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16. Mai 2012
Zu Beginn des Prozesses gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ratko Mladic vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) am Mittwoch in Den Haag erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache vor dem Gerichtsgebäude an die Mitverantwortung europäischer Großmächte für die Verbrechen in Bosnien-Herzegowina 1992-1995.
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15. Mai 2012
Mahnwache der Gesellschaft für bedrohte Völker
gegenüber vom Gebäude des
Internationalen Kriegsverbrechertribunals (ICTY)
Grasveld Johan de Wittlaan
in 2517 JW Den Haag, Niederlande
am Mittwoch, den 16. Mai 2012,
von 7.00 Uhr bis voraussichtlich 15.00 Uhr
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15. Mai 2012
Mehr humanitäre Hilfe für die mehr als 1,9 Millionen Flüchtlinge in der sudanesischen Krisenregion Darfur fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „In vielen Lagern der Überlebenden des Genozids fehlt es am Nötigsten“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. Manche Camps wurden seit Oktober 2011 nicht mehr mit Nahrungsmitteln oder Medikamenten beliefert. Sudanesische Behörden behindern oft die Arbeit der Hilfsorganisationen.
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02. Mai 2012
23 Tibeter sind wegen ihrer Teilnahme an einer friedlichen Demonstration gegen Chinas Herrschaft in Tibet zu drakonischen Strafen verurteilt worden. Zwischen zehn und 13 Jahren Haft sollen die meisten Demonstranten verbüßen, einer von ihnen soll lebenslang ins Gefängnis, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
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11. Mai 2012
Auf scharfe Kritik ist die Teilnahme des äthiopischen Ministerpräsidenten Meles Zenawi am G-8-Gipfel in Camp David bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gestoßen. US-Präsident Barack Obama hat Zenawi zu dem Treffen eingeladen. „Wenn Obama mit Äthiopiens Regierungschef über den Kampf gegen Hunger in Afrika reden will, macht er den Bock zum Gärtner“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. „Denn der staatlich geförderte Landraub zerstört in Äthiopien die Existenz zehntausender Kleinbauern und vieler Ureinwohner.
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10. Mai 2012
Anlässlich des bevorstehenden Europa-Besuchs des Dalai Lama und der Europäischen Solidaritätskundgebung für Tibet veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) am heutigen Donnerstag einen neuen Report zur Menschenrechtslage in Tibet. Der 18 Seiten umfassende Bericht dokumentiert Massenverhaftungen, Verschwindenlassen, unfaire Gerichtsverfahren und die systematische Verletzung der Glaubensfreiheit sowie der Sprachenrechte der Tibeter. Nachdrücklich werden die Regierungen Europas darin aufgefordert, sich für die Entsendung einer europäischen Delegation nach Tibet und für die Ernennung eines Tibet-Koordinators der Europäischen Union einzusetzen. Die Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger übergibt den Report der britischen Regierung am Donnerstagmittag in London.
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08. Mai 2012
am Mittwoch, den 09.05.2012, ab 16.00 Uhr
Karmarschstraße/Ecke Leinestraße, 30159 Hannover (Innenstadt)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf der in Niedersachsen lebenden Syrer (Kurden, Araber, Assyro-Aramäer, Christen und Yeziden) und ihrer Freunde zu einer Demonstration unter dem Motto: „Syrien: Gewalt beenden! Demokratiebewegung stärken!“
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08. Mai 2012
Seit Jahresbeginn haben Beduinen in Ägypten 48 Geiseln genommen. Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist dies ein deutliches Anzeichen wachsender Unruhe auf der Sinai-Halbinsel. „Die Zahl der Entführungen von Touristen, ausländischen Arbeitern, Blauhelmen und ägyptischen Soldaten durch Beduinen ist seit Ende Januar 2012 rasant gestiegen“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. „Zum Glück lassen die Kidnapper ihre Opfer im Regelfall nach wenigen Stunden ohne Zahlung eines Lösegelds wieder frei und niemand kommt ernsthaft zu Schaden. Doch für die zukünftige Regierung Ägyptens muss die Förderung von Frieden und Entwicklung der lange vernachlässigten Region oberste Priorität haben.
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07. Mai 2012
Die wichtigste Fluchthelferin des blinden chinesischen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng ist nach einer Woche Haft freigelassen worden. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) stammt sie aus Göttingens und Leipzigs Partnerstadt Nanjing und heißt He Peirong. Sie hatte den Bürgerrechtler nach seiner spektakulären Flucht aus dem Hausarrest mit ihrem Auto nach Peking zur Botschaft der USA gefahren. Vier Tage später wurde sie festgenommen, ohne Haftbefehl in einem Hotelzimmer festgehalten und verhört.
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04. Mai 2012
Vor der Vereidigung von Wladimir Putin zum russischen Präsidenten am kommenden Montag in Moskau warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem Andauern der bürgerkriegsähnlichen Gewalt in den Republiken des Nordkaukasus. „Mit Putin gibt es keine Chance auf Frieden für die Menschen im Nordkaukasus. Sie leiden seit mehr als zehn Jahren unter schwerster Willkür und Gewalt, der er durch seine gnadenlose Politik Vorschub geleistet hat“, kritisierte die GfbV-Referentin für die GUS-Staaten, Sarah Reinke, am Freitag in Berlin. Der Anschlag in Dagestan in der Nacht zum heutigen Freitag mit mindestens 13 Toten und bis zu 100 Verletzten mache in tragischer Art und Weise deutlich, dass die Spirale der Gewalt im Nordkaukasus durch willkürliche Verhaftungen von Zivilisten, Verschwindenlassen, Folter in Haft und Straflosigkeit für diese Verbrechen der Sicherheitskräfte noch immer weiter angeheizt wird.
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04. Mai 2012
Mehr als 700 Bittsteller aus Hamburgs Partnerstadt Schanghai sind bei Protesten in der chinesischen Hauptstadt Peking in der vergangenen Woche festgenommen worden. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wurde erst jetzt bekannt, dass die Bittsteller bereits am 27. April 2012 inhaftiert und tagelang ohne Wissen ihrer Angehörigen in Geheimgefängnissen festgehalten wurden. Viele Verhaftete berichteten, in illegalen Haftzentren geschlagen worden zu sein.
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25. April 2012
Die erhöhte Aufmerksamkeit vor und während der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine sollen Politiker in der EU nutzen, um von der ukrainischen Regierung die Einhaltung der Minderheitenrechte und die Freilassung von Julija Timoschenko zu fordern. Mit dieser Bitte schreibt die GfbV noch diese Woche alle Parlamentarier in den EU-Ländern an. Der Menschenrechtsorganisation geht es dabei besonders um die Rechte der Roma, der Krimtataren sowie der jüdischen Gemeinschaft.
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30. April 2012
In Mauretanien sind der Sklaverei-Kritiker Biram Dah Abeid und vier Unterstützer seiner Menschenrechtsorganisation IRA verhaftet worden, nachdem sie Schriften muslimischer Gelehrter verbrannt hatten, die die Sklaverei rechtfertigen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) forderte am Montag die Freilassung der Menschenrechtler, die sich mit ihrem Protest nur gegen die Förderung der Sklaverei durch muslimische Gelehrte wandten.
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30. April 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die sofortige Freilassung der inhaftierten Familienangehörigen des aus dem Hausarrest geflohenen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng in China gefordert. Der Bruder des Menschenrechtlers Chen Guangfu sowie sein Neffe Chen Kegui waren nach seiner Flucht am letzten Freitag und Samstag festgenommen worden.
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27. April 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Außenminister Guido Westerwelle und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton appelliert, bei ihren bevorstehenden Reisen nach Burma mehr Menschenrechte für ethnische Minderheiten einzufordern.
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26. April 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mit Bestürzung die Verabschiedung des novellierten Waldgesetzes durch das Unterhaus in Brasilia am heutigen Donnerstag zur Kenntnis genommen. „Dies ist ein schwarzer Tag für die etwa 235 indigenen Völker Brasiliens, denen nun buchstäblich der Boden unter den Füßen weggezogen wird“, sagte Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker.
