wenigen noch intakten Krankenhäusern nicht mehr durchgeführt werden kann. Die für diese kranken Menschen benötigten Heilmittel und Medikamente sind vollständig ausgegangen.
|
|
|
|
|
12. April 2013
Der „Nationale Rat für Menschenrechte“ in Ägypten hat dem Innenministerium in Kairo vorgeworfen, zu der jüngsten Gewalt zwischen Muslimen und Kopten Anfang April beigetragen zu haben, weil Sicherheitskräfte untätig blieben. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen. Nach dem Tod eines Passanten hat sich die Zahl der Toten bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen dem 5. und 7. April 2013 auf neun Menschen erhöht.
|
|
|
|
|
11. April 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die jüngste Welle von Terroranschlägen in Süd-Thailand. „Offensichtlich sollen die im März begonnenen Friedensgespräche durch diese Gewaltakte gestört werden“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. Am Mittwochabend wurden 32 Bombenattentate, Brandanschläge und Überfälle auf offizielle Einrichtungen im Süden Thailands verübt.
|
|
|
|
|
10. April 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Behörden Indonesiens vor, Christen beim Bau von Gotteshäusern gezielt zu benachteiligen. Denn obwohl die meisten Moscheen und Kirchen in dem mehrheitlich von Muslimen besiedelten Inselstaat ohne Baugenehmigung betrieben werden, werden nur christliche Kirchen und Moscheen der Ahmadiyyah deshalb niedergerissen, nicht jedoch sunnitische Moscheen.
|
|
|
|
|
09. April 2013
Um ein neues Guantanamo-Desaster in der Sahara zu verhindern, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr internationale Hilfe für Malis Richter und Gerichte. Nur so könnten faire Gerichtsverfahren für inhaftierte Terror-Verdächtige und für Soldaten, die Menschenrechte verletzten, garantiert werden.
|
|
|
|
|
08. April 2013
Einen bösen Verdacht hegt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Leitung der Hannover Messe oder die Versammlungsbehörde Hannover könnten während der Eröffnung der Hannover Messe am Sonntag bewusst das Demonstrationsrecht ausgehebelt haben. Denn offenbar um die Proteste der GfbV und anderer Demonstranten gegen die Politik des russischen Präsidenten zu übertönen, wurden mindestens eine Stunde vor dem Eintreffen von Wladimir Putin direkt vor dem Hannover Congress Centrum HCC riesige Lautsprecher aufgebaut und eine russische Folklore-Gruppe begann zu singen und zu tanzen.
|
|
|
|
|
05. April 2013
Zehn Jahre nach Beginn des Völkermords im Westen des Sudan will die internationale Staatengemeinschaft auf einer Konferenz in Doha (Qatar) mehr als sieben Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau der zerstörten Region mobilisieren. Scharfe Kritik an der Konferenz übten Darfur-Flüchtlinge und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
|
|
|
|
|
05. April 2013
Mit Transparenten wie „Putin ist ein lupenreiner Diktator, Frau Merkel!“, „80.000 Tote nicht vergessen – Putins Völkermord in Tschetschenien“ oder „Keine Waffen nach Syrien, Putin!“ wird die Gesellschaft für bedrohte Völker während der Eröffnung der Hannover Messe am kommenden Sonntag den russischen Präsidenten scharf kritisieren.
Unterstützt von russischen Menschenrechtsaktivisten und tschetschenischen Mitbürgern wird die GfbV demonstrieren
am Sonntag, den 7. April 2013, von 15.30 Uhr an
auf dem Theodor-Heuss-Platz 1 in Hannover
gegenüber dem Haupteingang des Hannover Congress Centrum HCC
Die GfbV ist vor Ort erreichbar unter Tel. 0151 561 60 402.
Die russische Übersetzung der Einladung finden Sie hier (pdf-Dokument) 
|
|
|
|
|
05. April 2013
Deutschland soll für die verelendeten Roma in den Balkanstaaten ein wirksames Entwicklungsprogramm finanzieren. Anlässlich des Welt-Roma-Tages am kommenden Montag (8.April) erklärte der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, in Göttingen: „Dritte Welt in Europa – so kann man die Lage der Roma-Minderheiten in Bulgarien, Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Serbien und Mazedonien charakterisieren. Deshalb fordert unsere Menschenrechtsorganisation für die Roma ein finanzstarkes mehrjähriges Hilfsprogramm in den Bereichen Wohnungsbau, Infrastruktur, Ausbildung, Gesundheit und Arbeitsbeschaffung.“
|
|
|
|
|
03. April 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Indonesiens Religionsminister Suryadharma Ali vor, sich nicht für den Schutz religiöser Minderheiten wie der Christen, Ahmadiyyah und schiitischer Muslime einzusetzen, sondern diese willkürlich zu diffamieren.
|
|
|
|
|
02. April 2013 Scharfe Kritik an der heute beginnenden EU-Ausbildungsinitiative für Malis Armee kommt von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. „Wer Malis Armee ausbildet, ohne sie umfassend umzustrukturieren, wird scheitern“, warnte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag. „Denn Malis Armee ist heillos zerstritten...
