Gesellschaft für bedrohte Völker
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 Aktuell 
Arbeitsschwerpunkte der GfbV im Jahr 2011: Ein Rückblick
Bedrohte Minderheiten nicht allein lassen!
(Bericht)

  
Januar 2012

Minderheiten stehen selten im Mittelpunkt. Meist wendet sich die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit anderen Dingen zu. Unsere Menschenrechtsorganisation muss für diese Menschen da sein.

Damit Sie einen Eindruck von der Vielfalt unserer Menschenrechtsarbeit für aktuell bedrohte Minderheiten bekommen können, haben wir hier einige Beispiele unseres Engagements 2011 zusammengestellt.
Wahlen in Russland
(Kampagne)
Januar 2012

Nach der Dumawahl - Proteste, staatliche Gewalt und Willkür im Nordkaukasus
 PRESSEERKLÄRUNGEN 
Kritik am China-Kulturjahr 2012 in Deutschland
China zeigt nur seine Schokoladenseite – Kein Platz für Menschenrechte
(Pressemitteilung)

  
26. Januar 2012

Als einseitige Propaganda-Schau der chinesischen Regierung bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das China-Kulturjahr 2012 in Deutschland. „Chinas Regierung instrumentalisiert Künstler zur Image-Werbung in Deutschland, während es zugleich Dutzende Schriftsteller und Filmemacher zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt und mundtot macht“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius. „Während Tibet brennt, feiert sich Chinas Regierung in Deutschland als fortschrittlich und dynamisch. Der Zeitpunkt ist denkbar schlecht gewählt, um in Deutschland nur die Schokoladenseiten Chinas zu zeigen.“
Unruhen in Tibet breiten sich aus - Bundeskanzlerin Merkel reist nach China (1.- 3.2.)
Bundeskanzlerin soll sich in China für ein Ende der Gewalt gegen Tibeter einsetzen
(Pressemitteilung)
24. Januar 2012

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrer China-Reise in der kommenden Woche für ein Ende des Blutvergießens und der Verfolgung in Tibet einzusetzen. "Die Bundeskanzlerin muss die Regierung in Peking nachdrücklich zur Zurückhaltung auffordern und an Chinas internationale Verpflichtungen zum Schutz der Menschenrechte der Tibeter und anderer Minderheiten erinnern", erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius.
Waffenlieferungen Russlands an Syrien
Russland soll Stimmrecht im Europarat entzogen werden
(Pressemitteilung)
24. Januar 2012

Nach den jüngsten Waffenlieferungen Russlands an Syrien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert der russischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates das Stimmrecht zu entziehen. Noch während der bis Freitag dieser Woche andauernden Sitzungsperiode der Parlamentarischen Versammlung sollte eine Abstimmung über die Suspendierung Russlands anberaumt werden, erklärte die Menschenrechtsorganisation in Schreiben an den Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarates sowie an die Mitgliedstaaten.
Ägypten: Die Lage der Kopten ein Jahr nach Beginn der „Revolution“ (25.1.)
Christen in Ägypten sind tief verunsichert und blicken mit Sorge in die Zukunft
(Pressemitteilung)
24. Januar 2012

Ein Jahr nach Beginn der „Arabischen Revolution“ in Ägypten ist die christliche Minderheit der Kopten tief verunsichert und blickt mit großer Sorge in die Zukunft. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. „Viele junge Kopten, die sich für den Sturz des Mubarak-Regimes eingesetzt haben, verfolgen den Wahlsieg der Muslim-Bruderschaft und der Salafisten mit großer Sorge“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
 AKTUELLE APPELLE 
USA: Leonard Peltier nach Florida verlegt
Appell für den indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier
(Kampagne)

  
September 2011

Nach Angaben des Federal Bureau of Prisons (B.O.P.) ist Leonard Peltier gestern, am 14. September, vom Federal Transfer Center in Oklahoma City, Oklahoma in das Hochsicherheitsgefängnis in Coleman, Florida verlegt worden - mehr als 3.200 km von der Turtle Mountain Band of Chippewa in North Dakota entfernt, der Peltier angehört. Dadurch ist er für eine gute Betreuung durch seine Familie fast unerreichbar geworden, denn die Reisekosten sind sehr hoch.

  
August 2011

Am 30. Juli 2011 gegen 1.30 Uhr stürmen vier bewaffnete, in Zivil gekleidete Angehörige der Islamic Revolutionary Guards Corps (IRGC) das Haus des Kurden Ali-Reza Sepahi Laeen. Mit Handschellen gefesselt und mit verbundenen Augen wird der Schriftsteller verschleppt. Bis heute ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Ihm droht schwere physische und psychische Folter, da politische Gefangene im Iran systematisch gefoltert werden. Ali-Reza ist unschuldig. Sein einziges Verbrechen ist sein Einsatz für die kurdische Sprache und Kultur.


  
Juli 2011

Bei friedlichen Protesten und Begräbnissen wurden in Syrien seit Anfang März 6.000 mutmaßliche Regimegegner getötet und zehntausende Oppositionelle festgenommen, vor allem Intellektuelle und Reformaktivisten. Etwa 20.000 Menschen sind teilweise unter Beschuss über die Grenze in den Libanon und in die Türkei geflohen. Aufgrund dieser aktuellen Ereignisse wird die Syrienkampagne noch bis zum 31. März 2012 verlängert.
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Editorial
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Von Diyarbakir nach Antiochien und zurück
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09. August 2011
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Sklaverei im 21. Jahrhundert: Die Haratin in Mauretanien
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