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24. April 2012
Nach neuen Kämpfen im Südosten Libyens hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, Navanethem Pillay, aufgefordert, sich mehr für den Schutz den bedrängten Toubou-Minderheit einzusetzen. „Es sollten dringend Menschenrechtsbeobachter in die Region der umkämpften Stadt Kufra entsandt werden“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. „Außerdem sollten sich die UN dafür einsetzen, dass die Versorgung der Not leidenden Toubou in Kufra nicht länger blockiert wird.“
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13. April 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt nachdrücklich vor einer humanitären Tragödie in Ostafrika, sollte es zu einem neuen offenen Krieg zwischen dem Sudan und Südsudan kommen. „Ein Krieg würde die rund drei Millionen Menschen, die im Südsudan und im Grenzgebiet zwischen beiden Staaten zurzeit auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind, in eine noch verzweifeltere Lage bringen“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
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11. April 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Roma-feindliche Berichterstattung im Schweizer Wochenmagazin „Weltwoche“ vom letzten Donnerstag und fordert von Weltwoche-Chef Roger Köppel eine öffentliche Entschuldigung.
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12. April 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert mehr Engagement der Europäischen Union (EU), um einen neuen Krieg zwischen dem Sudan und dem Südsudan zu verhindern. „Nur internationale Vermittler können verhindern, dass sich die beiden verfeindeten Staaten jetzt offiziell den Krieg erklären“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.
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17. April 2012
Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Generalsekretär Tilman Zülch am Dienstag an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich jetzt in die aktuelle Debatte in Russland zum Thema Folter auf Polizeiwachen und in Gefängnissen einzumischen und sich für ein Ende dieser unmenschlichen Praxis zu engagieren. In ihrem Schreiben an die Kanzlerin schilderte die Menschenrechtsorganisation vier besonders drastische Folterfälle aus dem Nordkaukasus.
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19. April 2012
Wieder haben zwei Tibeter in der Provinz Sichuan in der Volksrepublik China versucht, sich selbst zu verbrennen. Die beiden Cousins Sonam und Choephag Kyab erlitten am Donnerstagmittag schwere Brandverletzungen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Beide haben daher nur eine geringe Überlebenschance. Anlässlich dieses neuen Hilfeschreis aus Tibet bat die Menschenrechtsorganisation Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei ihren Gesprächen mit Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao während der Eröffnung der Industriemesse in Hannover am kommenden Sonntag ihre tiefe Besorgnis über die zunehmende Zahl von Selbstverbrennungen von Tibetern zu äußern.
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20. April 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nimmt den internationalen Tag der Erde (22. April) zum Anlass, um auf die verheerenden Folgen des sogenannten Teersandens, der Gewinnung von Erdöl aus teerhaltigem Sand, für die Lubicon-Cree-Indianer in der kanadischen Provinz Alberta hinzuweisen. Gleichzeitig appellierte die Menschenrechtsorganisation an Umweltminister Norbert Röttgen, einer Verschärfung der Bedingungen für den Import von Öl in die EU zuzustimmen, um so ein deutliches Zeichen gegen das Teersanden zu setzen.
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22. April 2012
Zur Eröffnung der Industriemesse in Hannover hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Protestaktion auf die katastrophale Menschenrechtslage in China aufmerksam gemacht. „Seit mehr als einem Jahrzehnt erklärt uns die deutsche Industrie, dass mit dem Handel auch der demokratische Wandel in China komme“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Sonntag in Hannover. „Doch der Wandel blieb aus und
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23. März 2012
Als weitere Beschneidung der tatarischen Autonomie bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Entscheidung der russischen Regierung, die tatarische Polizei nun dem russischen Innenministerium zu unterstellen. "Der Folterskandal in Kasan ist entsetzlich. Aber die Moskauer Kontrolle über die Polizei in Tatarstan wird nicht dazu führen, dass weniger gefoltert wird. Folter wird auf russischen Polizeistationen und in Untersuchungshaftanstalten systematisch angewandt. Der Skandal in Kasan ist ein willkommener Anlass für die russische Regierung, der Republik an der Wolga weitere Rechte zu entziehen", kritisierte Sarah Reinke, GUS-Referentin der GfbV am Freitag in Berlin.
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19. März 2012
Mehr als 217.000 Menschen sind seit Ausbruch des Tuareg-Konfliktes in
Mali im Januar 2012 auf der Flucht, erklärte die Gesellschaft für bedrohte
Völker (GfbV) am Montag in Göttingen. "Dringend benötigen vor allem die
Flüchtlinge in Niger und Mauretanien mehr Hilfe", sagte der GfbV-
Afrikareferent Ulrich Delius.
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15. März 2012
Erdogan tritt Menschenrechte mit Füßen und hat den Steiger Award nicht verdient!
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14. März 2012
Zum 50. Jahrestag der Verträge von Evian, die die Unabhängigkeit Algeriens von der Kolonialmacht Frankreich regelten, zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritische Bilanz über die Menschenrechtslage in dem nordafrikanischen Staat.
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12. März 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf der in Deutschland lebenden Kurden aus Syrien und ihrer Freunde zu einer Demonstration anlässlich des 8. Jahrestages der blutigen Niederschlagung eines kurdischen Aufstandes im März 2004.
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Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Pressekonferenz am Donnerstag, den 15. März 2012, um 10 Uhr im Raum M 8 des Messehauses der Leipziger Messe.
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09. März 2012
Die Tibet-Frage ist aktueller denn je zuvor und noch nie haben so viele einzelne Tibeterinnen und Tibeter mit so dramatischen Aktionen wie Selbstverbrennungen darauf aufmerksam gemacht, erklärt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des 53. Jahrestages des Volksaufstands in Tibet (10.3.1959). „Die internationale Staatengemeinschaft muss die verzweifelten Hilferufe aus Tibet hören, sich konsequent für ihre Menschenrechte einsetzen und mit allem Nachdruck gegen die zunehmende Unterdrückung der Tibeter protestieren“, mahnte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
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06. März 2012
Angesichts des zunehmenden Flüchtlingselends in der Sahara hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an EU-Außenministerin Catherine Ashton appelliert, sich engagierter für eine friedliche Beendigung des Tuareg-Konflikts einzusetzen.
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24. Februar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weist die Vorwürfe gegen ihren Gründer und Generalsekretär Tilman Zülch, finanzielle Mittel veruntreut zu haben, mit aller Entschiedenheit zurück. „Unsere Menschenrechtsorganisation lässt ihre Bücher und alle Kontenbewegungen ständig von zwei unabhängigen Wirtschaftsprüfungsbüros und dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) kontrollieren und auch die Prüfer des Finanzamtes hatten nichts zu beanstanden“, berichteten Vorstand und Belegschaft der GfbV am Freitag.
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22. Februar 2012
Vor der internationalen Geberländerkonferenz für Somalia hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Europas Politik für das Land am Horn von Afrika als „kurzsichtig und ineffektiv“ kritisiert.
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21. Februar 2012
Chinas Sicherheitsbehörden haben vor dem morgigen Neujahrsfest der Tibeter nochmals massiv ihre Sicherheitsvorkehrungen in Tibet und tibetischen Siedlungsgebieten in China verstärkt. So wurden größere Kontingente der Bereitschaftspolizei vor allem in die Präfektur Ngaba (Provinz Sichuan) verlegt, in der sich die meisten Selbstverbrennungen von Tibetern seit Herbst 2011 ereignet haben.
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17. Februar 2012
Mehr Rechte für Libyens nicht-arabische ethnische Minderheiten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag gefordert. „Ein Jahr nach dem Beginn der Revolte gegen das Gaddafi-Regime steht es schlecht um die Anerkennung der Rechte nicht-arabischer Minderheiten in Libyen“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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14. Februar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den EU- Kommissions-Präsidenten José Manuel Barroso appelliert, die alarmierende Lage in Tibet bei dem am Mittwoch in Peking stattfindenden EU-China Gipfel anzusprechen.
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13. Februar 2012
„Wiedergutmachung darf sich nicht länger auf Sonntagsreden beschränken. Roma-Familien, Kinder, Frauen und Männer, die seit vielen Jahren unter uns leben, dürfen nicht länger ins Nichts abgeschoben werden und schon gar nicht in die eisige Kälte“, forderte heute Tilman Zülch, Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
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12. Februar 2012
Zum Auftakt des Burma-Besuches von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, im Rahmen deutscher Aufbauhilfe besonders die lange vernachlässigten Regionen ethnischer Minderheiten zu fördern.
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11. Februar 2012
Mindestens 78.000 Menschen sind seit Ausbruch des neuen Tuareg-Konfliktes im Norden Malis vor vier Wochen vor Gewalt und Übergriffen geflohen.
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08. Februar 2012
Trotz der Liberalisierung in Burma halten Kämpfe und schwere Menschenrechtsverletzungen im Bundesstaat Kachin im Nordosten des Landes weiter an. Mehr als 65.000 Angehörige der Nationalität der Kachin sind vor der Gewalt geflohen, davon rund 10.000 Menschen in das benachbarte China. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen.