|
|
|
|
|
02. April 2013 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Eskalation der Gewalt gegen Muslime in Burma und Sri Lanka und vor einer Ausgrenzung der religiösen Minderheit aus dem öffentlichen Leben. „Buddhistische Nationalisten – unter ihnen auch viele Mönche – schüren mit Boykottaufrufen gegen Geschäfte von Muslimen sowie mit Übergriffen gegen Angehörige der Minderheit eine Pogrom-Stimmung, die Angst unter Muslimen auslöst“, berichtete der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
24. März 2013
Afrikas bedeutendster Schriftsteller, Dichter und Kritiker Chinua Achebe ist tot. Die ZEIT nannte ihn den Nelson Mandela der Literatur. Er hätte ein Umdenken in der Wahrnehmung Afrikas provoziert. Welterfolge wurden seine Werke: "Things fall apart", "No longer at ease", "A man of the people" und "Arrow of God".
Doch Achebe war auch die bedeutendste Stimme Ostnigerias/ Biafras. Die über die Welt verstreute biafranische Diaspora und die Menschen in Ostnigeria betrachten ihn zu Recht als ihren größten Sohn.
|
|
|
|
|
21. März 2013
Aufgeschreckt von einer dringenden E-Mail der renommierten russischen Menschenrechtsorganisation Memorial warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer neuen Welle von Schikanen gegen Nichtregierungsorganisationen (NGO) in Russland.
|
|
|
|
|
21. März 2013
Nach gewalttätigen Ausschreitungen gegen Muslime in Burma warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer weiteren Eskalation der Spannungen zwischen der buddhistischen Mehrheitsbevölkerung und der religiösen Minderheit.
|
|
|
|
|
20. März 2013
Konflikte rund um Wasser sind Thema eines 22-seitigen Memorandums, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März veröffentlicht hat. Die internationale Menschenrechtsorganisation zeigt darin anhand von 16 Beispielen aus aller Welt, dass vielerorts Ureinwohnergemeinschaften durch massive Eingriffe in den natürlichen Lauf von Flüssen oder durch das Einleiten oder Einsickern von Giftstoffen in Fischgründe und Grundwasser gefährdet sind.
|
|
|
|
|
20. März 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Außenminister Guido Westerwelle gebeten, sich für die Freilassung eines in Mali inhaftierten malischen Journalisten und für Pressefreiheit einzusetzen.
|
|
|
|
|
19. März 2013
Vorwürfen von Netzaktivisten, Computer von Regimekritikern in Äthiopien würden mit Sicherheitstechnik aus Deutschland gezielt ausspioniert, muss sofort nachgegangen werden, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
|
|
|
|
|
18. März 2013
Die Partnerschaft der Daimler AG mit Chinas größtem Rüstungsexporteur Norinco (China North Industries Group Corporation) hält die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) für "fragwürdig". "Die Daimler AG sollte ihre Kooperation mit Norinco überdenken, wenn China als Waffenlieferant den Rüstungswettlauf in Konfliktregionen in Südasien und Afrika immer mehr anheizt", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
|
|
|
|
|
15. März 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundespräsident Joachim Gauck appelliert, sich in Äthiopien für mehr Respekt vor den Menschenrechten einzusetzen. „Äthiopiens Menschenrechtslage ist katastrophal. So bedroht Landraub zehntausende Anuak-Ureinwohner und Oromo-Kleinbauern“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
|
|
|
|
|
14. März 2013
Die deutsche Bundesregierung soll ihre humanitäre Hilfe für die mittlerweile 3,5 Millionen notleidenden syrischen Flüchtlinge drastisch aufstocken. Das fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zweiten Jahrestags der „syrischen Revolution“ am 18. März. „Angesichts der ständig wachsenden Not unter den vielen Flüchtlingen und Vertriebenen sind die bisher zugesagten 73 Millionen Euro Direkthilfe aus Deutschland leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagte der in Syrien geborene GfbV-Nahostreferent Kamal Sido.
|
|
|
|
|
13. März 2013
Anlässlich des 25. Jahrestags der Giftgasangriffe der irakischen Luftwaffe auf die kurdische Stadt Halabja am 16.-18. März 1988 fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der deutschen Bundesregierung besondere Aufmerksamkeit und Engagement für die diskriminierte kurdische Bevölkerung in den Ländern des Nahen Ostens.
|
|
|
|
|
10. März 2013
Nach gewalttätigen Übergriffen auf Christen in Pakistan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz für religiöse Minderheiten in Pakistan und eine Abschaffung der Blasphemie-Paragraphen gefordert. "Christen, Schiiten und Ahmadiyyah dürfen in Pakistan nicht länger wie Freiwild behandelt werden", forderte der Asienreferent der GfbV, Ulrich Delius, am Sonntag in Göttingen.
