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 Lebenszeichen 2010 
 Aktuell: 
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10. März 2010
Henry Red Cloud, Nachfahre des berühmten Chief Red Cloud berichtet vom Leben auf der Reservation und über die Projekte.
David Bartecchi schildert die Arbeit von Village Earth und die politischen Hintergründe. Übersetzung: Ralf Kracke-Berndorff.

GfbV RG München-Oberbayern
04. März 2010, 19:30 Uhr
im "Eine-Welt-Haus"

Göttingen
10. März 2010 um 20:00 Uhr
Victor Gollancz-Haus (GfbV), Geiststr. 7, 37073 Göttingen

GfbV Berlin
15. März 2010 um 19:00 Uhr
Alte Feuerwache; Axel-Springer-Str. 40/41; 10969 Berlin-Kreuzberg
 PRESSEERKLÄRUNGEN 
09. März 2010
Mehr als 1.160 Rohingya-Flüchtlinge aus Burma sind nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) seit Januar 2010 in Bangladesch verhaftet und meist in ihre Heimat abgeschoben worden. Dort droht ihnen weitere Verfolgung. "Mindestens 366 der Festgenommenen wurden gleich nach ihrem Grenzübertritt aufgegriffen und sofort burmesischen Sicherheitskräften übergeben", berichtete Ulrich Delius, Asienreferent der in Göttingen ansässigen Menschenrechtsorganisation, am Dienstag.
51. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands (10.3.)
Menschenrechtsverletzungen in Tibet eskalieren – Neue Zahlen dokumentieren Verhaftungswelle
(Pressemitteilung)

  Foto: G.Martin/GfbV
09. März 2010
Anlässlich des 51. Jahrestags des Volksaufstands in Tibet (10.3.1959) weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf hin, dass Menschenrechtsverletzungen chinesischer Behörden und Sicherheitskräfte dort massiv zugenommen haben. "Seit Februar 2008 hat sich die Zahl der politischen Gefangenen in Tibet mindestens verachtfacht", berichtete der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gratuliert Ernst Tugendhat zum 80. Geburtstag
Wir gratulieren dem Philosophen Ernst Tugendhat
(Pressemitteilung)

  
08. März 2010

Wir gratulieren unserem Schirmherrn, dem Philosophen und Humanisten Ernst Tugendhat, zum 80. Geburtstag am heutigen Montag. Sein konsequentes Engagement für verfolgte Minderheiten hat unserer Menschenrechtsarbeit immer wieder geholfen und Wege geebnet, schrieb der GfbV-Bundesvorsitzende Tilman Zülch.
 AKTUELLE APPELLE 
Offener Brief an den brasilianischen Präsidenten Lula da Silva
"Belo Monte-Staudamm" verhindern! – Indigene Völker und Regenwald schützen!
(Kampagne)

  
10. März 2010

Bitte unterstützen Sie unsere Koalition aus internationalen Organisationen und die indigenen Völker am Rio Xingú bei dem Protest gegen die vorläufige Genehmigung des Belo Monte-Staudammprojekts. Dieser Staudamm wäre der drittgrößte der Welt und gleichzeitig das größte Infrastrukturprojekt aller Zeiten – mitten im Herzen des Amazonasgebietes.

Ziel dieses Briefes ist es, das rücksichtslose und verwerfliche Vorgehen der brasilianischen Regierung bei der Bewilligung dieses Megaprojekts öffentlich anzuprangern und zu zeigen, dass eine breite Koalition aus einheimischen indigenen Völkern und internationalen Menschenrechts- und Umweltgruppen dieses Projekt entschieden ablehnt. Wir bitten Sie um Ihre Unterschrift, um dieses Megaprojekt im Amazonasgebiet, einem ökologisch und soziokulturell besonders sensiblem Areal, zu stoppen.

Zur online-Unterschriftenliste

  
27. Februar 2010

Schon im März 2009 machte die GfbV in einem Newsletter auf das Schicksal der Evenken am unteren Tunguska-Fluss in Sibirien aufmerksam. Der Bau des weltweit größten Wasserkraftwerks in ihrer Region bedeutet für sie eine existentielle Gefahr. Vor wenigen Wochen kam eine Evenkin auf unsere Menschenrechtsorganisation zu und bat um weitere Unterstützung. Die GfbV nimmt diese Bitte gerne zum Anlass, einen aktualisierten Appell an das mit dem Bau des gigantischen Wasserkraftwerks befassten Unternehmen RusHydro abzuschicken.

Zum E-Mail-Appell

  
29. Januar 2010

Der renommierte chinesische Menschenrechtsanwalt Gao Zisheng, ein Befürworter der Demokratisierung Chinas, ist möglicherweise unter mysteriösen Umständen eines gewaltsamen Todes gestorben. Appellieren Sie an Bundesaußenminister Westerwelle und den aktuellen Präsidenten des Rats der Europäischen Union, den spanischen Außenminister Miguel Moratinos, im Fall Gao Zisheng gegenüber den chinesischen Behörden Aufklärung einzufordern.