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06. Februar 2012
Mehr als 16.000 Menschen sind seit Ausbruch des Tuareg-Konfliktes in Mali vor drei Wochen in die Nachbarländer Niger, Mauretanien und Burkina Faso geflohen. Allein seit Freitag letzter Woche haben mehr als 4.000 neue Flüchtlinge in Mauretanien Zuflucht gesucht, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen.
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03. Februar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat immer wieder die Gnadenlosigkeit des niedersächsischen Innenministers dargestellt und kritisiert. Während die Medien aus den Ländern Osteuropas von unerträglichen Minusgraden und erfrorenen Menschen berichten, scheint Innenminister Schünemann einmal mehr die Augen vor dem Leiden der Roma im Kosovo zu verschließen. Wie der Repräsentant der GfbV im Kosovo, Dzafer Buzoli, heute berichtet, macht die eisige Kälte (bis zu -28°C) das Leben dieser Minderheit, die in vielfach provisorischen Unterkünften aus Plastik und Brettern leben müssen, vollends unerträglich.
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03. Februar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Malis aufgefordert, den Schutz der Tuareg-Zivilbevölkerung zu garantieren. „Die Tuareg dürfen nicht alleine aufgrund ihrer ethnischen Abstammung pauschal als mutmaßliche „Aufständische“ behandelt werden und ihnen der Schutz durch Sicherheitskräfte verweigert werden“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. „Verantwortliche für Pogromartige Übergriffe gegen unbewaffnete Tuareg müssen vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden. Unbewaffnete Tuareg wie Freiwild zu behandeln, verstößt gegen internationale Menschenrechtskonventionen.“
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30. Januar 2012
Zur Eröffnung des China - Kulturjahres in Deutschland hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der Verfolgung von Schriftstellern und Künstlern in China gefordert. Mit fünf leeren Stühlen erinnerte die GfbV bei der Eröffnungszeremonie in Berlin an inhaftierte uigurische, tibetische, mongolische und chinesische Schriftsteller. Auf Transparenten prangerten die Menschenrechtler die Unterdrückung der Meinungs-, Presse- und Glaubensfreiheit in China an.
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26. Januar 2012
Als einseitige Propaganda-Schau der chinesischen Regierung bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das China-Kulturjahr 2012 in Deutschland. „Chinas Regierung instrumentalisiert Künstler zur Image-Werbung in Deutschland, während es zugleich Dutzende Schriftsteller und Filmemacher zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt und mundtot macht“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius. „Während Tibet brennt, feiert sich Chinas Regierung in Deutschland als fortschrittlich und dynamisch. Der Zeitpunkt ist denkbar schlecht gewählt, um in Deutschland nur die Schokoladenseiten Chinas zu zeigen.“
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24. Januar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrer China-Reise in der kommenden Woche für ein Ende des Blutvergießens und der Verfolgung in Tibet einzusetzen. "Die Bundeskanzlerin muss die Regierung in Peking nachdrücklich zur Zurückhaltung auffordern und an Chinas internationale Verpflichtungen zum Schutz der Menschenrechte der Tibeter und anderer Minderheiten erinnern", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius.
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24. Januar 2012
Nach den jüngsten Waffenlieferungen Russlands an Syrien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert der russischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates das Stimmrecht zu entziehen. Noch während der bis Freitag dieser Woche andauernden Sitzungsperiode der Parlamentarischen Versammlung sollte eine Abstimmung über die Suspendierung Russlands anberaumt werden, erklärte die Menschenrechtsorganisation in Schreiben an den Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarates sowie an die Mitgliedstaaten.
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24. Januar 2012
Ein Jahr nach Beginn der „Arabischen Revolution“ in Ägypten ist die christliche Minderheit der Kopten tief verunsichert und blickt mit großer Sorge in die Zukunft. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. „Viele junge Kopten, die sich für den Sturz des Mubarak-Regimes eingesetzt haben, verfolgen den Wahlsieg der Muslim-Bruderschaft und der Salafisten mit großer Sorge“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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22. Januar 2012
Nach den Terroranschlägen am letzten Freitag in Nordnigeria kündigen christliche Ibo die Flucht von drei Millionen Angehörigen ihrer Bevölkerungsgruppe aus dem Bundesstaat Kano an. Der Vorsitzende der Ibo-Organisation "Ohanaeze Ndigbo" in dem Bundesstaat, Michael Idika, appellierte nun an die Behörden, Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen, um die in der Region lebenden Ibo in den Südosten Nigerias zu evakuieren. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen.
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20. Januar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem Ausbruch einer neuen Tuareg-Revolte im Norden Malis vor einer Eskalation der Gewalt in der Sahara und vor Reisen in den Nordosten des nordwestafrikanischen Landes gewarnt. "Dem Norden Malis droht eine lange militärische Auseinandersetzung, da die Tuareg-Rebellen nichts zu verlieren haben und militärisch gut ausgerüstet sind", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
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11. Januar 2012
Mindestens 27 Menschen sind seit Montag in Nigeria bei religiös motivierten Gewaltverbrechen getötet worden, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen. Damit erhöht sich die Zahl der Opfer von Überfällen mutmaßlicher Boko-Haram-Anhänger und anderer religiös motivierter Bluttaten seit Weihnachten 2011 auf mindestens 107 Menschen.
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09. Januar 2012
Die Gewalt gegen Christen in Nigeria hält nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weiter an. Sicherheitsbeamte konnten am frühen Sonntagmorgen zwar einen mutmaßlichen Anschlag gegen die mit 30.000 Gläubigen voll besetzte Kirche "Living Faith Church" im zentralnigerianischen Barnawa (Bundesstaat Kaduna) verhindern. Doch im Nordosten des Landes wurden am Sonntag in der Stadt Maiduguri im Bundesstaat Borno drei Polizisten von mutmaßlichen Angehörigen der Boko-Haram-Sekte getötet.
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08. Januar 2012
Die Gewaltspirale in Nigeria schürt das Misstrauen zwischen Christen und Muslimen in dem westafrikanischen Staat, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. Den nigerianischen Sicherheitskräften warf die Menschenrechtsorganisation vor, mit dem Schutz religiöser Minderheiten vollkommen überfordert zu sein und nicht die Sicherheit der Bürger des Staates garantieren zu können.
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06. Januar 2012
Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag erfuhr, ist der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011 am vergangenen Mittwoch in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott nur knapp einem Attentat entgangen. Ein Polizeibeamter der Abteilung Jugendschutz hatte sich unter die Teilnehmer einer Demonstration gemischt, an der der Menschenrechtler Biram Dah Abeid teilnahm. Plötzlich zog der Polizist seine Pistole und legte auf Dah Abeid an.
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06. Januar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer drohenden Zweiteilung Nigerias aufgrund religiöser Unruhen. „Zehntausende Christen und Muslime sind seit den Terroranschlägen an Weihnachten in Nigeria auf der Flucht“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
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06. Januar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Stadt Köln vor, bei ihren Feiern zum „China-Jahr 2012“ der Wirtschaftsförderung Vorrang vor Menschenrechten zu geben. „Bei den geplanten Veranstaltungen mit kulturellem Schwerpunkt wird nur die „Schokoladenseite“ Chinas gezeigt, das Schicksal des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, des von den Behörden mundtot gemachten Künstlers Ai Weiwei und Dutzender verfolgter Schriftsteller, Menschenrechtsanwälte, Bittsteller und bedrängter Angehöriger ethnischer Minderheiten ist Köln nur eine Randnotiz wert“, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius.
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06. Januar 2012
Chinas Eisenbahn hat 2011 mehr als 6,5 Millionen Reisende nach Tibet befördert. Nach Angaben der Eisenbahngesellschaft „Qinghai-Tibet Railway Company“ nutzten vor allem chinesische Touristen und Migranten die 2006 eröffnete Bahnlinie. „Damit sind die schlimmsten Befürchtungen des Dalai Lama und der Tibeter Realität geworden“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. „Noch nie zuvor haben in einem Jahr so viele Menschen aus anderen Regionen Chinas Tibet besucht. Doch profitiert haben Tibeter kaum von der Bahn.
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04. Januar 2012
Angesichts der andauernden Bombardierung von Dörfern in Südkordofan durch die sudanesische Luftwaffe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch an den Weltsicherheitsrat appelliert, sich für eine sofortige Einstellung der Luftangriffe auf zivile Ziele im Sudan einzusetzen. Dringend müsse der Sudan außerdem aufgefordert werden, humanitären Helfern freien Zugang zu den Konfliktregionen in den Provinzen Süd-Kordofan und Blauer Nil zu gewähren.