|
|
|
|
|
08. März 2013
Anlässlich des Jahrestags des Volksaufstands in Tibet vor 54 Jahren (10.3.) warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor neuen Unruhen in Tibet. „Wenn China die Proteste der Tibeter nicht ernst nimmt und nur mit neuer Gewalt reagiert, drohen Tibet sehr schwierige Zeiten“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
|
|
|
|
|
07. März 2013
Ein würdiges Mahnmal für die zwei Millionen nach Kriegsende 1945 vergewaltigten deutschen Frauen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Frauentages (8.3.) gefordert. „Es ist höchste Zeit, für die Opfer dieses furchtbaren Verbrechens der Roten Armee eine Gedenkstätte zu errichten, an der aber auch an die Opfer von Massenvergewaltigungen anderer Kriege oder Bürgerkriege wie in Bosnien oder Darfur erinnert wird“, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag in Göttingen. „Bis heute fühlen sich Überlebende dieser abscheulichen Verbrechen allein gelassen.“
|
|
|
|
|
06. März 2013
Land Grabbing ist in Burma (Myanmar) seit Beginn der demokratischen Reformen im April 2011 zum größten Menschenrechtsproblem geworden. „Landraub bedroht sowohl Kleinbauern als auch ethnische Minderheiten wie die Karen existentiell“, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen. Rund 100.000 Hektar Ackerland hat das Militär allein in den vergangenen sechs Monaten für neue Industrie- und Landwirtschaftsprojekte beschlagnahmt
|
|
|
|
|
05. März 2013
Sehr geehrter Herr Thierse,
Sehr geehrter Herr Oppermann,
am heutigen Dienstag werden Sie in Göttingen an einer Podiumsdiskussion teilnehmen. Dabei wird es auch um das aktuelle Grundsatzprogramm der SPD gehen. Darin wird zwar festgestellt, dass die SPD „eine religiöse und weltanschaulich pluralistische Partei ist, die in ihren Beschlüssen religiöse Überzeugungen achtet und schützt... .“ Doch dem fühlt sich SPD-Chef Sigmar Gabriel offenbar nicht sonderlich verpflichtet,
|
|
|
|
|
05. März 2013
Anlässlich der Eröffnung der Internationalen Tourismusbörse (ITB) am Dienstag in Berlin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Indonesiens Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono aufgefordert, ausländischen Journalisten und Menschenrechtlern mehr Reisefreiheit zu gewähren.
|
|
|
|
|
04. März 2013
Zum Auftakt des Deutschland-Besuchs des indonesischen Staatspräsidenten (3.-6.3.) weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die wachsende religiöse Intoleranz in dem südostasiatischen Staat hin. Die Menschenrechtsorganisation hat deshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle gebeten, sich in ihren Gesprächen mit Präsident Susilo Bambang Yudhoyono für mehr Respekt der Glaubensfreiheit und einen besseren Schutz ethnischer und religiöser Minderheiten einzusetzen.
|
|
|
|
|
28. Februar 2013
Pakistans Oberstes Gericht hat von der Regierung eine Langzeitstrategie für einen wirksamen Schutz der schiitischen Hazara-Minderheit gefordert. „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass führende Verfassungsorgane Pakistans nicht mehr mit Gleichgültigkeit auf die zunehmende Gewalt gegen die Minderheit reagieren“, erklärte der Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius, am Donnerstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
28. Februar 2013
Die geplante EU-Ausbildungsmission für Malis Armee ist weder Ziel führend noch nachhaltig oder effizient. Diese Kritik äußerte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen. „Ein Scheitern dieser Ausbildungsmission ist vorprogrammiert, so lange die grundlegenden Probleme der Streitkräfte Malis nicht gelöst werden“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
|
|
|
|
|
26. Februar 2013
Der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch, kritisiert den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Türkei als „verpasste Chance“, sich für die Rechte der kurdischen und christlichen Volksgruppen zu engagieren. Zülch erklärt dazu wörtlich:
|
|
|
|
|
26. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor der anhaltenden Gewalt der radikal-islamischen Boko-Haram-Bewegung im Norden Nigerias. „Dort starben allein in den vergangenen sieben Tagen 46 Menschen bei Angriffen von Boko Haram“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
26. Februar 2013
Anlässlich des 40. Jahrestages der Besetzung von Wounded Knee im Reservat der Lakota-Indianer im US-Bundesstaat Süd-Dakota (27.2.) weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen darauf hin, dass diese nordamerikanischen Ureinwohner noch immer im tiefsten Elend leben. „Bis heute ist das Reservat Pine Ridge der ärmste Bezirk der gesamten USA“, berichtete die GfbV-Referentin für indigene Völker, Yvonne Bangert.
|
|
|
|
|
25. Februar 2013
Zum Beginn der 22. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Schutz für Minderheiten in vergessenen Konflikten gefordert.
|
|
|
|
|
25. Februar 2013
Als „bedeutende Geste des Respektes“ gegenüber den Kopten bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Verlegung des umstrittenen Termins für die Parlamentswahlen in Ägypten.