Zum Email-Appell an Außenminister Westerwelle
Zum Email-Appell an Außenminister Moratinos Cuyaubé

  

"Wir wollen kein Asyl in Deutschland, sondern in unserer Heimat bleiben. Doch dafür brauchen wir Unterstützung aus Europa." Klar und deutlich formuliert Khaled Mahmud, Vertreter der in Deutschland wenig bekannten Minderheit der Shabak, sein Anliegen an die deutsche Politik. Kürzlich sprach Mahmud im GfbV-Haus in Göttingen über die Situation der Shabak, Christen und Yeziden im Irak. Rund 1.000 Shabak sind seit 2003 Attentaten zum Opfer gefallen.
Zum Email-Appell

  

Nachdem es in der Türkei im Dezember 2009 in Verbindung mit dem Verbot der prokurdischen Partei DTP zu Übergriffen auf Kurden gekommen war, bei denen auch zwei Menschen ihr Leben verloren, wurde jetzt eine weitere Minderheit des Landes Opfer nationalistischer Angriffe.


Bitte unterstützen Sie unseren Appell an die EU-Vertretung in Ankara, sich für die Rechte der Roma in der Türkei zu engagieren.

Zum E-Mail-Appell
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Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge und ihre Kinder!
Bitte begleiten und unterstützen Sie unsere Menschenrechtskampagne!
(Kampagne)

  

Täglich betreut die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verängstigte Vertriebene, die ihre Heimat verlassen mussten, weil sie als Minderheitenangehörige verfolgt wurden, weil sie in Kriegs- und Genozidgebieten um ihr Leben fürchten mussten. Wir setzen uns dafür ein, dass ihnen in Deutschland Schutz gewährt wird.

Doch jetzt droht bis zu 100.000 langjährig nur geduldeten Flüchtlingen und ihren Kindern, für die Deutschland neue Heimat geworden ist, zum Jahresende 2009 die Abschiebung ins "Nichts". Um dies zu verhindern, hat die GfbV eine Kampagne für ein Bleiberecht dieser Familien gestartet. Denn wir meinen, Deutschland ist ihnen und vor allem ihren hier bei uns aufgewachsenen Kindern verpflichtet.


Bitte begleiten und unterstützen Sie unsere Menschenrechtskampagne!

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Nach Empfehlung der Europäischen Kommission wurde der Visumszwang für Reisen in die Schengen-Zone für die Staatsbürger Serbiens, Montenegros und Mazedoniens ab 2010 aufgehoben. Davon profitieren auch die bosnischen Serben. Sie bekommen die doppelte Staatsbürgerschaft. Dieses Privileg genießen bosnische Kroaten bereits seit Jahren. Nur die bosnischen Muslime können nicht frei reisen und werden als Hauptopfer des Völkermordes 1992-995 so doppelt bestraft.

Zum Email-Appell



  

Als der Menschenrechtler Ali Salem Tamek im Januar 2007 auf Einladung der GfbV in Berlin Gespräche mit deutschen Bundestagabgeordneten, dem Außenministerium und politischen Stiftungen führte, wurde ihm versichert, dass alles getan werde, um auch nach seiner Rückkehr in die von Marokko besetzte Westsahara für seine Sicherheit zu sorgen. Nun braucht er dringend Ihre Hilfe.

Zum Email-Appell an Guido Westerwelle
Zum Email-Appell an Miguel Moratinos
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In den Chittagong Hill Tracts in Bangladesh leben 700.000 Indigene in ständiger Bedrohung: Immer wieder kommt es zu Landraub, Überfällen, Vergewaltigungen und Mord durch zugezogene muslimische Siedler. Ein Friedensabkommen von 1997 sollte diese Probleme lösen. Doch auch zwölf Jahre nach Unterzeichnung sind kaum Fortschritte gemacht worden.
Bitte appellieren Sie an die Premierministerin von Bangladesch, Sheik Hasina, das Friedensabkommen endlich durchzusetzen.

Zum Email-Appell


  

Ende Februar 2009 rollten die ersten Bulldozer heran, um die Altstadt Kashgars niederzureißen. Der Jahrhunderte alte Stadtkern der kulturhistorisch bedeutendsten islamischen Stadt Zentralasiens soll nach dem Willen Pekings dem Erdboden gleichgemacht werden.


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Die Situation der Menschen- und Bürgerrechtler in Russland und Tschetschenien hat sich 2009 dramatisch zugespitzt. Ihr mutiges Engagement bringt sie in unmittelbare Todesgefahr.

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Syrien: Kurdischer Menschenrechtler mit Gefängnis bestraft
Dreieinhalb Jahre soll der syrisch-kurdische Menschenrechtler Maschal Tamo im Gefängnis verbringen.
(Kampagne)

  Mashal Tamo
(Foto:GfbV)

Dreieinhalb Jahre soll der syrisch-kurdische Menschenrechtler Maschal Tamo im Gefängnis verbringen. Ursprünglich hatte das erste Strafgericht in Damaskus unter Vorsitz von Richter Muhyaldin Halaq ihn nach § 285 und § 286 des syrischen Strafgesetzbuches wegen angeblicher Schwächung des Nationalgefühls und der Verbreitung falscher Meldungen zur Schwächung des Geistes der Nation verhängt wurde, sogar zu sechs Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Die Strafe wurde jedoch sofort abgemildert.


Link zum Online-Appell weiterlesen DetailsDetails

  
Mehr als 70 Jahre Haft – diese Strafe droht der kurdischen Menschenrechtlerin Leyla Zana aus Diyarbakir/Türkei, sollten alle zurzeit gegen sie laufenden Verfahren mit rechtsgültigen Urteilen enden. Sie war 1991 für die kurdische Partei HEP ins türkische Parlament gewählt worden und hatte in ihrer Muttersprache Kurdisch bei der Vereidigung gesagt: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass das kurdische und das türkische Volk zusammen in einem demokratischen Rahmen leben können."




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