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30. Dezember 2011
Der geplante Einsatz von Bundeswehrsoldaten im Anti-Piraten-Kampf an der Küste Somalias ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) riskant und wenig hilfreich. „Statt neue Militärinterventionen zu erwägen, sollte sich Europa mehr für Frieden und Menschenrechte in Somalia einsetzen“, forderte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
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29. Dezember 2011
Nach der Erschießung von sieben mutmaßlichen Geiselnehmern aus der Volksgruppe der Uiguren hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor noch mehr Gewalt in Nordwestchina im Jahr 2012 gewarnt. „Chinas Behörden setzen gegenüber den muslimischen Uiguren auf eine Politik der harten Hand, die die Gewalt in der Unruheregion Xinjiang weiter schürt“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. „Nachdrücklich fordern wir eine sofortige Aufklärung der Hintergründe des Geiseldramas und ein faires Gerichtsverfahren für die überlebenden Straftäter.“
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28. Dezember 2011
Als „einseitige Propagandawerbung der chinesischen Regierung“ kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das neue Programm „Seidenstraße“ des Chinesischen Nationalcircus, der in den kommenden Wochen in verschiedenen Städten Deutschlands gastiert.
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25. Dezember 2011
Nach dem gewaltsamen Tod des Chefs der JEM-Rebellen in Darfur gibt es eine vage Hoffnung auf Frieden im Westen des Sudan, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. „Nur wenn der Darfur-Friedensprozess nun erneuert und für die JEM geöffnet wird, gibt es eine reelle Hoffnung auf Frieden im Westen des Sudan“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Das setze aber ein Umdenken bei der sudanesischen Führung voraus, die bislang nur auf die militärische Zerschlagung der Rebellenbewegung abziele.
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18. Dezember 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Außenminister Guido Westerwelle aufgefordert, den unverhältnismäßigen Gewalteinsatz des ägyptischen Militärs gegen Demonstranten zu verurteilen. Auch sollte Deutschland seine Ausbildungshilfe für ägyptische Offiziere aussetzen, um ein deutliches Zeichen gegen Willkür und massive Menschenrechtsverletzungen der Armee Aegyptens zu setzen.
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19. Dezember 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den UN-Hochkommissar für Flüchtlinge Antonio Guterres aufgefordert, das Schicksal von 20 uigurischen Flüchtlingen aus China aufzuklären, die nach ihrer Abschiebung aus Kambodscha in ihre Heimat am 19. Dezember 2009 spurlos verschwanden.
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16. Dezember 2011
Der Gründer der Zeitung „Tschernowik“, Gadschimurad Kamalow, ist in der Nacht zum Freitag in Machatschkala, der Hauptstadt Dagestans, erschossen worden. Als der Journalist seine Redaktion verließ, schoss der Mörder 14 Mal auf ihn. Kamalow starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Redakteure der Zeitung „Tschernowik“ recherchieren nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zu Korruption und staatlicher Willkür.
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16. Dezember 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Freilassung von 27 in Aegypten inhaftierten Kopten, denen Übergriffe auf Soldaten bei einer Demonstration in Kairo vorgeworfen werden. „Wir bedauern jedoch sehr, dass die Justizbehörden an ihren Ermittlungen gegen die Freigelassenen weiter festhalten und die Verantwortung der Armee für die Eskalation der Gewalt von offizieller Seite geleugnet wird“, erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
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15. Dezember 2011
Mehr als 28.000 politischen Flüchtlingen aus Burma, die in Bangladesch Zuflucht gesucht hatten, sollen in ihre Heimat abgeschoben werden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) teilte am Donnerstag mit, die von der gewaltsamen Rückführung bedrohten Flüchtlinge seien muslimische Rohingya, die in Burma seit Jahrzehnten massiv verfolgt werden. Die Regierung Burmas hat der Rückführung der seit Beginn der 90er-Jahre in Bangladesch lebenden Angehörigen der religiösen Minderheit nun zugestimmt, um die angespannten Beziehungen zu den Nachbarstaaten zu verbessern.
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14. Dezember 2011
Bundespräsident Christian Wulff soll den Präsidenten Tadschikistans, Emomali Rahmon, auf die Einhaltung der Religionsfreiheit in dem zentralasiatischen Land drängen. Darum hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Bundespräsidenten in einem Schreiben gebeten. In Tadschikistan werde jegliche religiöse Aktivität strengstens kontrolliert und zum Teil mit Verboten belegt, so dass einige muslimische und christliche Gemeinschaften ihren Glauben nicht mehr frei ausüben könnten. Das repressive Regime unter Präsident Rahmon wolle so extremistische Entwicklungen im Keim ersticken, erreiche jedoch das Gegenteil: Die Jugend wende sich vom Staat ab und den Islamisten zu, warnte die Menschenrechtsorganisation.
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14. Dezember 2011
Der Bürgerkrieg im Sudan eskaliert und dies hat nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung. Die Menschenrechtsorganisation appellierte deshalb am Mittwoch an den Weltsicherheitsrat, sich jetzt nachdrücklich dafür einzusetzen, dass humanitäre Helfer freien Zugang zu Notleidenden bekommen. Zurzeit werden Hilfsbemühungen in der Regel behindert oder unterbunden.
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13. Dezember 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer weiteren Destabilisierung Libyens. „Libyen droht eine Berber-Revolte“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. „Denn die neue Führung des Landes ist nicht bereit, den Einsatz von Berber-"Milizen beim Sturz des Gaddafi-Regimes angemessen zu würdigen und grundlegende Rechte der nicht-arabischen Minderheit anzuerkennen.
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09. Dezember 2011
Mit großer Sorge hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zur Kenntnis nehmen müssen, dass ein radikaler islamistischer Mob am 2. Dezember 2011 in zwei nordirakischen Städten 28 Geschäfte und Einrichtungen von Christen - Assyrer-Chaldäer-Aramäer und Armenier - sowie von kurdischsprachigen Yeziden angegriffen hat.
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09. Dezember 2011
Der Preisträger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011, der Sklaverei-Kritiker Biram Dah Abeid aus Mauretanien, ist in seiner Heimat akut gefährdet. „Kurz vor seiner Abreise nach Weimar erhielt der Menschenrechtler Todesdrohungen“, sagte Ulrich Delius, Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag. Schon wenige Tage zuvor war der Menschenrechtsverteidiger vor einem möglichen Mordanschlag führender Armee-Offiziere gewarnt worden, die ihm wegen seiner Kritik an der Sklaverei nach dem Leben trachteten.
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07. Dezember 2011
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
am gestrigen Abend wurden in Moskau 569 friedliche Demonstranten festgenommen, unter ihnen Oleg Orlow, der Leiter der Menschenrechtsorganisation Memorial und Träger des Victor-Gollancz-Menschenrechtspreises der Gesellschaft für bedrohte Völker 2009. Im Namen unserer Menschenrechtsorganisation bitte ich Sie dringend, sich für seine und die Freilassung der anderen Demonstranten einzusetzen. Außerdem appelliere ich an Sie, die russische Regierung dazu aufzufordern, die Truppen um Moskau abzuziehen und nicht mehr gewaltsam gegen Demonstranten vorzugehen.
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07. Dezember 2011
Mit einer Mahnwache vor dem Niedersächsischen Landtag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch die sofortige Entlassung von Innenminister Uwe Schünemann gefordert. „Wer Menschen bei Nacht und Nebel deportieren lässt, selbst das Kirchenasyl kriminalisiert und Härtefälle nicht verschont, hat in der Regierung eines deutschen Bundeslandes nichts zu suchen“, begründete der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch in Schreiben an Ministerpräsident David McAllister und alle Landtagsabgeordneten die Forderung
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06. Dezember 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, beim geplanten Bau eines neuen Werkes in Chinas Unruheprovinz Xinjiang die Menschenrechte der dort lebenden Uiguren zu achten und zu fördern. „Seit Jahren beklagen Uiguren, dass sie auf dem Arbeitsmarkt Xinjiangs benachteiligt werden. Volkswagen hat nun die Chance, bei der Einstellung von Arbeitnehmern für sein neues Werk bevorzugt Uiguren zu berücksichtigen“, heißt es in dem Schreiben der in Göttingen ansässigen internationalen Menschenrechtsorganisation an Winterkorn. „Damit könnte VW einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der desolaten Menschenrechtslage der Uiguren leisten.“
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29. November 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Regierung Indiens dringend auf, den Mord an der Nonne Valsa John in Jharkhand am 15. November 2011 rückhaltlos aufzuklären. Die 53-Jährige hatte sich für die Rechte der Adivasi-Ureinwohner eingesetzt.