|
|
|
|
|
22. Februar 2013
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
im Namen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliere ich an Sie, während Ihres Staatsbesuches in der Türkei ein deutliches Zeichen für die Rechte der kurdischen Volksgruppe sowie der christlichen Religionsgemeinschaft zu setzen.
|
|
|
|
|
21. Februar 2013
Anlässlich des zehnten Jahrestags des Beginns des Völkermords in Darfur macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die anhaltende Gewalt und Straflosigkeit im Westen des Sudan aufmerksam.
|
|
|
|
|
21. Februar 2013
Nach knapp 20 Jahren Krieg, Bürgerkrieg und schließlich autoritärer Gewaltherrschaft unter Präsident Ramzan Kadyrow leidet die tschetschenische Zivilgesellschaft sehr unter Gewalt, Willkür, Angst und Straflosigkeit. Überlebende der Verschleppung 1944 klagen, die Lage sei heute sogar schlimmer als damals unter Stalin, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des 69. Jahrestages der kollektiven Deportation der Tschetschenen und Inguschen (23.2.1944).
|
|
|
|
|
20. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den ASEAN-Staaten einen unmenschlichen Umgang mit Rohingya-Flüchtlingen aus Burma vor. „Statt den vor Gewalt und Menschenrechtsverletzungen fliehenden Muslimen Schutz zu gewähren, wird in den Nachbarstaaten regelrecht Jagd auf sie gemacht“, berichtete der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
|
|
|
|
|
18. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die geplante deutsche Beteiligung an einer Ausbildungsmission für Malis Armee kritisiert. "Diese Mission wird nicht zur Stabilisierung Nord-Malis beitragen, sondern ist reine Geldverschwendung", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
|
|
|
|
|
17. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Pakistan aufgefordert, die religiöse und ethnische Minderheit der schiitischen Hazara vor Terrorangriffen sunnitischer Extremisten besser zu schützen. "Das Jahr 2013 droht für die schiitischen Hazara in Pakistan noch blutiger zu werden als das schlimme Jahr 2012, in dem rund 400 Angehörige der Minderheit politischer Gewalt zum Opfer fielen", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.
|
|
|
|
|
15. Februar 2013
Sieben Monate nach Ausbruch der Gewalt zwischen muslimischen Rohingya und buddhistischen Rakhine in Burma hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine düstere Bilanz der Aufarbeitung der Unruhen gezogen. „Mehr als 960 Rohingya werden noch immer wegen ihrer angeblichen Beteiligung an den Unruhen in Gefängnissen festgehalten“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
|
|
|
|
|
14. Februar 2013
Frauen und Männer erheben sich infolge der weltweiten Kampagne "One Billion Rising" in mehr als 200 Ländern und 80 deutschen Städten, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt, die Frauen auf allen Kontinenten widerfährt, zu setzen. Jede dritte Frau war weltweit bereits Opfer von Gewalt, Vergewaltigungen, Schlägen und Misshandlungen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert deshalb zu Solidarität mit bedrohten Frauen und Mädchen auf, die ihre Rechte in vielen Ländern noch erkämpfen müssen.
|
|
|
|
|
14. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung des Tschad aufgefordert, den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen den sudanesischen Staatspräsidenten zu vollstrecken und Omar Hassan al Bashir bei seinem geplanten Besuch im Tschad am kommenden Wochenende zu verhaften.
|
|
|
|
|
13. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Behörden vorgeworfen, auf die vielen Selbstverbrennungen in Tibet hilflos nur mit noch mehr Verfolgung zu reagieren, statt nach den Ursachen der Verzweiflungstaten zu fragen. "Dass Chinas Regierung keine angemessene Antwort auf die Welle von Selbstverbrennungen von Tibetern findet, ist tragisch. Dass es nun aber auch noch Angehörige und Freunde der Selbstmörder systematisch kriminalisiert, verletzt chinesisches Recht und Völkerrecht", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
|
|
|
|
|
12. Februar 2013
Massive Zweifel am Sinn der geplanten EU-Ausbildungsmission für Malis Armee hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) geäußert. „Ohne eine umfassende Reform des gesamten Sicherheitssektors in Mali wird es keine dauerhafte Stabilisierung des Landes geben“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. „Denn mit dieser Armee Malis ist kein Staat zu machen. Sie ist in sich tief verfeindet, unberechenbar, unterbezahlt und missachtet Malis Verfassungsorgane. Wer mit dieser Armee einen Staat sichern will, lässt sich auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang ein.“
|
|
|
|
|
11. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer Zuspitzung der humanitären Krise in Nord-Mali gewarnt. In den letzten fünf Tagen sind mehr als 6.000 Tuareg-Zivilisten aus dem umkämpften Bergmassiv Adrar des Ifoghas im Nordosten des Landes zur algerischen Grenze geflohen, berichtete die Menschenrechtsorganisation am Montag in Göttingen.
|
|
|
|
|
10. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer zunehmenden Unterhöhlung der Glaubensfreiheit in Indonesien gewarnt. "Christen, Schiiten, Ahmadiyyah und Buddhisten werden immer häufiger Opfer von Übergriffen religiöser Extremisten in Indonesien", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.