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28. November 2011
Mehr als 140 indigene Völker in Afrika leiden massiv unter den Folgen des Klimawandels. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen zum Auftakt des Weltklimagipfels am heutigen Montag in Durban hingewiesen. „Die katastrophalen Folgen von immer häufiger auftretenden Dürren und Überschwemmungen werden noch dadurch verschlimmert, dass sich Afrikas Regierungen nicht konsequent für Nachhaltigkeit und den Schutz der Biodiversität einsetzen“, warnte die GfbV. Die Menschenrechtsorganisation fordert nicht nur von den Industriestaaten, sondern auch von den Regierungen Afrikas ein Umdenken.
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24. November 2011
Als kleinen Fortschritt im Kampf gegen Straflosigkeit in Aegypten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Einlenken des Obersten Militärrates bezeichnet, ein Massaker an Kopten nicht von Militärgerichten, sondern zivilen Richtern untersuchen zu lassen. „Nun gibt es wenigstens einen Funken Hoffnung, dass die Verantwortlichen des Maspero-Massakers tatsächlich zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
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17. November 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Eskalation der rassistisch motivierten Gewalt gegen Tadschiken in Russland. „Selbst Politiker hetzen offen gegen diese ethnische Gruppe und spielen so russischen Rechtsextremen in die Hände“, kritisierte Sarah Reinke, GUS-Referentin der GfbV, am Donnerstag in Berlin.
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16. November 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer neuen Tuareg-Revolte in Nordwestafrika. „Nach drei blutigen Aufständen in den vergangenen 20 Jahren drohen im Norden Malis erneut Unruhen unter den Ureinwohnern der Sahara, denn sie fühlen sich von der Regierung in Bamako im Stich gelassen“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
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15. November 2011
Als „Hölle auf Erden“ beschreibt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Leben von Flüchtlingen aus Eritrea und Aethiopien, die auf ihrem Weg nach Israel auf der Sinai-Halbinsel in Aegypten Opfer schwerster Menschenrechtsverletzungen werden. Skrupellose Menschenhändler entführen, erpressen, vergewaltigen die Flüchtlinge oder lassen ihnen gewaltsam Organe entnehmen..
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14. November 2011
Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Aegypten nehmen in Oberägypten Spannungen zwischen der Minderheit der Nubier und Sicherheitskräften deutlich zu. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen berichtete am Montag, in der bei deutschen Touristen beliebten Stadt Assuan sei am Samstagabend eine Ausgangssperre verhängt worden, um Demonstrationen von Nubiern zu verhindern.
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10. November 2011
Als ein „Zeichen der Hoffnung“ und einen „bedeutenden Schritt zur Sicherung der Glaubensfreiheit in Aegypten“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die nun erzielte Einigung über Regeln zum Bau neuer Kirchen in Aegypten bezeichnet. Vertreter der Koptisch-Orthodoxen Kirche und der Große Scheich der Al Azhar-Moschee haben in den beiden vergangenen Tagen Gespräche über Bestimmungen für die Errichtung neuer religiöser Stätten aller Konfessionen abgeschlossen. „Damit geht ein jahrelanger Streit zwischen Kopten und Muslimen zu Ende und es gibt die Chance, eine Jahrzehnte lang bestehende Diskriminierung der Christen endlich zu beenden“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.
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10. November 2011
Zum Schutz der Waorani-Indianer und des Yasuní-Nationalparks appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Haushaltsausschuss des Bundestages Gelder für Ecuador bereitzustellen. Ecuador hat angeboten, auf die Ölförderung in dem Biosphärenreservat zu verzichten, wenn es dafür vorerst 100 Millionen Dollar Kompensation erhält. “Die Indianer können ohne den einzigartigen Reichtum im Yasuní-Park, den sie über Jahrhunderte gehegt und gepflegt haben, nicht überleben. Aus tiefem Respekt vor ihrer einmaligen Kultur und Lebensweise müssen wir zu ihrer Rettung beitragen”, erklärte die GfbV-Referentin Sarah Reinke auf einer gemeinsam mit Rettet den Regenwald und dem Bundesvorstand der Grünen Jugend am Donnerstag in Berlin organisierten Kundgebung vor dem Haushaltsausschuss.
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09. November 2011
Aegyptens Kopten sind zunehmender Rechtlosigkeit und staatlicher Willkür ausgesetzt, seit Diktator Hosni Mubarak vor neun Monaten gestürzt wurde. Mit wachsender Sorge registriert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen, dass Christen in Aegypten immer häufiger Opfer von Entführungen werden, um Lösegeld zu erpressen. „Waren es anfangs Plünderer, die vom Chaos unter den Sicherheitskräften profitierten und ungestraft Geschäfte von Kopten überfielen, so steigt jetzt die Gefahr, dass Christen verschleppt werden“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch.
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08. November 2011
Zur Rettung des Yasuní-Regenwaldes in Ecuador und der darin lebenden Waorani-Indianer ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation Rettet den Regenwald und dem Bundesvorstand der Grünen Jugend auf zu einer Kundgebung vor dem Haushaltsausschuss der Bundesregierung:
am Donnerstag, den 10. November 2011,
um 10 Uhr
am Haupteingang des Paul-Löbe-Hauses,
Konrad-Adenauer-Straße 1
in 10557 Berlin.
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08. November 2011
Mit der Ostseepipeline Nord-Stream wird das Schicksal eines der letzten „echten“ Nomadenvölker dieser Erde besiegelt: Die Nenzen müssen aufgrund der massiven Baumaßnahmen auf ihrem Gebiet ihre traditionelle Lebens- und Wirtschaftsweise, die sie noch ganzjährig gepflegt haben, endgültig aufgeben. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der Gaspipeline von Russland nach Deutschland in Lubmin bei Greifswald durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew hin.
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03. November 2011
Im Namen des Antiterror-Kampfes eskalieren Menschenrechtsverletzungen und Gewalt im Horn von Afrika, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag. „So missbraucht Aethiopien seine Antiterror-Gesetze, um kritische in- und ausländische Journalisten mundtot zu machen“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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02. November 2011
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens in Berlin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Bundesregierung am Mittwoch vorgeworfen, die Existenz der zweitgrößten nichtdeutschen Einwanderungsgruppe systematisch zu verdrängen. „Es ist absurd, dass die Existenz und Identität des kurdischen Drittels der rund drei Millionen „türkischen“ Mitbürger in Deutschland einfach nicht zur Kenntnis genommen wird“, sagte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch in Göttingen. „So wird die Unterdrückung der Kurden in der Türkei hier zu Lande fortgesetzt, anstatt ihnen die Gelegenheit zu geben, ihre Kultur und Sprache zu pflegen und sich so als Volksgruppe zu emanzipieren.“
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01. November 2011
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag gegen Kenia erhoben. „Mit ihrer Militäroffensive gegen die radikal-islamische Al Shabaab-Milizen gefährdet die kenianische Regierung die Nothilfe für mehr als drei Millionen Hungernde im Süden und Zentrum Somalias“, warnte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen und forderte: „Alle Konfliktparteien müssen dem Schutz und der humanitären Versorgung der Not leidenden Zivilbevölkerung absoluten Vorrang einräumen.“
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31. Oktober 2011
Das neue Antiterror-Gesetz Chinas wird die Verfolgung von Uiguren und
Regimekritikern erleichtern, statt Andersdenkende zu schützen. Davor warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). "Das umstrittene Gesetz erweckt den Eindruck von Pseudo-Rechtsstaatlichkeit, denn die Definition von "Terrorismus" ist so weit gefasst, dass uigurische Oppositionelle auch weiterhin willkürlich als "Terroristen" verfolgt werden können", sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen. Vor allem Angehörige dieser muslimischen Minderheit, aber auch ihre Organisationen werden von den chinesischen Sicherheitsbehörden pauschal des Terrorismus bezichtigt. Das Antiterror-Gesetz wurde am vergangenen Samstag vom Ständigen Komitee des Nationalen Volkskongresses verabschiedet und ist nun rechtskräftig.
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28. Oktober 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert dringend mehr Friedensinitiativen für die Westsahara. „In der von Marokko völkerrechtswidrig besetzten Westsahara droht ein neuer Krieg, wenn die internationale Gemeinschaft nicht neue Initiativen zur Beruhigung der Lage entwickelt“, mahnte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. Marokko hatte in dieser Woche neue Friedensgespräche abgelehnt. Das Königreich wird im Januar 2012 für zwei Jahre als nichtständiges Mitglied in den Weltsicherheitsrat einrücken.
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26. Oktober 2011
Menschenrechtsverletzungen an Minderheiten in Burma haben im vergangenen Jahr stark zugenommen: Mindestens 112.000 Angehörige ethnischer Minderheiten mussten zwischen August 2010 und Juli 2011 vor der burmesischen Armee aus ihren Dörfern im Osten Burmas flüchten. Jede Woche wurden durchschnittlich zwei Siedlungen von Soldaten zerstört, insgesamt mindestens 105 Dörfer. Die Zahl der Vertriebenen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent erhöht.
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25. Oktober 2011
Nach dem ungeklärten Tod eines mongolischen Viehhirten, der von einem Öl-Transporter überrollt wurde, drohen in der Inneren Mongolei neue Proteste von Mongolen gegen die rücksichtslose Ausbeutung von Bodenschätzen. „Die Nervosität, mit der die chinesischen Behörden auf den Tod des Regimekritikers reagieren, zeigt, wie angespannt die Lage in einer der bedeutendsten Rohstoffregionen Chinas ist“, sagte der Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius, am Dienstag in Göttingen.
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24. Oktober 2011
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Dirk Niebel sollen sich bei ihren Gesprächen mit der Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, für die Ureinwohner und somit für den Frieden in dem südasiatischen Land einsetzen. „Bitte tragen Sie dazu bei, die Lage der rund 700.000 Ureinwohner in den Chittagong Hill Tracts (CHT) zu entschärfen und drängen Sie Sheikh Hasina, endlich alle Vereinbarungen des Friedensvertrags mit der indigenen Widerstandsbewegung von 1997 zu erfüllen“, heißt es in dem Schreiben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Merkel und Niebel.
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14. Oktober 2011
Mahnwache Am Marktplatz / Altstadt in Düsseldorf
am Sonntag, den 16.10.2011, um 15.00 Uhr
Nach den bestürzenden Ereignissen in Aegypten in der vergangenen Woche rufen in Nordrhein-Westfalen lebende Angehörige der koptischen Kirche und ihre muslimischen Unterstützer unter dem Motto „Schutz und Sicherheit für die Kopten in Aegypten!“ zu einer Mahnwache am kommenden Sonntag (16.10.) in Düsseldorf auf. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt diese Initiative und appelliert ihrerseits die Öffentlichkeit, sich an dieser Menschrechtsaktion zu beteiligen.
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12. Oktober 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen Freund verloren: den syrisch-kurdischen Menschenrechtler Maschaal Tamo. Er wurde am 7. Oktober 2011 von unbekannten Maskierten in Kamischli im äußersten Nordosten Syriens an der Grenze zur Türkei erschossen.
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05. Oktober 2011
Anlässlich des „Tags des Flüchtlings 2011“ appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Verantwortlichen in Bund und Ländern, die Flüchtlingskinder in Deutschland zu schützen. Durch ihre Abschiebung nehmen sie immer wieder Flüchtlingskindern Heimat und Sprache und deportieren sie ins Nichts.
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30. September 2011
Vertreter von brasilianischen indigenen Völkern aus der Amazonas-Region haben heute in Genf die UN um Unterstützung gebeten, denn die alarmierenden wirtschaftlichen Entwicklungspläne der brasilianischen Regierung missachten die Rechte der indigenen Bevölkerung. Die Zusammenkunft, an der unter anderen der international bekannte Kayapo-Häuptling Raoni Metuktire teilnahm, fand mit Unterstützung der Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV), des Vereins Aquaverde und des Comité de soutien au chef Raoni statt.
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23. September 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fürchtet, dass China mit Taiwan ein doppeltes Spiel betreibt. „Während Peking sich äußerlich um eine Verbesserung der Beziehungen zu Taiwan bemüht, nimmt sein militärischer Druck auf die Inselrepublik immer weiter zu“, warnte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
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21. September 2011
Der Anschlag auf den Vorsitzenden der Hohen afghanischen Friedenskommission Burhanuddin Rabbani ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nicht überraschend. „Ausgerechnet den ehemaligen Präsidenten Afghanistans und Warlord Rabbani als Friedensvermittler einzusetzen, war ein Fehler. Denn unter seiner Präsidentschaft 1992 - 1996 wurde der Bürgerkrieg angeheizt, mindestens 50.000 Einwohner von Kabul getötet und 500.000 vertrieben“, sagte der GfbV-Afghanistan-Experte, Tillmann Schmalzried, am Mittwoch in Göttingen.
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21. September 2011 Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle sollen der Empfehlung des Europäischen Parlaments folgen und sich bei der UNO für die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung einsetzen. Diese Forderung haben 40 Nichtregierungsorganisationen und Verbände, darunter die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sowie mehr als 150 Persönlichkeiten, anlässlich der Generaldebatte bei der UNO-Vollversammlung in New York erhoben, die am Mittwoch beginnt.
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20. September 2011
Die sudanesische Luftwaffe hat am Montag in der Provinz Südkordofan erneut drei Dörfer bombardiert. Ein Kind starb, zwei Frauen wurden verletzt, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Bereits vor einer Woche fielen in den Nuba-Bergen Bomben auf zwei Siedlungen. Dabei wurde ein 15-jähriges Mädchen getötet, drei Kinder wurden verletzt. Am vergangenen Donnerstag waren drei Kinder bei einem Luftangriff auf ein Dorf zu Tode gekommen.
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20. September 2011
Deutschland und die Staaten der Europäischen Union sollen bei der Erarbeitung einer neuen Verfassung für Syrien Hilfestellung leisten und dafür eine nationale Konferenz in dem Land ausrichten. Diese Hoffnung haben die Repräsentanten der aus elf Parteien und Organisationen bestehenden syrisch-kurdischen Allianz im deutschen Exil. Sie trafen auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Wochenende in Göttingen zusammen und formulierten ihre Erwartungen.
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19. September 2011
Alle Konfliktparteien im Bürgerkrieg in Somalia ignorieren das Leid der hungernden Zivilbevölkerung und verletzen systematisch humanitäres Völkerrecht. Diesen schweren Vorwurf erhebt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sowohl gegen die radikal-islamische Al Shabaab-Miliz als auch gegen die von der Europäischen Union unterstützte Übergangsregierung (TFG) Somalias und die mit ihr verbündete Ahlu Sunna-Miliz.
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16. September 2011 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt nach Todesurteilen gegen vier Angehörige der uigurischen Minderheit in China vor neuer Gewalt in der Volksrepublik.
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16. September 2011 Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
am Montag werden Sie den Präsidenten der Republik Türkei Abdullah Gül empfangen. Im Namen der Gesellschaft für bedrohte Völker, aber auch im Namen von 800.000 Kurden und 100.000 Christen aus der Türkei, die in Deutschland leben, bitte ich Sie dringend, bei Ihrer Unterredung nicht nur Höflichkeiten auszutauschen, sondern auch klare Worte zur Menschenrechtslage der Kurden und Christen in der Türkei zu sprechen.
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15. September 2011
Repräsentanten der Kurden und anderer Minderheiten aus Syrien diskutieren auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Samstag in Göttingen über Zukunftsperspektiven ihrer Volksgruppen.
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15. September 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker trauert um den Theologen und
Menschenrechtler Helmut Frenz, der am Dienstag in Hamburg im Alter von
78 Jahren gestorben ist.
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14. September 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass sich Deutschland weiter an der Friedensmission der Vereinten Nationen im Südsudan (UNMISS) beteiligen wird.
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14. September 2011
Sieben Monate nach dem Sturz von Diktator Hosni Mubarak hat sich die Lage der Kopten in Ägypten nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) noch immer nicht spürbar verbessert.
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12. September 2011
Die Bundesanstalt für Finanzleistungsaufsicht (BaFin) in Frankfurt untersucht, ob die Deutsche Bank in dubiose Geschäfte mit der Tropenholzmafia in Malaysia verwickelt ist. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der Schweizer Bruno Manser Fonds und die Umweltschutzorganisation „Rettet den Regenwald“ hatten zuvor Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, dem Geldwäsche-Vorwurf nachgehen zu lassen.