|
|
|
|
|
06. Februar 2013
Gemäßigte Muslime und Christen werden in Tunesien und Libyen massiv von radikalen Islamisten bedrängt. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen. "Zwar sind die demokratischen Grundfreiheiten in beiden Ländern seit dem Beginn der Arabischen Revolution umfassender gesetzlich garantiert, aber im Alltagsleben hat der Druck von Islamisten auf gemäßigte Muslime und Christen deutlich zugenommen", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
|
|
|
|
|
05. Februar 2013
Mit Enttäuschung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Ablehnung jeder Autonomie für Tamilen in Sri Lanka reagiert. Der Präsident des Inselstaates Mahinda Rajapaksa hatte am gestrigen Montag in einer Ansprache zum 65. Unabhängigkeitstag des Landes jede Autonomie für Tamilen ausgeschlossen „Ohne mehr Rechte für die tamilische Minderheit und ohne eine juristische Aufarbeitung der im Bürgerkrieg begangenen schweren Menschenrechtsverletzungen wird es keinen dauerhaften Frieden in Sri Lanka geben“, warnte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
04. Februar 2013
Thailands Marine hat mindestens 345 Boat people aus Burma seit letztem Dienstag die Landung an seiner Küste verweigert und ihre überfüllten Boote wieder auf das offene Meer hinausgeschickt. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen.
|
|
|
|
|
02. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande appelliert, sich bei seinem heutigen Besuch in Mali für die Zulassung von UN-Menschenrechtsbeobachtern in Nord-Mali einzusetzen. "Wir sind sehr beunruhigt über Berichte über Menschenrechtsverletzungen malischer Soldaten nach der Rückeroberung von Städten in Nord-Mali. Dringend muss Malis Regierung gedrängt werden, UN-Menschenrechtsbeobachter in die Region zu lassen, um Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und die verunsicherte Bevölkerung zu beruhigen", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Samstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
01. Februar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), sich bei dem iranischen Außenminister Ali Akbar Salehi für die Freilassung von zwei Bahá'i-Frauen mit ihren kleinen Kindern einzusetzen. Ali Akbar Salehi soll am Montag, den 4. Februar 2013, bei der DGAP über Irans Rolle für einen "regionalen Frieden" in Berlin reden. "Es ist ein Skandal, dass die DGAP Vertreter eines Regimes einlädt, das tagtäglich Menschen- und Minderheitenrechte mit Füßen tritt", erklärte der Nahostreferent der GfbV, Dr. Kamal Sido, am heutigen Freitag in Göttingen.
|
|
|
|
|
01. Februar 2013
„Wenn Sie auf der Münchener Sicherheitskonferenz weiter Regime wie Saudi-Arabien, China oder die Türkei stützen, anstatt sich für die Durchsetzung von Menschen- und Minderheitenrechten einzusetzen, werden Terror und Krieg nicht eingedämmt, sondern weiter verbreitet“, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den falschen Ansatz der heute beginnenden Sicherheitskonferenz in München.
|
|
|
|
|
31. Januar 2013
Libyens Tuareg fordern einen gerechteren Anteil an den Erträgen aus der Ölförderung. In einem Gespräch mit dem Ölminister des Landes verlangte der Tuareg-Rat am Dienstagabend mehr Arbeitsmöglichkeiten in der Ölindustrie für Angehörige der Minderheit sowie den Ausbau von Krankenstationen, Krankenhäusern und Landwirtschaftsprojekten im verarmten Süden des Landes.
Vor dramatischen Sicherheitsproblemen in Libyen warnte indes der Chef der Unterstützungsmission der Vereinten Nationen für Libyen (UNSMIL), Tarek Mitri, am letzten Dienstag im Weltsicherheitsrat.
|
|
|
|
|
29. Januar 2013
Ägypten: Koptenverfolgung beenden - Täter bestrafen!
Kundgebung in der Nähe des Bundeskanzleramts
Ecke Konrad-Adenauer-Straße/Otto-von-Bismarck-Allee,
Mittwoch, den 30.01.2013, 12 Uhr
|
|
|
|
|
29. Januar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert, dass das Auswärtige Amt die Amtseinführung des neu eingesetzten Präsidenten Dagestans, Ramazan Abdulatipow, kritisch begleiten soll. Abdulatipow ist ein erfahrener Politiker aus Dagestan, der dem Volk der Awaren angehört. Er war viele Jahre lang Mitglied der russischen Duma sowie russischer Botschafter in Tadschikistan.
|
|
|
|
|
27. Januar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung der thailändischen Regierung begrüßt, Rohingya-Flüchtlinge aus Burma vorläufig nicht mehr in ihre Heimat abzuschieben. "Thailands Entscheidung ist eine wichtige humanitäre Geste und erhöht den Druck auf Burma, die Diskriminierung der Rohingya zu beenden", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.
|
|
|
|
|
25. Januar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine am kommenden Dienstag im Auswärtigen Amt geplante Konferenz für Investitionen im Sudan und Südsudan scharf kritisiert. „Trotz anhaltender Menschenrechtsverletzungen in beiden Staaten fördert das Auswärtige Amt die Werbung für deutsche Investitionen“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
|
|
|
|
|
24. Januar 2013
Opfer französischer Atomtests aus der Sahara, dem Südpazifik und ehemalige Soldaten aus Frankreich haben den französischen Staatspräsidenten Francois Hollande aufgefordert, für eine angemessene Entschädigung der Atomtestopfer zu sorgen. Opferverbände aus den drei Regionen schrieben in der letzten Woche an Hollande und erinnerten ihn an sein Wahlversprechen, den radioaktiv verstrahlten Veteranen und ehemaligen Arbeitern in Kernwaffenversuchszentren zu helfen. "Denn ein im Jahr 2010 von der französischen Regierung verabschiedetes Entschädigungsgesetz blieb vollkommen wirkungslos", erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
23. Januar 2013
Mit einem Schreiben hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, ihre Teilnahme am EU-Lateinamerikagipfel am kommenden Wochenende in Santiago de Chile zu nutzen, um sich bei Präsident Sebastián Piñera für die Anliegen der Mapuche und einen fairen Dialog einzusetzen. „In Chile droht der Konflikt zwischen den Mapuche und Landbesitzes, die traditionelles indianisches Land nutzen, zu Beginn des Jahres zu eskalieren“, sagte Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker.
|
|
|
|
|
23. Januar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die unverzügliche Entsendung von Menschenrechtsbeobachtern der Vereinten Nationen nach Zentral- und Nord-Mali gefordert. Sie sollen Vorwürfe untersuchen, in jüngst von radikalen Islamisten zurückeroberten Städten seien Menschenrechtsverletzungen von der malischen Armee verübt worden, erklärte die GfbV am Mittwoch in Göttingen.
|
|
|
|
|
18. Januar 2013
Rund die Hälfte der 25.600 in der Stadt Kidal im Nordosten Malis lebenden Tuareg ist in den letzten Tagen aus der Stadt geflohen, um im benachbarten Algerien Zuflucht zu suchen. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen. Nachdrücklich appellierte die Menschenrechtsorganisation an das Hochkommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR), sich dafür einzusetzen, dass den Tuareg im Nachbarland Algerien Schutz gewährt wird. Das Schicksal der Flüchtlinge ist ungewiss, da Algerien am 14. Januar aus Sicherheitsgründen die Schließung seiner Grenze zu Mali verfügt hat.
|
|
|
|
|
18. Januar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Geberländer Burmas appelliert, mehr Druck auf die burmesische Regierung auszuüben, damit der Krieg gegen die Volksgruppe der Kachin und der Flüchtlingsexodus von Angehörigen der Rohingya-Minderheit enden. „Burmas Reformbereitschaft bleibt fragwürdig, solange das Land Rechte ethnischer Minderheiten mit Füßen tritt“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. Allein in den letzten zwei Wochen sind mehr als 2.200 muslimische Rohingya vor Menschenrechtsverletzungen aus Burma geflohen.
|
|
|
|
|
17. Januar 2013
Wenn es die internationale Gemeinschaft mit dem Kampf gegen radikale Islamisten in Nordwestafrika ernst meint, dann darf sie nicht erneut Lösegeld für die Freilassung ihrer entführten Staatsbürger zahlen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Denn die Islamisten in der Sahara finanzieren ihren Kampf maßgeblich mit Lösegeld, das von europäischen Staaten erpresst wurde“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. „Wer die Islamisten stoppen will, muss ihre Finanzierungs-Netzwerke zerstören. Das ist wirksamer als jede EU-Ausbildungsmission für Malis Armee.“
|
|
|
|
|
16. Januar 2013
Anlässlich des Ausbruchs des Bürgerkriegs in Mali vor einem Jahr hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran erinnert, dass nicht radikale Islamisten, sondern ein Tuareg-Aufstand den Krieg auslösten. „Ohne maßgebliche Zugeständnisse an die Tuareg wird es auch keinen dauerhaften Frieden im Norden Malis geben“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Nur am Verhandlungstisch kann der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt gelöst werden.“ Seit Ende der Kolonialzeit im Jahr 1960 fordern Tuareg und andere im Norden des Landes lebende ethnische Gruppen ein Ende der Vernachlässigung ihrer Region und mehr Selbstbestimmung.
|
|
|
|
|
15. Januar 2013
Der Rückzug radikaler Islamisten aus mehreren größeren Städten im Norden Malis wird ihre Verfolgung weiter erschweren, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. „Denn die Aufständischen verfügen über ausgezeichnete Ortskenntnisse in dem oft unwegsamen Gelände und dürften mit Luftangriffen kaum wirksam zu bekämpfen sein“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Denn Höhlen und Bergmassive bieten wirksamen Schutz für radikale Islamisten. Ihr taktischer Rückzug erfolgte nun, weil sie in den Militärlagern in den Städten von französischen Kampfflugzeugen bombardiert wurden. Die Islamisten hatten sich gestern aus den zuvor von ihnen besetzten Städten Gao und Timbuktu zurückgezogen.