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09. September 2011
Der Widerstand gegen die drohende Zwangsräumung eines großen Teils einer Siedlung von Irish Traveller und Roma in der britischen Grafschaft Essex nordöstlich von London wächst. Am Freitag appellierten die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) gemeinsam mit der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) dringend an den Premierminister Großbritanniens, David Cameron, die rund 400 Traveller und Roma nicht aus ihrer Siedlung Dale Farm in Cray´s Hill im Bezirk Basildon zu vertreiben.
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08. September 2011
Mehr als 200 Millionen Angehörige ethnischer Minderheiten in elf Staaten Afrikas und Asiens leiden unter den Folgen des Antiterror-Kampfes. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington D.C. hin.
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07. September 2011
Unter Libyens Tuareg wächst die Angst vor neuer Ausgrenzung und Diskriminierung nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen berichtete am Mittwoch, dass rund 500 Tuareg aus der Region Ghadames im Südwesten Libyens in den vergangenen Tagen im Nachbarland Algerien Schutz und Zuflucht gesucht haben.
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31. August 2011
Als „großen Rückschlag für die Bemühungen um Rechtsstaatlichkeit in China“ bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die geplante Legalisierung von Geheimgefängnissen für Regimegegner in der Volksrepublik.
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30. August 2011
Der Nationale Übergangsrat Libyens muss im Land lebende Afrikaner vor Übergriffen schützen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Schwarzafrikanische Migranten sowie Angehörige der im Landesinnern ansässigen Toubou und Tuareg dürfen nicht pauschal als Handlanger des Gaddafi-Regimes abgestempelt und als „Freiwild“ behandelt werden“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
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26. August 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Nachbarländern Chinas vorgeworfen, uigurischen Flüchtlingen aus der Volksrepublik systematisch Schutz zu verweigern. Mindestens 18 uigurische Flüchtlinge wurden seit Ende Mai 2011 aus Pakistan, Thailand, Malaysia und Kasachstan nach China abgeschoben, obwohl für sie dort ernste Gefahr für Leib und Leben herrscht.
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24. August 2011
Nach der Entdeckung von zwei neuen Massengräbern in den umkämpften Nuba-Bergen im Sudan befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass die Waffen dort nicht lange ruhen werden. Zwar habe die sudanesische Regierung in Khartum am Dienstag einseitig einen zweiwöchigen Waffenstillstand angekündigt.
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23. August 2011
In Mauretanien sind fünf Menschenrechtler zu sechs bis zwölf Monaten Haft verurteilt worden, weil sie sich gegen die in ihrem Land noch immer praktizierte Sklaverei gewandt haben. Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erst jetzt erfuhr, erging der Richterspruch in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott bereits am Montag. Ein Teil der Strafen wurde auf Bewährung ausgesetzt.
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23. August 2011
Libyens Berber sind nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) maßgeblich an den Militäroffensiven auf die libysche Hauptstadt Tripolis beteiligt. "Viele Berber sind nach 42 Jahren der Unterdrückung durch das Gaddafi-Regime dazu bereit, ein sehr hohes Risiko auf sich zu nehmen. Sie wollen erreichen, dass ihre Sprache und grundlegenden Menschenrechte endlich anerkannt werden", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
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22. August 2011
Am weltweiten Aktionstag zur Verteidigung Amazoniens protestieren am heutigen Montag auch in Berlin Menschenrechtler und Umweltschützer gegen die Errichtung des Kraftwerks und Staudamms Belo Monte im brasilianischen Amazonasgebiet. Mit vielen bunten Plakaten, Transparenten und heißer Musik weisen sie darauf hin, dass das gigantische Projekt am Xingu-Fluss mitten im Regenwald die Natur zerstören und die Existenzgrundlagen der dort lebenden indigenen Gemeinschaften vernichten wird. t.
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19. August 2011
Rund fünf Monate nach Einsetzung einer zivilen Regierung in Burma ist die Menschenrechtslage in dem südostasiatischen Land noch schlimmer als während der vorangegangenen Militärdiktatur. Diese kritische Bilanz zog die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor dem am Sonntag beginnenden Besuch des Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen zur Menschenrechtslage in Burma, Tomas Quintana, in dem Vielvölkerstaat.
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18. August 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Angriffe der türkischen Luftwaffe und Armee auf zahlreiche kurdische Dörfer im Nordirak als "unerhörte Aggression" auf das friedliche autonome Irakisch-Kurdistan. Nach den Angriffen der PKK auf türkische Soldaten habe die türkische Regierung einmal mehr ihre Aggressivität gegen das gesamte kurdische Volk offenbart.
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16. August 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist von den Ergebnissen des Ostafrika-Besuches von Entwicklungsminister Dirk Niebel enttäuscht. "Deutschland will nur mehr Geld für die Hungernden in Somalia zur Verfügung stellen, neue Friedensinitiativen hat Niebel nicht angekündigt. Das ist zu wenig, um das Überleben zehntausender Opfer von Bürgerkrieg und Dürre sicherzustellen", kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag.
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15. August 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Forderung der Regierung Somalias nach militärischem Schutz für humanitäre Helfer. "Militärische Begleitung für Hilfskonvois würde nicht nur die Helfer, sondern auch die Versorgung der Zivilbevölkerung akut gefährden", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag.
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14. August 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat besondere Hilfen für von der Dürre bedrohte Nomaden in Kenia, Uganda und Somalia gefordert. "Deutschland muss seine Katastrophenhilfe für Ostafrika aufstocken und dabei besonders die dramatische Lage der Nomaden berücksichtigen", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.
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12. August 2011
Aufgrund der alarmierenden Menschenrechtslage in den Nuba-Bergen in der sudanesischen Provinz Südkordofan unterstreicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die dringende Forderung des sudanesischen Bischofs Andudu Adam Elnail an die Vereinten Nationen, Menschenrechtsbeobachter dorthin zu entsenden. Sie sollen untersuchen, ob dort Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden.
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11. August 2011
In Mauretanien sind 13 Menschenrechtler nach Protesten gegen die dort noch immer praktizierte Sklaverei und Straffreiheit für Sklavenhalter festgenommen worden. Sie werden seit einer Woche in Haft gehalten. Neun Demonstranten wurden bei dem Polizeieinsatz zur Beendigung der Proteste in Arafat, einer Vorstadt von Noaukchott verletzt, teilte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag mit.
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10. August 2011
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch gegen Pakistan erhoben. "Pakistanische Behörden haben fünf Uiguren nach China abgeschoben und damit billigend in Kauf genommen, dass die Flüchtlinge in der Volksrepublik zu jahrelanger Haft oder sogar zum Tod verurteilt werden", sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius, "das ist nicht nur unmenschlich, sondern auch ein massiver Verstoß gegen die Menschenrechte."
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10. August 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die kenianische Regierung am Mittwoch dringend dazu aufgefordert, allen Kriegs- und Hungerflüchtlingen aus Somalia Schutz zu gewähren. Mehrere tausend Somalis waren in den vergangenen Tagen von kenianischen Grenzsoldaten zurückgewiesen worden, als sie versuchten, das Flüchtlingslager Dadaab zu erreichen. "Wer Kriegs- und Hungerflüchtlingen die Zuflucht verweigert, verstößt gegen die Genfer Flüchtlingskonvention und das humanitäre Völkerrecht", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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05. August 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Bundesregierung vor, die Untersuchung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Angehörigen ethnischer Minderheiten in Burma zu behindern. "So bewegt sich Deutschlands Burma-Politik ins Abseits und wird international massiv kritisiert", sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
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04. August 2011
Für die Nutzung von Wasserkraft droht mehreren zehntausend Ureinwohnern in Asien, Afrika und Südamerika die zwangsweise Umsiedlung und Entwurzelung. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weist anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) darauf hin, dass Jäger und Sammler, Hirten, Fischer und Kleinbauern durch die Errichtung von Staudämmen und die anschließende Überflutung ihres Landes die Existenzgrundlage verlieren und mit großer Wahrscheinlichkeit ins Elend getrieben werden.
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04. August 2011
Die in den EU-Ländern eingefrorenen syrischen Bankguthaben sollten an die Hinterbliebenen der Opfer des Assad-Regimes sowie die Familien der Verletzten ausgezahlt werden, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Diese Maßnahme könnte Diktator Baschar al-Assad zusätzlich schwächen. Mindestens vier Mitglieder des syrischen Regimes, darunter Verteidigungsminister General Ali Habib Mahmoud, sollen Konten bei europäischen Banken haben.