|
|
|
|
|
14. Januar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Vorlage eines realistischen Planes für die langfristige Stabilisierung Nord-Malis angemahnt. "Frankreichs militärische Intervention mag notwendig gewesen sein, um ein weiteres Vordringen radikal-islamischer Bewegungen zu verhindern. Ohne einen glaubwürdigen Plan für die dauerhafte Zurückdrängung radikaler Islamisten, bleiben aber alle nun erreichten militärischen Erfolge nur trügerisches Stückwerk", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
|
|
|
|
|
13. Januar 2013
Frankreichs Militärintervention in Mali dient nicht nur der Terrorismus-Bekämpfung, sondern auch der Sicherung seiner eigenen Energieversorgung mit preiswertem Uran aus Malis Nachbarland Niger. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen, nachdem der französische Staatspräsident Francois Hollande am Samstagabend betont hatte, sein Land interveniere nicht aus eigennützigen Interessen in Mali. "Der wachsende Einfluss radikaler Islamisten ist nicht nur eine Gefahr für die Menschenrechte, sondern bedroht auch die Sicherheit der Uranversorgung Frankreichs", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
|
|
|
|
|
11. Januar 2013
am Sonntag, den 13. Januar 2013, in Berlin
14 Uhr: Tanz-Aktion (Round Dances) und Demo-Zug vom Brandenburger Tor zur kanadischen Botschaft
gegen 15 Uhr :Tanz-Aktion (Round Dances) und friedlicher Protest vor der kanadischen Botschaft, Leipziger Platz 17
gegen 15:30-16:00 Uhr: Demo-Zug von der kanadischen Botschaft zurück zum Brandenburger Tor - Tanz-Aktion (Round Dances) und Abschluss
|
|
|
|
|
11. Januar 2013
Als katastrophal und deprimierend“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Versagen der Armee Malis beim Schutz der Zivilbevölkerung vor der Gewalt radikal-islamischer Terrorgruppen bezeichnet. „Nach der Eroberung der bislang von der Armee kontrollierten Siedlung Konna im Zentrum des Landes verlieren die Menschen das Vertrauen in die Stärke ihres Militärs“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. „Malis Armee braucht offensichtlich nicht nur europäische Ausbilder, sondern vor allem eine umfassende Reform unter kompetenter Führung.“
|
|
|
|
|
10. Januar 2013
Nach der Explosion einer Autobombe, bei der heute mindestens elf Menschen in Pakistans Unruheprovinz Belutschistan getötet wurden, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Anstrengungen für eine politische Lösung des Belutschistan-Konflikts. „Pakistans Regierung setzt auf den verstärkten Einsatz von Militär, Polizei, paramilitärischer Einheiten und des Geheimdienstes“, berichtete der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. „Doch es muss es endlich Verhandlungen mit den nach mehr Autonomie strebenden Belutschen geben.
|
|
|
|
|
10. Januar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Eskalation der Gewalt in den Mapuche-Gebieten im Süden Chiles. „Wir sind außerordentlich besorgt, dass die seit langem zunehmenden Spannungen zwischen den Indianern, die um ihre Landrechte kämpfen, und Landwirtschafts- oder Forstunternehmen, die das umstrittene Mapucheland heute nutzen, zu offener Gewalt umschlagen und außer Kontrolle geraten könnten“, sagte Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker, am Donnerstag in Göttingen. „Die chilenische Regierung sollte endlich zu einem offenen und ehrlichen Dialog mit den Mapuche übergehen.
|
|
|
|
|
09. Januar 2013
Das Video-Portal Youtube muss das Video einer Hand-Amputation durch radikale Islamisten Anfang Januar im Norden Malis umgehend löschen. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen am Mittwoch gefordert. „Auch bei Youtube muss es Grenzen der Berichterstattung geben“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
|
|
|
|
|
08. Januar 2013
Die Lage der Bahá’í in Ägypten hat sich nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auch nach der Revolution nicht gebessert. „Gerade hat der ägyptische Kultusminister Ibrahim Ghoneim am Sonntag in Kairo nochmals bekräftigt, dass Bahá’í-Kinder keine öffentlichen Schulen besuchen dürfen, da ihre Religion nicht offiziell anerkannt ist“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen und kritisierte: „Die Bahá’í in Ägypten werden noch immer wie Menschen zweiter Klasse behandelt.