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03. August 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Ausweitung des Krieges in den Nuba-Bergen in der sudanesischen Provinz Südkordofan. "Wenn die internationale Gemeinschaft ihre Friedensbemühungen nicht verstärkt, droht ein Übergreifen der Kämpfe zwischen der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM) und der sudanesischen Armee auf die benachbarte Provinz Blauer Nil", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
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02. August 2011
Das Europaparlament sollte sich noch stärker für ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten engagieren. Mit dieser Bitte will sich die Gesellschaft für bedrohte Völker an die Europaabgeordnete Prof. Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU) wenden. Die Politikerin informiert sich am Mittwochnachmittag im GfbV-Bundesbüro über die Arbeit der in Göttingen ansässigen internationalen Menschenrechtsorganisation.
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01. August 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine unabhängige und umfassende Untersuchung der politisch motivierten Gewalt im Nordwesten Chinas gefordert, der in den vergangenen zehn Tagen mindestens 33 Menschen zum Opfer fielen. "Wir sind tief besorgt über die sich zuspitzende Lage in der von Uiguren besiedelten Region Xinjiang (Ostturkestan), die immer mehr einem Pulverfass gleicht", heißt es in einem Schreiben der Menschenrechtsorganisation an die Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN) Navi Pillay.
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27. Juli 2011
Die äthiopische Regierung will in- und ausländische Regimekritiker und Politiker nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mundtot machen und die Ausstrahlung von Interviews mit ihnen verhindern. Auch der deutsche Bundestagsabgeordnete Thilo Hoppe (Die Grünen) sowie in Deutschland lebende Menschenrechtler aus Äthiopien stehen auf dem 42-seitigen Index.
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26. Juli 2011
Mindestens drei Zivilisten sind durch Artilleriebeschuss der iranischen Armee in den vergangenen zwei Wochen in Irakisch-Kurdistan getötet worden. Elf wurden verletzt. Nach Informationen des Büros der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Arbil, der Hauptstadt des autonomen Bundesstaates Irakisch-Kurdistan, mussten außerdem hunderte Familien die Flucht ergreifen.
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25. Juli 2011
Die radikal-islamische Al Shabaab-Miliz in Somalia hat mehrere Viehhirten öffentlich geköpft, weil sie ihre wenigen, die Hungersnot überlebenden Tiere nicht aushändigen wollten. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wurden zwei Hirten am vergangenen Samstag in dem Ort Afgoye 30 Kilometer südlich der somalischen Hauptstadt Mogadischu hingerichtet.
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20. Juli 2011
Nach der Festnahme des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Goran Hadzic muss Belgrad jetzt aufhören zu versuchen, die Schuld an den Völkermordverbrechen in Bosnien zu relativieren und die Verteidiger der bosnischen Opfer zu diffamieren, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Die internationale Menschenrechtsorganisation warf der serbischen Regierung am Mittwoch vor, sie schikaniere den früheren serbischen General Jovan Divjak mit dem Vorwurf, Kriegsverbrechen begangen zu haben.
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 Bischof Sako (li.) im GfbV-Büro in Arbil
15. Juli 2011 Unter der Schirmherrschaft des chaldäisch-katholischen Bischofs von Kirkuk, Dr. Luis Sako, treffen am kommenden Montag (18.07.) in der nordirakischen Stadt rund 150 Persönlichkeiten aller Nationalitäten und Religionsgemeinschaften des Irak zusammen. Sie wollen darüber beraten, wie Spannungen zwischen den Volksgruppen abgebaut werden können und ein friedliches Zusammenleben gewährleistet werden kann. Organisiert wird die Konferenz von der Gesellschaft für bedrohte Völker, Sektion Kurdistan Irak. Erwartet werden Repräsentanten der Kurden, Araber, Turkmenen, Assyrer-Aramäer-Chaldäer, Yeziden, Schabak, Mandäer, Christen und Moslems, unter ihnen auch Vertreter der irakischen Zentralregierung in Bagdad.
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14. Juli 2011
Die geplante Lieferung von Patrouillenbooten an Angola ist ein flagranter Verstoß gegen deutsche Rüstungsexportrichtlinien, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). "Denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Angolas Marine die Schiffe auch für den Transport von Soldaten und Militärgütern in die umkämpfte ölreiche Exklave Cabinda einsetzt", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.
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13. Juli 2011
Als "Augenwischerei" bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Darfur-Friedensabkommen, das voraussichtlich am 14. Juli 2011 in Doha (Katar) unterzeichnet wird. "Für die fast zwei Millionen Vertriebenen aus Darfur ist das Abkommen der blanke Hohn. Denn es wird weder einen schnellen Frieden bringen noch mehr Sicherheit", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch.
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12. Juli 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Regierungen Ostafrikas und der internationalen Gemeinschaft vor, für die Hungersnot am Horn von Afrika mitverantwortlich zu sein. "Nicht nur die anhaltende Dürre, sondern auch mangelndes Interesse an der Lage der Nomaden, eine verfehlte Agrarpolitik, Bürgerkriege und nicht zuletzt fehlendes schnelles Engagement der reichen Industrieländer haben dazu geführt, dass nun mehrere zehntausend Nomaden vom Hungertod bedroht sind", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
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11. Juli 2011
Anlässlich des 16. Jahrestages des Massakers von Srebrenica appelliert die GfbV an Medien, Öffentlichkeit und Politik, die Schuld der Regierungen Frankreichs und Großbritanniens sowie das Versagen der deutschen Bundesregierung während des Völkermords in Bosnien und Srebrenica nicht länger zu verschweigen. Ebenso wenig dürfe das Versagen der damaligen deutschen Bundesregierung Kohl/Kinkel vergessen werden.
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11. Juli 2011
Unterstützt von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der Islamischen Gemeinschaft Hannover e.V. und der Bosniakischen Diaspora Kosovos in Deutschland, wird die Initiative der Bosniakischen Kulturgemeinschaft Hannover e.V. am 16. Jahrestag des Srebrenica-Massakers der Opfer dieses Völkermordverbrechens in Bosnien gedenken.
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09. Juli 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt am morgigen Samstag (9. Juli) die wöchentliche Mahnwache der "Samstagsmütter von Diyarbakir". Mit dem Slogan "Wo sind unsere Kinder!" erinnern sie an das Schicksal ihrer verschwundenen Söhne und fordern von der türkischen Regierung Aufklärung über deren Verbleib.
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08. Juli 2011
Als "späten Sieg der Gerechtigkeit und Triumph der Südsudanesen nach Jahrzehnten der Verfolgung" bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Ausrufung des unabhängigen Staates Südsudan am morgigen Samstag.
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07. Juli 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appellierte heute in einem Schreiben an den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, Hilfsorganisationen, Vertretern von Menschenrechtsorganisationen und Journalisten freien Zugang zu den syrischen Flüchtlingslagern in der türkischen Provinz Hatay zu gewähren.
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07. Juli 2011
Die von der Bundeskanzlerin auf ihrer Afrikareise in der kommenden Woche angestrebte Energiepartnerschaft mit Angola und Nigeria ist fragwürdig, weil sie deutsches Engagement für Menschenrechte unglaubwürdig macht.
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06. Juli 2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt gemeinsam mit Betroffenen aus der ehemaligen sogenannten UN-Schutzzone Srebrenica das gestrige Urteil (5. Juli) des Den Haager Berufungsgerichts zum ersten Zivilprozess von Srebrenica-Überlebenden gegen die niederländische Regierung.
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06. Juli 2011
So eben hat eine Mahnwache der Gesellschaft für bedrohte Völker-International (GfbV-Int.)vor dem ehrwürdigen assyrisch-aramäischen Kloster Mor Gabriel in der Region Tur Abdin im Südosten der Türkei begonnen. Die Mahnwache von Freunden der GfbV-Int. unter Leitung ihres Nahost-Referenten Dr. Kamal Sido hat ein großes Banner mit dem Slogan "Save the convent Mor Gabriel" aufgerichtet.
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05/2011 268 China-Kulturjahr 2012 - Kultur der Tibeter, Uiguren und Mongolen bewahren! |
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Editorial |
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Zwangsräumung in größter britischer Traveller-Siedlung |
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Streit um Anerkennung Palästinas |
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Schatzjagd im Sorbenland |
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| Aktuelle Veröffentlichungen |
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15. März 2012 |
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China-Kulturjahr 2012 auf der Leipziger Buchmesse - Neuer Menschenrechtsreport „Staatsfeind Schriftsteller“ dokumentiert Verfolgung von Autoren in China |
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04. Februar 2012 |
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Berlin: Grußwort zur Demonstration für Freie Wahlen in Russland |
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