|
|
|
|
|
08. Januar 2013
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat auf die Ankündigung Chinas, noch in diesem Jahr die Arbeits- und Umerziehungslager abzuschaffen, mit großer Skepsis reagiert. „Chinas Staatsführung ist Weltmeister in der Ankündigungspolitik, doch leider nicht bei der Umsetzung einer konsequenten Menschenrechtspolitik“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
|
|
|
|
|
07. Januar 2013
Burma darf die Volksgruppen der Rohingya und der Kachin bei der Demokratisierung des Landes nicht aussparen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Wie sehr die Minderheitenangehörigen unter Verfolgung und Diskriminierung leiden, zeigen die alarmierenden Zahlen aus 2012“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
|
|
|
|
|
02. Januar 2013
In Thailand und Malaysia sind seit Weihnachten 683 Rohingya-Flüchtlinge aus Burma festgesetzt worden. „Die andauernde Flucht von Angehörigen dieser Minderheit macht deutlich, dass Muslime in Burma noch immer Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden“, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen. Die Menschenrechtsorganisation fordert mehr internationalen Druck auf Burma, um die Diskriminierung der Rohingya zu beenden.
|
|
|
|
|
28. Dezember 2012
In Vietnam wird die Religionsfreiheit im kommenden Jahr noch weiter eingeschränkt. „Wenn am 1. Januar 2013 das umstrittene Dekret 92 in Kraft tritt, haben die Behörden noch mehr Handhabe, religiöse Gemeinschaften willkürlich an ihrer Glaubensausübung zu hindern“, warnte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
|
|
|
|
|
27. Dezember 2012
„Als neu gewähltes Mitglied des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen muss Deutschland 2013 weltweit engagiert gegen Menschenrechtsverletzungen initiativ werden“, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Kurz vor der Jahreswende veröffentlichte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag ein zwölfseitiges Memorandum mit zehn besonders wichtigen Menschenrechtsthemen, zu deren Lösung die Bundesrepublik beitragen müsse.
|
|
|
|
|
21. Dezember 2012
Mit Versöhnungstreffen zwischen führenden Vertretern des indigenen Volkes der Bodo und Muslimen bemühen sich christliche Organisationen zu Weihnachten um eine Verständigung zwischen verfeindeten Gemeinschaften in Nordostindien.
|
|
|
|
|
21. Dezember 2012
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf den Stopp des weltweit ersten Tiefseebergbau-Projekts vor der Küste Papua-Neuguineas im Südpazifik reagiert. „Die bislang unabsehbaren sozialen und ökologischen Folgen des Tiefseebergbaus für indigene Fischer müssen erst umfassend untersucht werden, bevor neue Genehmigungen für diese umstrittenen Rohstoffprojekte erteilt werden dürfen“, forderte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
|
|
|
|
|
19. Dezember 2012
Die Schließung der Staatsgrenze Libyens und die Verhängung des Kriegsrechts im Süden des Landes sind nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein "problematisches Signal" für die dort lebenden Minderheiten der Toubou und Tuareg. "Libyen sollte den nicht-arabischen Minderheiten endlich mehr Rechte geben und mehr für die Entwicklung ihrer Region tun", forderte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
|
|
|
|
|
18. Dezember 2012
Den Ureinwohnern Indonesiens wird immer mehr Land für die Anpflanzung neuer Ölpalm-Plantagen und die Erweiterung des Bergbaus geraubt. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Nationale Menschenrechtskommission des Inselstaates jetzt erschreckende Zahlen veröffentlicht. So wurden im Jahr 2012 bisher 399 Landrechtskonflikte in Indonesien registriert.
|
|
|
|
|
17. Dezember 2012
Zum Internationalen Tag der Migranten (18.12.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein konsequenteres Vorgehen gegen Menschenhändler am Golf von Aden gefordert, die Migranten aus Äthiopien willkürlich entführen, foltern und ermorden. „Nirgendwo in der Welt werden Migranten grausamer behandelt als im Golf von Aden. Doch ihr tragisches Schicksal, das ganz im Schatten der Boatpeople von Lampedusa im Mittelmeer steht, wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
|
|
|
|
|
14. Dezember 2012
Nach der Auflösung des letzten bleiverseuchten Flüchtlingslagers im Norden des Kosovo hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag von der Bundesregierung verlangt, umgehend für eine medizinische Behandlung der ehemaligen Lagerinsassen zu sorgen. „Es muss sofort ein Ärzteteam entsandt werden, das die Flüchtlinge auf Schwermetallvergiftung untersucht und sie zur Therapie in deutsche Krankenhäuser bringt“, erklärte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Freitag in Göttingen
|
|
|
|
 |
|
|
06/2012 Wir sind schwarz, na und?! Viel ist erreicht - Dennoch: Schwarze kämpfen weiter gegen Diskriminierung |
|
|
274 Editorial |
 |
|
|
274 Syrische Zivilbevölkerung leidet unter den Folgen des Bürgerkrieges |
 |
|
|
274 Medienwirksame Protestaktionen – Kanadas Indianer wehren sich |
 |
|
|
274 Tibetische Geschichte wird umgedeutet |
 |
|
|
| Aktuelle Veröffentlichungen |
|
 |
|
|
März 2013 Memorandum: Konflikte rund um Wasser |> |
 |
|
|
|
Januar 2013 Memorandum: Mapuche-Konflikt |> |
 |
|
|
20. Dezember 2012 |
|
|
Einblicke in unsere Arbeit 2012 |
 |
|
|